AUTO ZEITUNG 12/2019: Heft-Vorschau Neue AUTO ZEITUNG jetzt im Handel!

von Volker Koerdt 20.05.2019

Die Themen der AUTO ZEITUNG 12/2019: Wir geben einen Ausblick auf die Neuheiten in der Mittelklasse, sprechen mit Audi-Chef Bram Schot, fahren den elektrischen Mercedes EQC, stellen unsere Dauertester-Fuhrpark vor und vergleichen drei GTI aus dem Hause VW. Diese und viele weitere spannende Themen gibt es in der aktuellen AUTO ZEITUNG!

Immer drauf auf die Automobilindustrie. Genau das ist es, was der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht. Es ist sicher kein Zufall, was sich Juso-Vorsitzender Kevin Kühnert BMW für seine Schnapsidee auserkoren hat: die Verstaatlichung oder Kollektivierung, wie er es nennt, des Unternehmens. Er hätte auch eine Supermarktkette oder ein Chemieunternehmen nennen können. Aber nein, der Polit-Schnösel wählt als Beispiel eines der seriösesten Unternehmen, das auch noch einer der begehrtesten Arbeitgeber in Deutschland ist. Wenn die SPD nur halb so begehrt wäre. Das Feindbild aller Linken scheint derzeit das Automobil zu sein. Was sollte bei einem staatlich regierten Unternehmen besser laufen als derzeit bei BMW? Hätte Kühnert vorher lieber mal die Arbeitnehmer von BMW gefragt, die 2018 eine Rekord-Prämie von 9455 Euro bekommen haben. Ich bin sicher, von einer staatlichen Übernahme würden sie nichts wissen wollen. Der Staat als Unternehmen hat in Italien mit Alfa Romeo nicht geklappt, die US-amerikanische Regierung war froh, General Motors, bei denen sie zwischenzeitlich eingestiegen war, nach dem Konkurs schnell wieder loszuwerden, und die Deutsche Bahn ist nun gerade auch kein leuchtendes Vorbild gelungener Unternehmensführung.

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Spannende Themen in der AUTO ZEITUNG 12/2019

Apropos deutscher Staat und politische Verantwortung: Den Berliner Flughafen kriegt man nicht hin – hier war einst der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit verantwortlich, übrigens ein Parteifreund Kühnerts. Die Restaurierung der Gorch Fock geht daneben, und kein Politiker wird zur Verantwortung gezogen. Wenn das die neue Führungskultur für Deutschland werden sollte, dann gute Nacht. Die Politik-Posse hätte sich „Links außen“-Kühnert sparen können. Damit stellt er nicht nur sich, sondern schlimmstenfalls seine Partei, die SPD, ins Abseits. Der BMW-Betriebsratsvorsitzende Manfred Schoch, selbst SPD-Mitglied, sagte: "Die SPD ist für Arbeiter deutscher Unternehmen nicht wählbar." Vielleicht hat der Juso-Junge damit ja auch nur eine Medienaufmerksamkeit erhaschen wollen. Doch in einer Zeit, in der Politik mehr denn je um Glaubwürdigkeit ringt, ist dieser Blödsinn fehl am Platz. Außerdem sollte Kühnert aus der Geschichte gelernt haben: Politischer Extremismus hat Deutschland in der Vergangenheit schon genügend Schaden zugefügt.

Informationen Classic 06/2019
AUTO ZEITUNG Classic 06/2019: Vorschau Die Themen der neuen Classic

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