Zukunft der DTM: Aktueller Stand (Update!) Aston Martin startet 2019 in der DTM

von Sven Kötter 12.10.2018

Die Zukunft der DTM wird nach dem Ausstieg von Mercedes konkreter: Aston Martin steigt ab 2019 ein. Gleichzeitig arbeitet man zusammen mit der japanischen GT-Serie an der Internationalisierung der Rennserie!

Seit Mitte Oktober 2018 herrscht Gewissheit: Aston Martin steigt in die DTM ein – und das schon ab 2019. Damit ist nun eine Weiche mehr für eine erfolgreiche Zukunft der Tourenwagen-Serie gestellt. Der britische Sportwagenhersteller nimmt allerdings nicht direkt teil, sondern wird durch das Team R-Motorsport vertreten. Das Team setzt bereits Fahrzeuge der Briten im GT-Rennsport ein und wird nun einen DTM-Renner konstruieren, der das Design des neuen Vantage tragen soll. R-Motorsport gehört zur Schweizer AF Racing AG, die im Rahmen des DTM-Einstiegs ein Joint Venture mit der HWA AG in Deutschland gegründet hat. HWA ist das erfolgreichste Team der DTM-Geschichte und setzte bislang Mercedes-Fahrzeuge ein. Die Anzahl der Fahrzeuge und wer die Fahrer sind, will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Es wird spekuliert, dass man zum Saisonauftakt in Hockenheim zunächst zwei an den Start bringen will, um später dann auf vier Fahrzeuge aufzustocken. Die in der DTM verbleibenden Hersteller BMW und Audi begrüßen den Einstieg des britischen Sportwagenherstellers. Auch der Chef der DTM-Dachorganisation ITR, Gerhard Berger, zeigt sich hocherfreut über die sehnlichst erwarteten guten Nachrichten. Mehr zum Thema: Das ist der Aston Martin Vantage

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DTM-Zukunft mit Aston Martin

Eine weitere wichtige Entscheidung, die die Zukunft der DTM sichern soll, ist die Kooperation mit der japanischen Super-GT-Serie. Die Betreiber der Rennserien ITR und GTR haben sich auf das gemeinsame technische Reglement "Class 1" verständigt, das ab 2019 gilt. Zudem sollen 2019 zwei gemeinsame Rennveranstaltungen ausgetragen werden – eine in Europa, die andere in Japan. Man hofft sich von der Zusammenarbeit eine größere Strahlkraft, um weitere Hersteller für die Rennserien zu begeistern. Dass dies gelingen kann, zeigt das Beispiel Aston Martin. Die Briten machten deutlich, dass das technische Reglement und die Internationalisierung der DTM entscheidende Beweggründe für den Einstieg gewesen seien.

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