AUTO ZEITUNG 25/2017: Heft-Vorschau Neue AUTO ZEITUNG jetzt im Handel!

von Volker Koerdt 15.11.2017

Einige der Themen in der AUTO ZEITUNG 25/2017: Lamborghini Terzo Millennio, Porsche 911 GT2 RS, 50 Jahre AMG, Plug-in-Hybrid-Modelle, Mercedes-AMG GT4, dazu wie immer viele Tests und Fahrberichte.

Alles neu bei Opel. Statt der Amerikaner haben nun die Franzosen das Sagen. Und auch die Zeit der Ausreden und Entschuldigungen ist vorbei. Nun muss geliefert werden. Opel soll auf die Erfolgsspur zurück – koste es, was es wolle. Gerade im direkten Duell mit dem alten Rivalen Ford ist Opel finanziell stark ins Hintertreffen geraten. Dabei setzt der PSA-Konzernchef Carlos Tavares stark auf den neuen Opel-Boss Michael Lohscheller. Er soll die Konstante der nächsten Jahre sein und beileibe kein Übergangskandidat. Tatsächlich scheinen sich Tavares und Lohscheller gut zu verstehen. Gemeinsam haben sie den Zukunftsplan für die nächsten Jahre erarbeitet. Und beide scheinen Freunde schneller Entscheidungen zu sein. Denn der Zukunftsplan wurde in kürzester Zeit erarbeitet, und er ist gleichzeitig die künftige Lebensversicherung für Opel. Ein wesentlicher Schritt: Die Werke sollen deutlich besser ausgelastet werden. Bis Ende 2018 gilt in Rüsselsheim noch eine Arbeitsplatzgarantie. Dann wird man sehen, wie viele Jobs es wirklich kostet. Denn dass die hohen Arbeitskosten ausschließlich über Fluktuations- und Vorruhestandsprogramme gesenkt werden können, glaubt ernsthaft niemand. Opel soll aber in jedem Fall „eine deutsche Marke“ bleiben. Das heißt: Das Entwicklungszentrum bleibt erhalten, und auch das Design von Opel soll weiterhin in Rüsselsheim entstehen. Die künftigen Modelle sollen alle hybridisiert oder elektrifiziert werden. 

Die AUTO ZEITUNG-Heftausgabe 

Der Lamborghini Terzo Millennio im Video:

 

Informationen Classic 12/2017
AUTO ZEITUNG Classic 12/2017: Vorschau  

Die Themen der neuen Classic

 

Spannende Themen in der AUTO ZEITUNG 25/2017

Außerdem werden sie auf gemeinsamen Architekturen mit PSA stehen. Daher können künftig auch Autos der französischen Globale Marken Peugeot, Citroën und DS in Opel-Werken gefertigt werden. Und erstmals darf Opel auch auf den Export setzen. Unter GM waren die Expansionspläne begrenzt, um den anderen GM-Globale Marken keine Konkurrenz zu machen. Jetzt sollen mehr als 20 neue Märkte ins Visier genommen werden – unter anderem Saudi-Arabien, Vietnam, Brasilien und China. Doch gerade im einzig wichtigen Auslandsmarkt England tut sich Opel unter dem Namen Vauxhall derzeit extrem schwer. Um sage und schreibe 21 Prozent sind die Verkaufszahlen bis September in England gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Dafür möchte Opel im Verbund mit PSA bei den Nutzfahrzeugen Boden gutmachen. Probleme, die Ford nicht kennt. Mit den Transit-Modellen haben die Amerikaner hier eine führende Position und verdienen mit den in der Türkei gefertigten Autos viel Geld. Doch auch Ford plant in der Zukunft Neues. So soll eine globale Elektroplattform entwickelt und bei den Verbrennern die Modelle und Plattformen reduziert werden. Auch das bestehende Modellangebot wird auf dem Prüfstand stehen. Kein Geheimnis ist, dass eine neue Active-Line nahezu über alle Modelle ausgerollt werden soll. Dahinter verbergen sich leicht hochgelegte Versionen von Fiesta und Focus mit Offroad-Beplankung. Der Grand C-MAX wird voraussichtlich gestrichen, und auch der Galaxy steht für die nächste Generation in Frage. Der Zweikampf geht in eine neue – womöglich die letzte – Runde. Denn eine zweite Chance wird Opel nicht bekommen. PSA-Konzernchef Carlos Tavares muss es also richten. Es besteht kein Zweifel darüber, dass er es mit den schwarzen Zahlen bei Opel ernst meint. Dies hat er schon bei PSA unter Beweis gestellt, als er den Konzern innerhalb von zwei Jahren in die Gewinnzone zurückführte.

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