BMW X3 (E83/F25): Gebrauchtwagen kaufen Gebraucht-X3 ein zweischneidiges Schwert

von Lena Reuß 22.11.2017

Der BMW X3 macht auch als Gebrauchtwagen eine gute Figur – zumindest in der zweiten Generation F25. Der erste X3 (E83) ist etwas anfälliger für Mängel- und Pannen. Wer das SUV kaufen will, sollte also die Augen offen halten.

Mit dem BMW X3 kam 2003, vier Jahre nach dem X5, der kleine Bruder auf den Markt, mit dem BMW mehr Sportlichkeit und Agilität in das Segment bringen wollte. Und es ist gelungen, denn der X3 ist ein echter Bestseller, sodass er mittlerweile in der dritten Generation auf dem Markt ist. Gebraucht sind die Vorgänger E83 und F25 aber ebenso beliebt. Grund genug den gebrauchten BMW X3 einem Faktencheck zu unterziehen. Der sieht jedoch für die Generation E83 nicht ganz so rosig aus: Der TÜV bemängelt vor allem die Federn und Hinterachsen des Mittelklasse-SUV. Ab einem Alter von sieben Jahren gibt es zudem öfter Probleme mit der Feststellbremse, ab dem neunten Jahr, fällt den TÜV-Prüfern vergleichsweise häufig Ölverlust beim X3 auf. Auch die ADAC-Pannenstatistik der ersten Generation namens E83 ist durchwachsen. Zwar gilt der gebrauchte X3 als grundsätzlich solide und hat im Vergleich zu anderen SUV noch eine "gute bis sehr gute" Bilanz, doch der ADAC musste trotzdem einige Male ausrücken. Und zwar wegen verstellter Steuerketten (Benzin, Baujahre bis 2008), defekten Turboladern (Diesel, 2007 bis 2010), verstopften Partikelfiltern (Diesel, 2007) sowie kaputten Anlassern (2007).

BMW X3 (F25) Facelift im Video:

 
 

Gebrauchter BMW X3 (F25) besonders empfehlenswert

Mit der zweiten Generation (F25) scheint BMW aus den Problemen des ersten X3 gelernt zu haben, denn dieser fällt in der Hauptuntersuchung und in der ADAC-Pannenstatistik deutlich positiver auf. Nur die Spurstangenköpfe werden acht Mal so häufig bemängelt, als es bei anderen Pkw der Fall ist. In Sachen Bremsen, Rost und Beleuchtung zeigen sich jedoch alle gebrauchten X3 – auch der ersten Generation – tadellos. Der ADAC stellt dem F25 in Sachen Zuverlässigkeit ein sehr gutes Zeugnis aus. Insgesamt sieben Rückrufe hat der X3 zu verzeichnen. Der größte davon 2011 wegen einer fehlerhaften Steckverbindung der Dieselkraftstoffheizung, was bei insgesamt 35.000 Fahrzeugen im Extremfall zu Brandschäden hätte führen können. Der zweite BMW X3 kam 2010 auf den Markt, zuvor hatte der E83 im Jahr 2006 noch ein Facelift erhalten. Dabei wurde vor allem der Innenraum aufgewertet und die Optik etwas sportlicher gestaltet. Aufgrund vorangegangener Kritik wurde ebenfalls der Federungskomfort optimiert. Der Nachfolger F25 ist vor allem etwas gewachsen und rückt größentechnisch näher an den X5. Zudem gibt es viele neue Assistenzsysteme und die Option auf ein Headup-Display sowie Achtgang-Automatik. Mit dem Facelift 2014 wurde der Auftritt des SUVs nochmal nachgeschärft.

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X3 mit Vier- und Sechszylindern

Motorseitig stehen im BMW X3 verschiedene Diesel- und Benzinaggregate zur Verfügung. Während im E83 noch die Sechszylinder dominerten, wird der F25 vor allem von Vierzylindern vorwärtsgetrieben. Das Leistungsspektrum reicht dabei von 150 bis 306 PS bei den Benzinern und 143 bis 313 PS bei den Dieseln. Mit 230 PS starkem Sechszylinder kostet der gebrauchte BMW X3 3.0d xDrive Exclusive von 2010 laut DAT-Marktspiegel noch etwa 18.000 Euro. Dabei hat er gut 140.000 Kilometer auf der Uhr. Ein vierzylindriger xDrive 28i mit 245 PS von 2014 ist bei gut 55.000 Kilometern mit knapp 27.500 Euro vermerkt. Etwa 10.000 Euro weniger sind für einen sDrive 18d mit 142 PS von 2012 und etwa 110.000 Kilometern Laufleistung einzuplanen.

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