Alle Infos zum Bentley Flying Spur

Bentley Flying Spur (2019): Motor & Ausstattung Der Flying Spur soll zur besten Limousine der Welt werden

von Thomas Geiger 13.06.2019
Inhalt
  1. Ausstattung des Bentley Flying Spur (2019)
  2. Bentley Flying Spur (2019) mit 6,0-Liter-W12-Motor
  3. Bentley Flying Spur (2019): Vorgänger lief 14 Jahre

Die zweite Auflage des Bentley Flying Spur macht sich bereit, ab Ende 2019 mit runderneuertem Design, spürbar weniger Gewicht und zahlreichen Assistenzsystemen betuchte Kunden zu betören. Alle Informationen zu Motor und Ausstattung!

Nach mehr als einem Jahrzehnt kommt der neue Bentley Flying Spur (2019), den die Briten zur besten Limousine der Welt machen wollen. Geschickt in die Lücke zwischen den Top-Versionen von S-Klasse und Siebener auf der einen und dem Rolls-Royce Ghost auf der einen Seite gesetzt, geht der neue Viertürer pünktlich zum 100. Geburtstag der Marke zum Ende des Jahres 2019 in den Handel. Selbst, wenn Bentley noch keine Preise nennt, dürften 200.000 Euro eine gute Schätzgröße sein. Auf dem Weg an die Spitze des Segments setzen die Briten zu allererst einmal auf die gewohnt protzige Präsenz ihres Designs. Der Bentley Flying Spur (2019) hat deshalb nicht nur ein imposantes Format und misst trotz der kürzeren Überhänge stolze 5,30 Meter. Er trägt vor allem eine aufmerksamheitsheischende Front mit einem riesigen Kühlergrill und von Kristallgläsern inspirierte Scheinwerfer. Mehr zum Thema: Begleitete Testfahrt im neuen Bentley Flying Spur (2019)

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Ausstattung des Bentley Flying Spur (2019)

Im Innenraum des Bentley Flying Spur (2019) geht es da schon deutlich dezenter zu – in einer Mischung aus Tradition und Technologie, wie man sie so nur bei Bentley findet. Auf der einen Seite gibt es digitale Instrumente, Online-Infotainment, ein Head-up-Display, Infrarot-Kameras und ein eigenes, mit dem Bordsystem vernetztes Tablet für die Hinterbänkler. Auf der anderen Seite gibt es Lack und Leder satt, die vielleicht aufwändigsten Ziernähte, ziselierte Metallrähmchen mit über 2000 individuell errechneten Diamant-Mustern und erstmals sogar Konsolen mit 3D-Holz oder Naturstein. Kein Bauteil verdeutlicht dieses Wechselspiel besser als das "Rotating Display", das sich wie eine riesige Toblerone auf Knopfdruck im Cockpit dreht: Mal zeigt es einen brillanten Touchscreen, mal analoge Uhren und mal nur eine schicke Holzvertäfelung. Wo der Bentley Flying Spur (2019) in der ersten Reihe noch stark an den Continental GT erinnert, können sich Passagiere auf der Rückbank räkeln. Hier bietet die britische Luxuslimousine bei 3,20 Metern Radstand reichlich Kniefreiheit. Allerdings gibt es zumindest bislang nur eine konventionelle Sitzbank und keine Loungeliegen wie in den Langversionen der Konkurrenz. Mehr zum Thema: Bentley-Designchef Stefan Sielaff über den Bentley GTC

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Bentley Flying Spur (2019) mit 6,0-Liter-W12-Motor

Beim Antrieb ist der Bentley Flying Spur (2019) einmal mehr der Überflieger im Segment: Schließlich steckt unter der langen Haube wieder der sechs Liter große W12-Motor, der genau wie im Bentayga Speed auf 635 PS und 900 Newtonmeter kommt. Damit lässt er sich selbst von 2,5 Tonnen nicht beeindrucken, wuchtet den Luxusliner in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und schafft maximal 333 km/h. Dann sieht man nicht nur S-Klasse & Co im Rückspiegel, sondern lässt auch manch einen reinrassigen Sportwagen hinter sich. Anders als der Vorgänger, soll der neue Bentley Flying Spur (2019) diesmal aber auch jenseits der Geraden schnell und vor allem handlich sein. Dafür bekommt er neben einer besonders reaktionsschnellen Dreikammer-Luftfederung für eine wahlweise extrem straffe oder betont lässige Anbindung und einem von 48-Volt-Stellern justierten Fahrwerk zum ersten Mal in der Bentley-Geschichte auch eine Allradlenkung.

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Bentley Flying Spur (2019): Vorgänger lief 14 Jahre

Dass der Vorgänger beinahe biblische 14 Jahre gelaufen ist, liegt jedoch nicht allein an den eher kleinen Stückzahlen und der zuletzt arg schwierigen Finanzlage der britischen VW-Tochter. Es liegt auch an der Liebe zum Detail, über die sie in Crewe bisweilen ein wenig die Zeit vergessen. Das beste Beispiel dafür ist das "Flying B", das von innen beleuchtet und elektrisch versenkbar über dem wuchtigen Kühler thront. "Allein daran haben wir zwei Jahre gezeichnet und entwickelt", räumt Designchef Stefan Sielaff ein. Ein schlechtes Gewissen hat er deswegen nicht, erst recht nicht, wenn er diese Kühlerfigur als Geburtstagsgeschenk von Bentley für Bentley verkauft: "Den Hundertesten feiert man schließlich nicht alle Tage." Mehr zum Thema: Bentley-Chef Adrian Hallmark im Interview

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