Autoversicherung Vergleich 2018: Die besten Tarife So bei der Versicherung sparen!

von Markus Bach 22.11.2018
Inhalt
  1. Autoversicherungen im Vergleich (2018): Haftpflicht oder Vollkasko?
  2. Dann lohnen sich Rabattschutz & Mallorca-Police
  3. Versicherung: Probleme bei Sonderausstattung
  4. Autoversicherung Vergleich 2018 für Pendler
  5. So sparen Familien bare Münze
  6. Optimale Konditionen für Fahranfänger
  7. Autoversicherungsvergleich (2018) für Senioren
  8. Kleine Preise für sparsame Fahrer
  9. Autoversicherung im Vergleich: Die besten Tarife für Beamte
  10. Höchster Nachlass bei Rundum-Versicherten

Der AUTO ZEITUNG-Vergleich (2018) von Autoversicherungen zeigt, dass die besten Tarife bares Geld bedeuten können. Egal ob Pendler oder Fahranfänger – wer clever versichert, kann bis zu 1000 Euro im Jahr sparen!

Richtig Geld sparen? Lässt sich fast nur noch bei der Autoversicherung – der AUTO ZEITUNG-Vergleich (2018) zeigt, bis zu 998 Euro im Jahr! Im Schnitt lagen bei unseren Beispielen 580 Euro zwischen dem teuersten und dem günstigsten Tarif. Für sieben typische Autofahrer haben wir zusammen mit dem Vergleichsportal Check24.de die jeweils zehn günstigsten Tarife ermittelt. Da aber nicht nur der Preis über die Qualität einer Autoversicherung entscheidet, finden Sie zu jedem Tarif die wichtigsten Leistungen – insgesamt 490 Merkmale. Um die Suche nach dem besten Anbieter noch einfacher zu gestalten, hat die Redaktion für jeden Fahrer im Vergleich der Autoversicherung (2018) zudem einen Preis-Leistungs-Sieger ermittelt. Hinweis: Die Ergebnisse stehen bei der jeweiligen Kategorie in informativen PDF zum Download bereit (siehe unten)! Mehr zum Thema: Auto online zulassen

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Autoversicherungen im Vergleich (2018): Haftpflicht oder Vollkasko?

Zu Beginn des Autoversicherungs-Vergleichs (2018) steht jedoch stets die Frage, wie viel Schutz das Auto braucht: Während die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht für alle Schäden aufkommt, die man mit seinem Auto bei anderen verursacht, schützt die freiwillige Kaskoversicherung das eigene Fahrzeug. So übernimmt die Teilkasko die Reparaturkosten bei Brand- und Unwetterschäden. Außerdem ist sie für Unfälle mit Haarwild zuständig, etwa Zusammenstöße mit Rehen oder Wildschweinen. Wird das eigene Auto gestohlen, springt ebenfalls die Teilkasko ein. Auch Glasbruchschäden sind durch sie abgedeckt. Erfreulicher Nebeneffekt: Oft wird die Reparatur eines Steinschlags komplett von der Teilkasko übernommen – ohne Selbstbeteiligung.

Die teurere Vollkasko bietet darüber hinaus noch mehr Leistungen, sie stellt quasi einen Rundumschutz für das eigene Auto dar. Die Police versichert es nicht nur gegen Diebstahl, sondern auch gegen Vandalismus – vor allem für Besitzer von Stoffdach-Cabrios entscheidend. Besonders wichtig: Im Gegensatz zur Teilkasko schließt sie selbstverschuldete Unfälle mit ein, die durch falsches Verhalten oder Fehleinschätzungen entstanden sind. Zudem übernimmt die Vollkasko alle Arten von Parkschäden. Wer sich für eine Kaskoversicherung entscheidet, kann häufig auch eine Werkstattbindung wählen. Damit lassen sich die Beiträge um bis zu ein Drittel reduzieren – bei gleichen Leistungen. Nach einem Unfall entscheiden jedoch nicht mehr die Autofahrer, sondern die Assekuranz, in welcher Werkstatt das Auto repariert wird. Verstoßen Versicherungsnehmer dagegen, bleiben sie auf einem Teil der Kosten sitzen – oder der Tarif wird nachträglich teurer. Vorsicht bei geleasten oder finanzierten Fahrzeugen: Hier kann es zu Konflikten kommen, da die Autohersteller meist ihre Vertragswerkstätten vorschreiben. Mehr zum Thema: Dashcam Test

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Dann lohnen sich Rabattschutz & Mallorca-Police

Ein Rabattschutz lohnt sich dagegen für erfahrene und sichere Autofahrer. Mit Hilfe der Schadenfreiheitsklasse belohnen die Versicherungen Kunden, die keinen Kaskoschaden verursachen. Mit jedem Jahr wird die Klasse besser – der Beitrag sinkt. Doch einmal nicht aufgepasst, und schon ist der mühsam angesammelte Rabatt weg: Die Versicherungsprämie steigt wieder. Das verhindert ein Rabattschutz. Einigen Versicherungen dient dieser jedoch als Kundenbindungsinstrument: Bei einem Wechsel teilt die alte Assekuranz der neuen die reguläre schlechtere Klasse mit.

Eine Mallorca-Police eignet sich dagegen für alle Versicherten, die oft mit einem Mietwagen im Ausland unterwegs sind. Kommt es dann zu einem Unfall, gelten nur die Mindestdeckungssummen des jeweiligen Landes. Und die sind meist viel niedriger als in Deutschland. Den Rest müssen Sie dann aus eigener Tasche zahlen. Hier springt die Mallorca-Police ein: Sie übernimmt die Differenz und erweitert die Haftpflicht-Deckung. Doch auch dann können Versicherungsnehmer nach einem Unfall trotz Kaskoversicherung auf einem Teil der Reparaturkosten für das eigene Auto sitzen bleiben – etwa wenn sie auf der Suche nach der Sonnenbrille im Handschuhfach abgelenkt waren. Das kann als grob fahrlässig ausgelegt werden. Dann müssen sich Versicherungsnehmer je nach Schwere der Schuld anteilig an dem Schaden beteiligen. Nicht selten landen solche Fälle vor Gericht. Daher sollte die Versicherung auf den Einwand der Groben Fahrlässigkeit verzichten. Mehr zum Thema: Das bei Hagelschäden beachten

 

Versicherung: Probleme bei Sonderausstattung

Die mitversicherte Sonderausstattung kann ebenfalls für Ärger sorgen: Die meisten Versicherungen ersetzen zwar beschädigtes Zubehör, aber das muss fest mit dem Auto verbunden sein – etwa eine nachgerüstete Audioanlage. Mobile Navis oder Dashcams zählen nicht dazu und sollten daher beim Aussteigen mitgenommen werden. Auch für Sonderlackierungen und Tuningteile können besondere Bedienungen gelten. Besitzer eines Neuwagens sollten zudem über eine Neupreisentschädigung nachdenken. Bei einem Diebstahl oder Totalschaden ersetzt die Versicherung nämlich nur den aktuellen Marktwert des Autos – und der liegt schon nach wenigen Monaten deutlich unter dem Kaufpreis. Enthält der Tarif jedoch eine Neupreisentschädigung, kommt die Assekuranz für die komplette Summe auf. Gegen Marderbisse kann das Auto ebenfalls versichert werden. Aber die direkten Schäden durch die Tiere, etwa ein durchgebissenes Kabel, liegen oft im Rahmen der Selbstbeteiligung. Teurer sind die Folgen, die bis zu einem ausgewachsenen Motorschaden reichen können. Der Haken: Diese werden von vielen Versicherungen nicht oder nur bis zu einer bestimmten Summe übernommen. Mardergeplagte Autobesitzer sollten also unbedingt auf die Erstattung der Folgeschäden achten. Mehr zum Thema: Das hilft gegen Marder

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Autoversicherung Vergleich 2018 für Pendler

Szenario: Ein 35-jähriger Hausbesitzer aus Erding, Single, keine Kinder, fährt seinen VW Golf 1.6 TDI 20.000 Kilometer im Jahr, Carport-Parker, zehn Jahre unfallfrei, 500 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Der Pendler ist am günstigsten mit der HUK24 unterwegs. Preis-Leistungs-Sieger FRIDAY bietet für 37 Euro im Jahr mehr eine Mallorca-Police sowie eine deutlich längere Neupreis-Entschädigung. HUK24 bietet den günstigsten Tarif und ermöglich ein Ersparnis von bis zu 529 Euro im Jahr. 

Versicherungstarife für Pendler im Vergleich: PDF-Download

 

So sparen Familien bare Münze

Szenario: Ein 40-jähriger Hausbesitzer aus Mainz, verheiratet, zwei Kinder, fährt seinen Ford S-MAX 2.0 TDCi 15.000 Kilometer im Jahr, Carport-Parker, 15 Jahre unfallfrei, 300 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Auch die Familie spart am meisten mit Friday. Die noch junge Versicherung bietet auch umfangreiche Leistungen: Dazu gehören eine 24-monatige Neupreis-Entschädigung sowie ein idealer Schutz vor Marderbissen. Der Versicherer bietet nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch den günstigsten Tarif und bis zu 585 Euro Ersparnis.

Versicherungstarife für Familien im Vergleich: PDF-Download​ 

 

Optimale Konditionen für Fahranfänger

Szenario: Ein 20-jähriger Mieter aus Münster, Single, keine Kinder, fährt seinen gebrauchten Opel Corsa 1.2 ecoFlex 12.000 Kilometer im Jahr, Straßenparker, 2zwei Jahre unfallfrei, 300 Euro Teilkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Versicherungen für Fahranfänger sind teuer, doch mit der HUK24 lassen sich hier bis zu 52 Prozent (487 Euro) sparen. Die BavariaDirekt bietet zusätzlich einen soliden Schutz vor Marderbissen sowie eine Mallorca-Police und somit auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Versicherungstarife für Fahranfänger im Vergleich: PDF-Download

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Fahranfänger-Versicherung: So lässt sich sparen  

Auto für Fahranfänger günstig versichern

 

Autoversicherungsvergleich (2018) für Senioren

Szenario: Ein 65-jähriger Hausbesitzer aus Gera, verheiratet, keine Kinder, fährt seinen BMW 218i Active Tourer 7000 Kilometer im Jahr, Garagenparker, 35 Jahre unfallfrei, 500 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Ältere Fahrer erhalten eine Menge günstiger Angebote, die WGV bietet mit bis zu 404 Euro die höchste Ersparnis. Preis-Leistungs-Sieger wird die HUK-Coburg mit einer längeren Neupreis-Entschädigung und einem guten Marderschutz.

Versicherungstarife für Senioren im Vergleich: PDF-Download

 

Kleine Preise für sparsame Fahrer

Szenario: Ein 45-jähriger Mieter aus Berlin, Single, keine Kinder, fährt seinen Skoda Fabia 1.0 MPI 10.000 Kilometer im Jahr, Straßenparker, 20 Jahre unfallfrei, 500 Euro Teilkasko-Selbstbeteiligung.  

Die besten Anbieter: Schnäppchenjäger erreichen bei Verti ihr Ziel und sparen bis zu 288 Euro. Wer 54 Euro mehr zur Verfügung hat, bekommt bei nexible zusätzlich eine Mallorca-Police sowie einen Verzicht auf den Einwand der Groben Fahrlässigkeit.

Versicherungstarife für sparsame Fahrer im Vergleich: PDF-Download 

 

Autoversicherung im Vergleich: Die besten Tarife für Beamte

Szenario: Ein 50-jähriger Hausbesitzer aus Karlsruhe, verheiratet, ein Kind, fährt seinen Mercedes C 180 15.000 Kilometer im Jahr, Carport-Parker, 25 Jahre unfallfrei, 300 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Deutlich am günstigsten fährt der Beamte mit der HUK-Coburg und spart bis zu 768 Euro. Das beste Preis-Leistungs-Paket schnürt dagegen die WGV mit einer längeren Neupreis-Entschädigung und einem etwas besseren Marderschutz.

Versicherungstarife für Beamte im Vergleich: PDF-Download

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Höchster Nachlass bei Rundum-Versicherten

Szenario: Ein 55-jähriger Hausbesitzer aus Hamburg, verheiratet, keine Kinder, fährt seinen Audi A6 45 TDI 25.000 Kilometer im Jahr, Garagenparker, 30 Jahre unfallfrei, 500 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Unter den leistungsstarken Tarifen setzt sich die HDI als günstigste Versicherung durch und ermöglicht eine Ersparnis von rund 1000 Euro im Jahr. Die WGV bietet allerdings eine doppelte so lange Neupreis-Entschädigung sowie einen optimalen Schutz für Sonderausstattung.

Versicherungstarife für Rundum-Versicherte im Vergleich: PDF-Download

von Markus Bach von Markus Bach
Unser Fazit

Wer den alljährlichen Wettbewerb zwischen den Versicherungen nutzt, spart bis zu dreistellige Beträge. Der AUTO ZEITUNG-Versicherungsvergleich 2018 zeigt aber auch, dass es die EINE günstige Assekuranz für alle nicht gibt. Der Besuch eines Vergleichsportals und einzelner dort fehlender Versicherungen lohnt sich also. Doch der Preis darf nicht zu Lasten der Leistungen gehen: Der günstigste Tarif ist nichts wert, wenn der Versicherungsnehmer nach einem Unfall draufzahlen müssen.

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