Formel 1 2019 (WM-Stand, Punkte, Teams, Termine) Bottas dominiert das erste Saison-Rennen 2019

von Sven Kötter 18.03.2019
Inhalt
  1. Formel 1 2019: Mercedes-Pilot Bottas siegt in Melbourne (Australien)
  2. Formel 1 2019: Ferrari wechselt Teamchef aus
  3. Formel 1 2019: WM-Stand, Punkte, Teamwertung
  4. Die Fahrer der Formel-1-Saison 2019
  5. Welche Teams und Autobauer sind dabei?
  6. Wo fährt die Formel 1?
  7. Termine & Strecken der Formel 1 2019
  8. Wie funktioniert die Formel 1?
  9. Wo ist die Formel 1 zu sehen?

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas siegt beim ersten Formel-1-Rennen der Saison 2019 am 17. März in Melbourne (Australien) vor seinem Teamkollegen Hamilton. Verstappen komplettiert das Podium, Vettel fährtuf Rang vier. Alle Informationen zu WM-Stand, Punkte, Teams und die Termine!

Das erste Rennen der Formel-1-Saison 2019 am 17. März in Melbourne (Australien) wurde zu einem Triumph für Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas. Er deklassierte seinen Teamkollegen Hamilton regelrecht, der mit deutlichem Abstand auf Rang zwei fuhr. Wie nach dem Rennen bekannt wurde, hatte der Engländer mit einem beschädigten Unterboden zu kämpfen. Red-Bull-Pilot Max Verstappen komplettierte das Podium. Auf einem undankbarem vierten Platz landete Sebastian Vettel, der speziell mit dem Medium-Reifen Probleme hatte. Verstappen überholte den Heppenheimer in Runde 31 auf offener Strecke. Vettel konnte seinen Ferrari nur dank Teamorder vor seinem neuen Teamkollegen Leclerc ins Ziel bringen. Renault-Pilot Nico Hülkenberg fuhr vom elften Startplatz auf den siebten Rang. Damit erging es ihm deutlich besser als Lokalmatador Daniel Ricciardo, der seinen Renault im Laufe des Rennens in der Box abstellen musste. Schon beim Start zerstörte der Australier ohne Fremdeinwirkung seine Frontpartie und fuhr dem Feld bis zu seinem Ausscheiden hinterher. Ähnlich erging es Rückkehrer Robert Kubica, der seinen Williams beim Überfahren der Ricciardo-Trümmer beschädigte und am Ende beim ersten Formel-1-Rennen 2019 in Melbourne (Australien) mit drei Runden Rückstand Letzter wurde. Mehr zum Thema: Wer holt Michael Schumacher ein?

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Formel 1 2019: Mercedes-Pilot Bottas siegt in Melbourne (Australien)

Als Titelverteidiger geht Mercedes in die Formel-1-Saison 2019. Der ärgste Rivale Ferrari setzt auf einen neuen Teamchef und das ambitionierte Red-Bull-Team mit Honda auf einen neuen Motorenlieferanten. Renault konnte sich die Dienste von Daniel Ricciardo sichern und möchte 2019 endlich Anschluss an die Top-Teams finden. Aber auch die kleineren Teams blieben nicht untätig und präsentieren neue Fahrer-Duos. Die Schlagzeilen bestimmen allerdings weniger die jungen, als vielmehr die erfahrenen Räikkonen und Kubica. Ex-Weltmeister Räikkonen heuert bei Sauber an, während Robert Kubica nach langer Formel-1-Abstinenz nach seinem Rallye-Unfall vor acht Jahren zur Saison 2019 ein Cockpit bei Williams ergattern konnte.

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Formel 1 2019: Ferrari wechselt Teamchef aus

Ferrari setzt zur Formel-1-Saison 2019 auf einen neuen Teamchef. Maurizio Arrivabene muss noch vor Saisonbeginn seinen Platz für den bisherigen technischen Direktor Mattia Binotto räumen. Die Italiener fahren seit Jahren den eigenen Ansprüchen hinterher. Seit Arrivabenes Amtsantritt 2014 konnte man lediglich 14 Rennen gewinnen. Die letzten Titel liegen schon lange zurück: 2007 wurde Räikkonen Fahrer- und 2008 Ferrari letztmals Konstrukteurs-Weltmeister.

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Formel 1 2019: WM-Stand, Punkte, Teamwertung

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Lewis Hamilton (44)18Mercedes-AMG44
Valtteri Bottas (77)26  
Sebastian Vettel (5)12Ferrari22
Charles Leclerc (16)10  
Pierre Gasly (10)0Red Bull15
Max Verstappen (33)15  
Daniel Ricciardo (3)0Renault6
Nico Hülkenberg (27)6  
Romain Grosjean (8)0Haas8
Kevin Magnussen (20)8  
Lando Norris (4)0McLaren0
Carlos Sainz Jr. (55)0  
Sergio Pérez (11)0Racing Point2
Lance Stroll (18)2  
Kimi Räikkonen (7)4Alfa Romeo4
Antonio Giovinazzi (99)0 -
Alexander Albon (23)0Toro Rosso1
Daniil Kwjat (26)1  
George Russell (63)0Williams0
Robert Kubica (88)0  
 

Die Fahrer der Formel-1-Saison 2019

Mercedes setzt auch in der Formel-1-Saison 2019 auf das bekannte Fahrerduo Hamilton und Bottas. Vettel bekommt bei Ferrari mit Leclerc einen neuen, jungen Teamkollegen. Sein Sauber-Cockpit gibt er im direkten Wechsel an Räikkonen ab. Red Bull stellt Max Verstappen Pierre Gasly zur Seite, der den Platz von Daniel Ricciardo übernimmt. Der Australier ist neuer Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault. Carlos Sainz Jr. verlässt das Team Richtung McLaren, wo er das Cockpit von Fernando Alonso übernimmt, der die Formel 1 mit Ende der letzten Saison verlassen hat. Mit Robert Kubica kommt aber auch ein klangvoller Name zurück in die Königsklasse. Der Pole verletzte sich bei einem Unfall 2011 derart schwer, dass sogar seine Karriere in Gefahr war. Nun greift er mit dem Williams-Team neu an. Sein Teamkollege ist der junge Brite George Russell, der als Formel-2-Meister in die Formel 1 wechselt. Weitere Formel-1-Debütanten in der Saison 2019: Lando Norris bei McLaren und Toro-Rosso-Pilot Alexander Albon.

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Welche Teams und Autobauer sind dabei?

Die Teams der Formel-1-Saison 2019 kennt man schon aus der Vorsaison. Nach der Insolvenz von Force India geht das Team weiterhin unter dem Namen "Racing Point" an den Start. Red Bull wechselt den Motorenpartner: Ab sofort liefert nicht mehr Renault, sondern Honda den Antriebsstrang. Weitere Motorenhersteller sind Mercedes und Ferrari, die nicht nur mit Werksteams an den Start gehen, sondern auch kleinere Teams mit Kundenmotoren ausstatten. Haas und Sauber setzen auf Ferrari, während in Racing-Point- und Williams-Boliden Mercedes-Aggregate eingesetzt werden. McLaren bleibt Renault-Kunde und Toro Rosso wie gehabt bei Honda-Motoren.

 

Wo fährt die Formel 1?

Der Rennkalender der Formel-1-Saison 2019 umfasst 21 Grand Prix rund um die Welt. Der Auftakt findet am 17. März in Melbourne (Australien) statt. Im Vergleich zur Vorsaison gibt es nur minimale Änderungen, die die Reihenfolge und die Abstände zwischen den Rennen betreffen. Nach Deutschland kommt der F1-Zirkus am 28. Juli. 2019. Das Rennen wird auf dem Hockenheimring ausgetragen. Das Saison-Finale 2019 am 1. Dezember steigt abermals in Abu Dhabi.

 

Termine & Strecken der Formel 1 2019

StreckeTerminSieger
Australien (Melbourne)17.03.2019Bottas
Bahrain (as-Sachir)31.03.2019 
China (Shanghai)14.04.2019 
Aserbaidschan (Baku)28.04.2019 
Spanien (Barcelona)12.05.2019 
Monaco (Monte Carlo)26.05.2019 
Kanada (Montreal)09.06.2019 
Frankreich (Le Castellet)23.06.2019 
Österreich (Spielberg)30.06.2019 
Großbritannien (Silverstone)14.07.2019 
Deutschland (Hockenheim)28.07.2019 
Ungarn (Budapest)04.08.2019 
Belgien (Spa-Franchorchamps)01.09.2019 
Italien (Monza)08.09.2019 
Singapur (Singapur)22.09.2019 
Russland (Sotschi)29.09.2019 
Japan (Suzuka)13.10.2019 
Mexiko (Mexiko-Stadt)27.10.2019 
USA (Austin)03.11.2019 
Brasilien (São Paulo)17.11.2019 
Arabische Emirate (Abu Dhabi)01.12.2019 
 

Wie funktioniert die Formel 1?

An der Formel-1-Saison 2019 nehmen zehn Teams teil, die bis zu vier Fahrer je Saison einsetzen dürfen. Bei jedem Grand Prix werden so viele Runden gefahren, dass eine Distanz von 305 Kilometern überschritten wird. Die Formel-1-Boliden müssen einschließlich Fahrer und Betriebsflüssigkeiten mindestens 733 Kilogramm wiegen. Für Bauteile gibt es ebenfalls Regeln: So darf das Energierückgewinnungssystem MGU-K maximal sieben, der zugehörige Motorgenerator MGU-H maximal vier Kilogramm wiegen. Je Saison stehen den Teams pro Fahrzeug nur drei Exemplarer aller Motorkomponenten zur Verfügung, bei der Energierückgewinnung oder der Batterie gar nur noch zwei. Der Sprit darf beim Rennstart höchstens 110 Kilogramm ausmachen, 5 Kilogramm mehr als bislang. Nachtanken ist nicht erlaubt. Zudem ist nur eine Spezifikation Motoröl je Rennwochenende erlaubt, die Füllmenge des Öltanks wird überwacht. Bei der Aerodynamik sind ab der Formel-1-Saison 2019 Winglets an den Bremsbelüftungen verboten. Der Aufbau der Frontflügel wird vereinfacht und die Breite auf 2000 Millimeter verbreitert. Die Dimensionen des Heckflügels verändern sich von 950 auf 1050 Millimeter in der Breite und von 800 auf 820 Millimeter in der Höhe. Die Positionierung der Außenspiegel wurde konkretisiert und LED-Streifen am Heckflügel sind ab 2019 verpflichtend. Sie flankieren die zentrale Regenleuchte. Pirelli ist weiterhin der Reifenausstatter aller Teams und bietet Trocken-, Intermediates- und Regenreifen an. Pro Rennwochenende stehen verschiedene Mischungen bereit: P Zero Hard, P Zero Medium und P Zero Soft. Zwei der drei Mischungen müssen im Rennen mindestens eine Runde gefahren werden. Am Freitag des Rennwochenendes ist Training, am Samstag startet das Qualifying. Bei dem müssen die langsamsten Fahrer (7 von 24 Teilnehmern) nach den ersten 20 Minuten von der Strecke. Nach der zweiten Qualifying-Einheit scheiden erneut die sieben langsamsten aus und die verbliebenen zehn Autos machen die Top-10 der Startpositionen unter sich aus. Pro Rennwochenende dürfen nur zwei Autos und je Saison maximal drei Antriebsstränge verwendet werden. Das Getriebe darf zudem erst nach fünf Rennen mit Schadensnachweis getauscht werden. Die Zielflagge wird durch ein LED-Signal ersetzt, das ab 2019 die Rennen für beendet erklärt. Symbolisch soll sie allerdings auch in der Formel-1-Saison 2019 weiterhin zum Einsatz kommen.

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Wo ist die Formel 1 zu sehen?

RTL überträgt die Formel-1-Saison 2019 im deutschen Free-TV. Nach einem Jahr Pause besitzt ab 2019 auch der Pay-TV-Sender Sky wieder ein Rechte-Paket. Der Vertrag gilt für zwei Jahre und umfasst alle Rennwochenenden inklusive Trainings, Qualifyings und Rennen. Seit 2018 ist zudem das offizielle Streaming-Angebot der Formel 1 empfangbar. Wer von zuhause aus live dabei sein möchte, kann über auf die Übertragung der Sessions, Live-Timings, Re-Lives, historische Rennen sowie Dokumentationen zugreifen. Das Angebot kostet im Monatsabo 7,99 Euro. Alternativ kann ein Jahresabo für 64,99 Euro abgeschlossen werden. Einzige Zahlmethode ist die Kreditkarte. Die günstigere Variante ist der Formel-1-TV-Access, der allerdings keine Live-Übertragung anbietet. F1-TV kann auch über die zugehörige App abgerufen werden.

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