BMW Rückruf (Juni 2019): Batterie-Problem (5er/6er) BMW ruft ältere 5er und 6er Modelle zurück

von AUTO ZEITUNG 19.06.2019
Inhalt
  1. Juni 2019: BMW 5er/6er-Rückruf wegen Batterie-Problemen
  2. Februar 2019:  Rückruf wegen fehlerhafter Airbags
  3. Juni 2018: BMW-Rückruf 5er und 7er
  4. Juni 2018: KBA- Rückruf wegen Abschalteinrichtungen

Von einem BMW Rückruf im Juni 2019 sind weltweit 560.000 Autos der 5er und 6er der Baureihen E60, E61, E63 und E64 betroffen. Bedingt durch ein Batterie-Problem könnte es zu Schmorschäden kommen. Diese Baujahre sind betroffen!

BMW Rückruf Juni 2019: Weltweit 560.000 Fahrzeuge der 5er und 6er Baureihe müssen in die Werkstätten. Betroffen sind die Baureihen E60, E61, E63 und E64, die zwischen Februar 2002 und Juli 2010 produziert wurden. In Deutschland sind von dem Rückruf 274.000 Fahrzeuge betroffen. Grund für den Rückruf ist eine mögliche Korrosion an einer Verschraubung an einer Elektroleitung, durch die es zu Störungen im Bordnetz und im schlimmsten Fall zu Schmorschäden kommen kann. BMW betont, dass es sich bei dem Rückruf um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Bei 60 Prozent der betroffenen 5er und 6er Modelle soll eine Überprüfung der betroffenen Stellen ausreichen. Bereits 2012 hat BMW einen Rückruf wegen möglicher Problem in der Batterie-Leitung in die Werkstätten gestartet. Mehr zum Thema: Rückrufe bei Porsche 

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Juni 2019: BMW 5er/6er-Rückruf wegen Batterie-Problemen

Mai 2019: BMW-Rückruf für 148.000 Diesel-Fahrzeuge! Betroffen sind BMW 1er, 3er und X1, die zwischen Dezember 2009 und Oktober 2011 vom Band liefen. Das bestätigte ein BMW-Sprecher am Freitag, 10. Mai 2019. Bei den betroffenen Autos werde eine Steckverbindung am Stromverteiler geprüft beziehungsweise ausgetauscht. Diese könne unter ungünstigen Bedingungen die Stromversorgung beeinträchtigen. Es könne vorkommen, dass der Fahrzeugzugang nicht mehr funktioniere oder sich das Fahrzeug nicht mehr starten lasse. Vereinzelt seien Motoraussetzer oder ein Totalausfall während der Fahrt möglich. Es werde erwartet, dass 0,1 Prozent der Modelle dieses BMW-Rückrufs im Mai 2019 diesen Fehler aufweisen.

Februar 2019: Weltweit sind 480.000 Fahrzeuge von einem BMW-Rückruf wegen möglicherweise gefährlicher Airbags betroffen – rund 95.000 davon in Deutschland. Betroffen sind BMW 5er und X5 der Baujahre 2000 bis 2004 mit nicht serienmäßigen Lenkrädern, so ein Konzernsprecher. Die darin verbauten Airbags des mittlerweile insolventen japanischen Zulieferes Takata könnten bei der Auslösung Fahrzeuginsassen durch Metallteile schwer verletzen. Die Lenkräder müssten daher überprüft werden, in den meisten Fällen genüge aber eine kurze Kontrolle. Bei den übrigen Fahrzeugen sei ein maximal einstündiger Werkstattaufenthalt notwendig. Seit Jahren machen die zu kräftig auslösenden Takata-Airbags, die Teile der Metallverkleidung sprengen und durch den Fahrzeuginnenraum schleudern können, der Autoindustrie zu schaffen. Mehr als 42 Millionen Fahrzeuge musste die Branche bereits allein in den USA zurückrufen.

 

Februar 2019:  Rückruf wegen fehlerhafter Airbags

Oktober 2018: Ein BMW-Rückruf betrifft abermals zig Modelle wegen möglicher Brandgefahr. Nachdem schon im August gleichen Jahres fast eine halbe Million Fahrzeuge in die Werkstatt gerufen wurden, weitet BMW den Rückruf nun auf mehr als eine Million zusätzliche Autos weltweit aus – insgesamt sind somit 1,6 Millionen Fahrzeuge betroffen. Der Hintergrund: In Einzelfällen könne Glykol aus dem Kühler der Abgasrückführung austreten und sich in den heißen Abgasen zusammen mit Ölrückständen entzünden, teilte der Autobauer dazu Anfang August 2018 mit. Betroffenen Autohalter erhielten in der Folgewoche eine Benachrichtigung, fehlerhafte Teile würden dann in der Werkstatt ausgetauscht. Im August-Rückruf zur Brandgefahr waren die Modelle BMW 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X3, X4, X5 und X6 mit Vierzylinder-Dieselmotoren genannt worden, die zwischen April 2015 und September 2016 gebaut wurden. Die gleichen Modelle mit Sechszylinder-Dieselmotoren waren ebenfalls Teil des Rückrufs, wenn  sie aus dem Produktionszeitraum Juli 2012 bis Juni 2015 stammen. Ob im BMW-Rückruf noch andere Ausführungen hinzugekommen sind, haben die Münchener am Dienstag, 23. Oktober 2018, nicht kommuniziert.

 

Juni 2018: BMW-Rückruf 5er und 7er

Juni 2018: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnet den BMW-Rückruf von 11.000 Fahrzeuge der Baureihen 5er und 7er an. Ein entsprechendes Software-Update hat das KBA im Juni 2018 genehmigt. Die Autofahrer seien bereits angeschrieben worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag, 22. Juni 2018, in München. Die betroffenen BMW 5er und 7er stoßen sowohl auf der Straße wie auch auf dem Prüfstand zu viel Stickoxid aus, weil ihre Motoren mit einer Software für SUV-Modelle gesteuert werden. BMW-Chef Harald Krüger hatte auf der Hauptversammlung von einer handwerklichen Panne gesprochen. Der Konzern legt wert auf die Aussage, dass es sich um einen Irrtum handelt und von einem "Defeat Device" nicht die Rede sein kann. Das Kraftfahrtbundesamt hat den Rückruf der Autos aber wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung angeordnet, die Münchner Staatsanwaltschaft hat in der Folge ermittelt. Man ist aber offenbar zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine bewusste Manipulation gab, sondern lediglich menschliche Fehler ohne betrügerische Absichten. Man ist bereit die Ermittlungen gegen eine Zahlung von zehn Millionen Euro Bußgeld einzustellen. Ob BMW darauf eingehen wird, ist noch ungewiss.

Folgende Modelle sind mit Abschalteinrichtungen aufgefallen:

BMW M550d xDrive Limousine (Produktion 03/2012-10/2016)
BMW M550d xDrive Touring (Produktion 03/2012-02/2017)
BMW 750d xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)
BMW 750Ld xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)

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Juni 2018: KBA- Rückruf wegen Abschalteinrichtungen

Zuletzt gab es bei BMW einen Rückruf wegen defekter Airbags, der bis März 2017 andauerte. Dieses Mal traf es BMW und Rolls-Royce. Die Airbags der Modelle BMW 5er GT, 7er und Rolls-Royce Ghost sollen aufgrund eines Programmierfehlers bei einem Zusammenstoß oder Auffahrunfall falsche Daten übermittelt bekommen und nicht auslösen. In China sei laut BMW dadurch ein Fahrer ums Leben gekommen. Insgesamt rufen BMW und Rolls-Royce 33.600 Autos zurück in die Werkstätten. Der Großteil des Rückrufes entfällt auf China. In Deutschland müssen sich etwa 2300 Fahrzeughalter eines BMW 5er GT, 7er oder Rolls-Royce Ghost auf den Werkstattbesuch zum Austausch des defekten Airbag-Sensors einstellen. Die Reparatur nimmt laut BMW etwa drei Stunden in Anspruch. Dabei sind ausschließlich Modelle betroffen, die im Zeitraum zwischen Dezember 2011 und Juni 2012 gebaut wurden. Informationen, ob ein Wagen vom Airbag-Rückruf bei BMW und Rolls-Royce betroffen ist, können in jeder BMW-Werkstatt eingeholt werden oder über die Fahrgestellnummer im Internet. Der aktuelle Airbag-Rückruf steht nicht in Zusammenhang mit der Takata-Thematik Anfang des Jahres. Hier mussten mehrere Autohersteller Hunderttausende Modelle vorsorglich wegen möglicher Gefahren bei Takata-Teilen zurückrufen.

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