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Audi RS 7 Sportback: IAA 2019 (Update!) RS 7-Power auf der IAA

von Alexander Koch 16.09.2019

Auf der IAA 2019 feiert der Audi RS 7 Sportback seine Weltpremiere – mit eigenständigem Design, einem 4,0-Liter-V8-Motor und satten 600 PS. Ein modernes Mild-Hybrid-System soll beim Spritsparen helfen!

Bereits die erste Generation des mächtigen Audi RS 7 Sportback war nicht eben für optische Zurückhaltung bekannt. Auf der IAA 2019 (12. Bis 22. September) zeigt Audi nun den Nachfolger – brachialer, breiter und vor allen Dingen schneller. Gegenüber den Standardmodellen legt das viertürige Sport-Coupé in der mit weit ausgestellten Kotflügeln vorn um 40 Millimeter zu. Abgesehen von der Motorhaube, dem Dach, den vorderen Türen und dem Heckdeckel wurde die Karosserie komplett überarbeitet. Riesige Lufteinlässe, der dunkel vergitterter Kühlergrill und nicht zuletzt die beiden gewaltigen, markentypisch ovalen Endrohre machen deutlich, dass der Audi RS 7 Sportback (2019) gewiss nicht nur spielen möchte. Diesen Eindruck verstärkt ein Blick auf die technischen Daten: Unter der Motorhaube arbeitet – so wie im neuen Audi RS 6 – ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 800 Newtometer. Die Beschleunigung auf Tempo 100 soll in 3,6 Sekunden erledigt sein. Gegen Aufpreis lässt sich die Höchstgeschwindigkeit mit zwei Dynamikpaketen von 250 km/h auf 280 oder 305 km/h erhöhen.

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Audi auf der IAA 2019 im Video:

 
 

Audi RS 7 Sportback auf der IAA 2019

Um den Spritkonsum etwas einzudämmen, nutzt der Audi RS 7 Sportback (2019) dazu moderne Mildhybrid-Technik in Kombination mit dem 48-Volt-Bordnetz: Ein Riemen-Starter-Generator gewinnt beim Bremsen Energie zurück und speichert diese in einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie. So kann die Start-Stopp-Automatik bereits bei 22 km/h den Motor abschalten. Im Alltagsbetrieb liegt das Sparpotenzial laut Audi bei bis zu 0,8 Litern je 100 Kilometer, zudem verfügt der V8 über eine Zylinderabschaltung. Der serienmäßige Allradantrieb arbeitet standardmäßig mit einer Kraftverteilung von 40:60, bei Bedarf können jedoch bis zu 85 Prozent der Antriebsenergie an die Hinterachse und maximal 70 Prozent nach vorn verteilt werden. Eine RS-spezifisch abgestimmte Luftfederung ist Serie, gegen Aufpreis stehen dazu unter anderem ein spezielles RS-Sportfahrwerk mit Stahlfedern und Verstell-Dämpfern, Keramikbremsen sowie eine Allradlenkung zur Wahl. Auch in Sachen Praktikabilität macht der Audi RS 7 Sportback (2019) einen Schritt nach vorne: erstmals gibt es im Fond optional eine Dreier-Sitzbank. Der Kofferraum fasst dazu 535 bis 1390 Liter Gepäck für die nächste schnelle Reise.

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