Formel 1 (2018): Alle Autos Das sind die Autos der F1-Teams

von Anika Külahci 27.02.2018
Inhalt
  1. Formel-1-Autos 2018: Williams stellt seinen FW41 (2018) vor
  2. Alfa-Romeo-Team Sauber setzt auf neues Konzept mit C37 (2018)
  3. Force India geht mit VJM11 (2018) in Pink an den Start
  4. Toro Rosso stellt den STR13 vor
  5. McLaren enthüllt den MCL33 (2018)
  6. Ferrari präsentiert den SF71H (2018)
  7. Mercedes zeigt den F1 W09 EQ Power+ (2018)
  8. Renault stellt den RS18 vor
  9. Red Bull geht mit RB14 (2018) ins Rennen
  10. Haas präsentiert den VF-18

Wir präsentieren alle Formel-1-Autos 2018. McLaren geht in dem MCL33 (2018) mit neuer Motorisierung an den Start. Außerdem: Ferrari, Mercedes, Renault, Red Bull und Haas stellen ihre Autos vor!

Die Formel-1-Saison 2018/19 startet am 25. März im australischen Melbourne. Die zehn Teams stellen nach und nach ihre Autos vor, mit denen sie den WM-Titel mit nach Hause nehmen wollen. Wie jedes Jahr haben die Ingenieure viel Zeit damit verbracht, die Formel-1-Fahrzeuge aerodynamisch und technisch zu optimieren. Hier präsentieren Ferrari, Mercedes, Renault, Red Bull, Haas, Sahara Force India, Martini, McLaren, Alfa Romeo und Toro Rosso Honda ihre Formel-1-Autos. Und: Ab der kommenden Saison ist für alle Team-Autos der Cockpitsicherheitsschutz Halo Pflicht. 

 

Formel-1-Autos 2018: Williams stellt seinen FW41 (2018) vor

Der Formel-1-Bolide FW41 (2018) kommt mit einem bulligeren Heck daher. Neu ist vor allem das Aerodynamik-Konzept, mit dem das Team Williams das Rennen für sich entscheiden will. Auch der FW41 ist eine Weiterentwicklung des Vorjahres-Fahrzeugs, allerdings sei man bei Williams in neue Richtungen gegangen. Im Fokus der Neuerungen standen besonders die Themen Gewicht, Konstruktion und Aerodynamik, die sich auch im Design widerspiegeln. Technische Spezifikationen sowie Details zum Antrieb verrät das Formel-1-Team jedoch noch nicht.

 

Alfa-Romeo-Team Sauber setzt auf neues Konzept mit C37 (2018)

Der C37 (2018) kommt mit einem anderen aerodynamischen Konzept daher, um das Alfa-Romeo-Team Sauber den Formel-1-Titel holen zu lassen. Der C37 wurde komplett unter der Verantwortung von Technikchef Jörg Zander gebaut und wird von einer Ferrari-Einheit angetrieben. Auch beim Getriebe setzt Sauber auf Ferrari. Farblich setzt Sauber auf Rot-Weiß statt wie im Vorjahr auf Blau-Weiß, daneben fehlt der Heckflügel, der jetzt zu einem fließenden Teil verschmolzen ist. Die "Nase" ist mit zwei links und rechts Löchern versehen.

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Force India geht mit VJM11 (2018) in Pink an den Start

Force India will sich mit dem VJM11 (2018) den Formel-1-Titel sichern, hat aber im Vergleich zu manch anderen Teams, nicht die Seitenkästen von Ferrari kopiert. Force India hat die Seitenkästen noch kompakter gestaltet und dem VJM11 sägeblatt-artige Bargeboards verpasst. Daneben wurde der Einbau des Mercedes-Motors sowie die Aufhängungsgeometrie verändert, allerdings fährt der VJM11 noch nicht auf seiner finalen Bereifung. Die will das Team erst dann festlegen, wenn es die Aerodynamik seines Formel-1-Fahrzeugs verstanden habe. Der VJM11 ist aber als Weiterentwicklung des Vorjahres-Autos mit grundlegenden Modifikationen zu betrachten, aber eindeutige Details gibt Force India bislang noch nicht preis.

 

Toro Rosso stellt den STR13 vor

Der Formel-1-Bolide von Toro Rosso ist unter der Leitung von James Key entstanden. Der STR13 (2018) kommt mit einer konventionellen Front daher mit auffälligen Zacken links und rechts. Windabweiser und Bargeboards vor den Seitenkästen sind massiver geworden, die Querlenker sind weit oben am Radträger positioniert und der STR13 weist einen länglichen Schlitz im Unterboden auf, der parallel zu den Seitenkästen verläuft. Die wesentlichste Änderung ist aber die Motorisierung – Honda schenkt dem Formel-1-Boliden das Herzstück und ersetzt somit die Antriebseinheit von Renault. 

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McLaren enthüllt den MCL33 (2018)

Der MCL33 (2018) aus dem Hause McLaren sticht mit seiner wieder auferlebten Farbe in "Papaya-Prange" – der Gründungsfarbe des Teams – sofort ins Auge. Die Motorabdeckung und die Flügel des Formel-1-Rennwagens sind in Blau gehalten. Das erinnert stark an den ersten Boliden des Teams, der ebenfalls blaue Flügel trug. Für die Technik des MCL33 (2018) ist Tim Goss verantwortlich, in Puncto Aerodynamik ist der ehemalige Red-Bull-Mann peter Prodromou der Ansprechpartner. Die Seitenkästen sind bei dem Formel-1-Boliden schlanker geworden, die Front dafür etwas breiter. Dafür wirken die Windabweiser im Vergleich zum MCL32 nicht besonders überarbeitet. Die Hinterrradaufhängung erinnert an ihrer hohen Position an die Vorderradaufhängung der Konkurrenz Mercedes und Toro Rosso. Den Antrieb mit 950 PS Leistung erhält der MCL33 (2018) übrigens von Renault, mit dem auch das Getriebe neu konstruiert und die Kühleranordnung neu positioniert wurde.

McLaren präsentiert seinen MCL33 (2018) im Video:

 
 

Ferrari präsentiert den SF71H (2018)

Das Formel-1-Team Ferrari enthüllt seinen SF71H (2018), der mit größerem Radstand als im Vorjahr daherkommt. Besonders auffällig ist die komplett rote Farbe, die sich fast über das ganze Auto zieht. Die weißen Flächen, die vorher vom Sponsor Santander geziert waren, sind jetzt auch in leuchtendem Rot. 

 

Mercedes zeigt den F1 W09 EQ Power+ (2018)

Der F1 W09 EQ Power+ (2018) soll den WM-Titel für Mercedes in der Formel-1-Saison 2018/19 nach Hause holen. Der Name des Formel-1-Boliden ist nicht nur kompliziert, er hat auch eine Bedeutung. Vor allem entsprang die Namensgebung den Hybrid-Modellen des Autoherstellers, so wollte Mercedes eine direkte Verbindung zwischen Straßenauto und Formel-1-Rennwagen schaffen. Da die Fahrzeuge chronologisch nummeriert werden, erhält das Mercedes-Auto auch die "09" nach dem "W". Der Zusatz "EQ Power+" ersetzt die frühere Bezeichnung "Hybrid". "EQ" steht dabei für "elektrische Intelligenz", womit sich Mercedes klar in Richtung Elektromobilität positionieren möchte.

VF-18 von Haas-F1-Team im Video: 

 
 

Renault stellt den RS18 vor

Mit dem RS18 tritt Renault bei der Formel-1-Saison 2018/19 an. Auf den ersten Blick ähnelt er stark seinem Vorgänger, dem RS17, aber der RS18 fällt auf jeden Fall mit einem längeren Radstand auf, der für einen sanfteren Umgang mit dem Reifen sorgen soll. Außerdem verhält sich das Auto mit einem größeren Radstand aerodynamisch konstanter. Doch Renault hat vor allem die Airbox überarbeitet, wodurch der negative Einfluss des Halo-Sicherheitssystems auf die Antriebseinheit vermindert werden soll. Daneben wirken die Lufteinlässe der Airbox im Vergleich zum Vorgänger kompakter. Da Renault bislang nur Computergrafiken veröffentlicht hat, wird das Formel-1-Team ganz bestimmt noch mit der ein oder anderen Überraschung um die Ecke kommen.

 

Red Bull geht mit RB14 (2018) ins Rennen

Verhältnismäßig früh präsentiert das Team Red Bull seinen Formel-1-Boliden, den RB14 (2018), für die Saison 2018/19. Der Bolide wurde, genau wie in den Vorjahren auch, unter der Ingenieursexpertise Rob Marshall, Dan Follows, Paul Monaghan und Pierre Wache designt. Auch Topdesigner Adrian Newey hat auf die Aerodynamik Einfluss genommen. Das Team hat seine Strategie geändert und wird dieses Jahr die zwei Testtage wahrnehmen, anstatt bis zur letzten Sekunde im Windkanal herumzutüfteln und Optimierungen herauszuschlagen. Zu den Antriebsarten hat sich das Team Red Bull noch nicht geäußert, offiziell muss dies aber erst zur Saisonmitte bei der FIA eingehen. Allerdings sind nur noch drei anstelle von vier Antriebseinheiten in der Formel 1 2018 legitim, ansonsten drohen Gridstrafen.

 

Haas präsentiert den VF-18

Das Formel-1-Team Haas aus den USA macht den Anfang und präsentiert als erstes von allen zehn Teams seinen VF-18 für die Saison 2018. Das Formel-1-Auto aus dem Hause Haas ist eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells, das hinsichtlich Aerodynamik weiter ausgebaut wurde.  "Es geht nicht darum, etwas neu zu erfinden, sondern um Detailarbeit. Unser 2017er-Auto war eigentlich ziemlich gut, aber wir haben nicht immer das Beste herausgeholt", so Teamchef Günther Steiner. Im Heck des Rennsportwagens arbeitet nach wie vor ein Hybrid-Turbomotor von Ferrari. Die größte Herausforderung für das Team war vor allem das Halo-Cockpit-Sicherheitssystem, das ab dieser Saison Pflicht ist. Durch das zusätzliche Gewicht habe der VF-18 zugenommen und auch der Masseschwerpunkt sei nun höher durch das Halo. Dadurch fällt auch die Heckfinne deutlich kleiner aus. In Sachen Detailarbeit hat das Team Haas seinen Formel-1-Boliden VF-18 auch so leicht wie möglich gemacht, so dass das Gewicht nun besser ausbalanciert werden könne, so Steiner weiter. Der VF-18 rollt genau wie in seiner ersten Saison in den Farben grau, rot und schwarz auf den Asphalt und hat damit ein sauberes und geradliniges Design. Der Name ihres Formel-1-Boliden VF-18 basiert übrigens auf der ersten CNC Maschine, die Haas Automation im Jahr 1988 gebaut hat.

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