DTM 2019 (Fahrer, Punktestand, Termine, Teams) Rast und Spengler siegen am Norisring

von Max Sonnenburg 08.07.2019
Inhalt
  1. Die DTM-Saison 2019 zu Gast am Norisring
  2. DTM 2019: Fahrerwertung, Punktestand & Teamwertung
  3. Regeländerungen zur DTM-Saison 2019
  4. DTM: Welche Teams sind 2019 dabei?
  5. Wer sind die prominentesten Fahrer der DTM 2019?
  6. Wo ist die DTM zu sehen?
  7. Hankook und die DTM verlängern ihre Partnerschaft

Rene Rast und Bruno Spengler gehen als Sieger der beiden DTM-Rennen am Norisring hervor. Das sind die wichtigsten Ereignisse des Rennwochenendes und alle Informationen zu den Fahrern, Terminen und Teams der DTM-Saison 2019!

Rene Rast vom Audi Sport Team Rosberg hat das Samstagsrennen der DTM am Norisring gewonnen und zugleich seinen ersten Sieg in der Saison 2019 gefeiert. Mit einer perfekten Boxenstrategie und einer Menge Kampfgeist kämpfte sich der vom vierten Platz gestartet Rast vor Nico Müller und Joel Eriksson auf das Podium. Dabei begann das Rennen für den Audi-Piloten, der beim Start das Auto abwürgte und infolgedessen auf dem letzten Platz landete, zunächst holprig. Doch sein früher Pflichtboxenstopp in der dritten Runde und eine anschließende Safety-Car-Phase spielten ihm in die Karten. Nach dem Re-Start in der zehnte Rennrunde startet Rast seinen Siegeszug und überquerte die Ziellinie mit 34,5 Sekunden Vorsprung. Mit einem sechsten Platz für Daniel Juncadella vom Team R-Motorsport 2 war der Renn-Samstag auch für Aston Martin relativ erfolgreich. Beim Sonntagsrennen wollte Rene Rast seinen Erfolg vom Vortag wiederholen. Mit einem ersten Platz beim Qualifying sahen die Chancen zunächst auch sehr gut aus. Doch nachdem der Audi-Pilot, vom Abt-Audi-Kollegen Nico Müller im Kampf um Platz zwei gedreht wurde, waren die Siegeschancen dahin. Bruno Spengler, der als Fünfter in das Rennen gestartet war, lag zu dieser Zeit in Führung und ließ sich diese auch nicht mehr nehmen. Mit 5,765 Sekunden Vorsprung sicherte sich der BMW-RMG Pilot den 16. Sieg seiner DTM-Karriere. Auf Platz zwei landeten Jamie Green und Mike Rockenfeller. Rene Rast kämpfte sich in einer spannenden Aufholjagd auf den siebten Platz zurück. Müller, der nach dem Rempler mit einer Durchfahrtsstrafe sanktioniert wurde, belegte den achten Platz am Norisring. Mehr zum Thema: Porsche steigt in die Formel E ein

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Der Audi RS 5 DTM im Video:

 
 

Die DTM-Saison 2019 zu Gast am Norisring

Am dritten Rennwochenende der DTM-Saison 2019 in Misano (Italien) haben die Zuschauer und Fans der Rennserie wieder einiges geboten bekommen. Eine wahrhaft meisterliche Leistung ist Marco Wittmann am Samstag geglückt. Vom letzten Platz ins Rennen gestartet, kämpfte sich der BMW-RMG-Pilot in einer furiosen Aufholjagd auf den ersten Platz vor. Seinen Sieg hat der BMW-Pilot unter anderem einer perfekten Boxen- und Reifenstrategie zu verdanken. Bereits in den ersten Runden absolvierte Wittmann den ersten Pflichtstopp. Als das Feld in Runde vier nach einer Safety-Car-Phase wieder zusammengeführte wurde, begann die Aufholjagd des zweimaligen DTM-Champions. Bei Asphalttemperaturen von knapp 50 Grad setzte der BMW-RMG-Piloten alles auf eine Karte und absolvierte knapp 38 Rennrunden mit einem Satz Reifen. Die Rechnung ging auf. Denn während sie Mitstreiter an die Box fuhren, machte Wittmann Plätze gut. Am Ende überquerte er die Ziellinie mit einem Vorsprung von 8,238 Sekunden, dicht gefolgt von Rene Rast, Loic Duval und Bruno Spengler. Spektakulär ging es auch am zweiten Renntag in Misano zu, der mit einem Unfall in der ersten Runde des Rennens begonnen hat. Nachdem der Vortagessieger Marco Wittmann und Rene Rast um den dritten Platz kämpften, mischte sich Jonathan Aberdein etwas übermotiviert in den Zweikampf ein und rammte das Auto von Rene Rast. Wittmann schied in Folge des Unfalls aus. Aberdein konnte das Rennen fortsetzen. Auch Rene Rast hatte Glück im Unglück und kämpfte sich im anschließenden Rennverlauf weiter nach vorne. Für die ersten Plätze reichte es dann aber nicht mehr und Rast musste sich hinter Müller und Eng auf dem dritten Platz einreihen. Dennoch konnte Rast seine Führung in der Gesamtwertung behaupten. Philipp Eng und Nico Müller lauern bereits und werden vermutlich am Norisring wieder angreifen. Dort gastiert die Rennserie vom 5. bis zum 7. Juli 2019. Der 2,3 Kilometer lange Stadtkurs ist zugleich die Heimstrecke von Marco Wittmann, der vor dem heimischen Publikum und der einzigartigen Atmosphäre Ambitionen auf den Sieg hegt und seinen Erfolg vom Rennwochenende in Misano (Italien) sicherlich wiederholen möchte.

 

DTM 2019: Fahrerwertung, Punktestand & Teamwertung

Fahrerwertung Teamwertung 
FahrerPunkteTeamPunkte
Rene Rast (33)127Audi Sport Team Rosberg182
Jamie Green (53)45  
Nico Müller (51)102Audi Sport Team Abt159
Robin Frijns (4)57  
Mike Rockenfeller (99)66Audi Sport Team Phoenix124
Loic Duval (28)58  
Pietro Fittipaldi (21)13WRT Team Audi Sport16
Jonathan Aberdein (27)13  
Sheldon van der Linde (31)25BMW Team RBM68
Joel Eriksson (47)43  
Marco Wittmann (11)72BMW Team RMG148
Bruno Spengler (7)76  
Timo Glock (16)23BMW Team RMR124
Philipp Eng (25)101  
Paul di Resta (3)11Team R-Motorsport 121
Jake Dennis (76)10  
Daniel Juncadella (23)11Team R-Motorsport 214
Ferdinand Habsburg (62)3  
 

Regeländerungen zur DTM-Saison 2019

Die größten Neuerungen der DTM-Saison 2019 werden durch das neue Class-1-Reglement eingeführt. Das sieht vor, dass zahlreiche Fahrzeugkomponenten vereinheitlicht werden. Außerdem sieht das sogenannte Gleichheits-Konzept vor, dass die V8-Motoren durch effizientere, Vierzylinder-Motoren ersetzt werden. Die Turbo-Aggregate leisten 620 PS Leistung und sollen für Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 300 km/h ausgelegt sein. Auch die Aerodynamik wurde vereinfacht. Das betrifft vor allem den neuen Heckflügle sowie geänderte Diffusoren an Front und Heck. Durch das gemeinsame Reglement soll die Chancengleichheit zwischen den einzelnen Teams und die Sicherheit der Fahrer gewährleistet werden. Darüber hinaus sollen die Kosten gesenkt werden, um die Rennserie für die Hersteller auch weiterhin attraktiv zu machen. Neben diversen Regeländerungen wartet die DTM-Saison 2019 aber auch mit weiteren Neuerungen auf: Das Fahrzeuggewicht sinkt von 1031 auf 981 Kilogramm. Neu ist zudem die sogenannte Push-to-pass-Funktion, bei der dem Fahrer auf Knopfdruck ein Leistungsplus von maximal 30 PS zur Verfügung steht. Pro Rennen kann die Funktion bis zu zwölf Mal benutzt werden. Wie zuletzt steht den Fahrern die DRS-Funktion (Drag Reduction System) zur Verfügung, bei der sich der Luftwiderstand verringert, indem sich der Heckflügel um 18 Grad abklappen lässt. Durch das DRS können temporär 15 km/h dazugewonnen werden. Um das System benutzen zu können, muss der Abstand zum Vordermann, nicht wie bisher drei, sondern lediglich eine Sekunde betragen. Unabhängig von dem jeweiligen Abstand zum Vordermann darf das DRS auch in den letzten fünf Rennrunden eingesetzt werden. Damit sind packende Duelle und spektakuläre Zweikämpfe bis in die Schlussphase der DTM garantiert.

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DTM: Welche Teams sind 2019 dabei?

Die DTM-Saison 2019 findet zum ersten Mal ohne Mercedes statt. Nach über 30 jahren verabschiet sich das Team aus der Rennserie. Dafür geht erstmals das Team von R-Motorsport mit einem Aston Martin an den Start. Team R-Motorsport gehört zu der AF Racing AG, die das Projekt führt. Die AF Racing AG arbeitet eng mit der HWA AG zusammen, früher ein Team von Mercedes. Neben den Rookies von R-Motorsport im Aston Martin zählen auch die beiden etablierten Autohersteller Audi und BMW zu den Akteuren der DTM Saison 2019. Audi wird durch das Sport Team Abt, das Sport Team Phoenix und das Sport Team Rosberg repräsentiert. Für BMW gehen das RMG Team von Reinhold Motorsport und das Racing Bart Mampaey (RMB) Team an den Start.

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StreckeTerminSieger
Hockenheim (Deutschland)03.-05.05.1. Rennen: Wittmann
2. Rennen: Rast
Zolder (Belgien)17.-19.05.1. Rennen: Eng
2. Rennen: Rast
Misano (Italien)07.-09.06.1. Rennen: Wittmann
2. Rennen: Müller
Norisring (Deutschland)05.-07.07.1. Rennen: Rast
2. Rennen: Spengler
Assen (Niederlande)19.-21.07. 
Brands Hatch (England)10.-11.08. 
Lausitzring (Deutschland)23.-25.08. 
Nürburgring (Deutschland)13.-15.09. 
Hockenheim (Deutschland)04.-06.10. 
 

Wer sind die prominentesten Fahrer der DTM 2019?

Zu den wohl bekanntesten Fahrern zählen auch in diesem Jahr Paul di Resta, Mike Rockenfeller, Bruno Spengler und Marco Wittmann. Sie alle konnten den begehrten Titel bereits einmal ergattern. Erstmals in das Cockpit eines DTM-Fahrzeuges steigen die Rookies Philipp Eng, Jake Dennis, Ferdinand Habsburg und Sheldon van der Linde. Augusto Farfus, Fahrer von BMW, verlässt hingegen die DTM. Als DTM Champion 2018 scheidet auch Garry Paffet in der DTM-Saison 2019 aus.

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Wo ist die DTM zu sehen?

Übertragen wird die DTM-Saison 2019 live auf Sat.1. Die Übertragung der Rennen beginnt samstags oder sonntags jeweils um 13 Uhr. Um 13:30 Uhr starten die Rennen. Lediglich beim Lauf im englischen Brands Hatch beginnt die Ausstrahlung erst um 14 Uhr deutscher Zeit.  Durch das Programm führen die Moderatoren Andrea Kaiser und Matthias Killing. Für spannende und unterhaltsame Kommentare soll Edgar Mielke sorgen, der das Renngeschehen von der Strecke kommentiert. Das Fernsehen in Österreich überträgt die DTM 2019 ebenfalls live, nämlich auf dem ORF. Des Weiteren können alle Rennen auf der Webseite DTM.com live gestreamt werden.

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Hankook und die DTM verlängern ihre Partnerschaft

Der Reifenhersteller Hankook und die Tourenwagen-Serie DTM haben ihre gemeinsame Partnerschaft bis 2023 verlängert. Bereits seit 2011 beliefert der Reifenhersteller die Rennserie. Mit der Verlängerung des Engagements wird die Partnerschaft zwischen Hankook und der DTM zur längsten, die die Rennserie mit einem Reifenhersteller eingegangen ist. Seit dem das Class-1-Regelements der Rennserie zur DTM-Saison 2019 angepasst wurde, leisten die Turbo-Motoren der Rennwagen über 600 PS. Dementsprechend steigen auch die Anforderungen an die Reifen, die der Reifenhersteller Hankook mit dem hohen Leistungspotenzial des Hankook Ventus Rennreifen begegnen möchte. 

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