Formel 1 (2019): Alle Autos Das sind die Autos der 2019er-Saison

von Christina Finke 18.02.2019
Inhalt
  1. Formel-1-Saison 2019: Auto von Alfa Romeo komplettiert das Feld
  2. Ferrari zeigt neues Formel-1-Auto für die Saison 2019
  3. Formel-1-Saison 2019: McLaren stellt sein neues Auto vor
  4. Neuer Silberpfeil für die F1-Saison 2019 vorgestellt
  5. F1-Bolide von Red Bull für die Saison 2019
  6. F1-Auto von Racing Point bleibt auch 2019 pink
  7. Formel-1-Saison 2019: Renault-Team startet im R.S. 19
  8. Toro Rosso präsentiert STR14 für die F1-Saison 2019
  9. Formel-1-Autos 2019: Williams stellt den FW42 vor
  10. Formel-1-Autos 2019: Haas zeigt Design seines VF-19
  11. Mercedes teasert den F1 W10 EQ Power+ (2019) an

Wir präsentieren alle Formel-1-Autos der Saison 2019. Das Haas-Team hat das Design seines Fahrzeugs als erstes Team gezeigt, auch Toro Rosso, Williams, Renault, Racing Point, Red Bull, McLaren, Mercedes und Ferrari haben ihre Fahrzeuge enthüllt. Als letzter hat nun auch Alfa Romeo Racing das Tuch von seinem Renner gezogen!

Bevor die Formel-1-Saison 2019 am 17. März im australischen Melbourne startet, haben die zehn Teams nach und nach ihre Autos vorgestellt, mit denen sie den WM-Titel nach Hause fahren wollen. Auch in diesem Jahr haben die Ingenieure wieder viel Zeit damit verbracht, die Fahrzeuge aerodynamisch wie auch technisch zu optimieren. Das F1-Team von Haas hat mit der Präsentation eines Showautos den Anfang gemacht, auch die Scuderia Toro Rosso und Williams haben erste Details zu ihren Rennwagen verraten. Renault hat sein Fahrzeug am 12. Februar enthüllt. Mit dem AMG F1 W10 EQ Power+ von Titelverteidiger Mercedes, dem RB15 vom Aston Martin Red Bull Racing Team und dem neuen F1-Wagen von Racing Point bekam die Öffentlichkeit am 13. Februar gleich drei Boliden zum ersten Mal zu sehen. McLaren zog einen Tag später nach, Ferrari präsentierte am 15. Februar seinen neuen Rennwagen. Als letztes Team zog schließlich Alfa Romeo am 18. Februar das Tuch von seinem neuen Formel-1-Auto für die Saison 2019 – an diesem Tag traf die Konkurrenz dann auch zum ersten Mal bei den Winter-Testfahrten in Barcelona aufeinander. Mehr zum Thema: Alle Formel-1-Weltmeister

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Formel-1-Saison 2019: Auto von Alfa Romeo komplettiert das Feld

Unter dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" hat Alfa Romeo pünktlich zum Start der ersten Formel-1-Testfahrten in Barcelona am 18. Februar 2019 sein Auto präsentiert. Der rot-weiß gehaltene Bolide tritt erstmals unter dem neuen Namen "Alfa Romeo Racing" an. Der Zusatz "Sauber" verschwindet damit nach langer Zeit aus dem Formel-1-Zirkus – ohne aber, dass sich an den Strukturen des Teams etwas ändert. Neu sind die Fahrer des "C38" getauften Rennwagens: Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi gehen 2019 für Alfa Romeo an den Start.

 

Ferrari zeigt neues Formel-1-Auto für die Saison 2019

Als eines der letzten Teams hat nun auch Ferrari sein Formel-1-Auto für die Saison 2019 in der Firmenzentrale in Maranello vorgestellt. Es ist die erste Präsentation unter dem neuen Ferrari-Chef Mattia Binotto, der bei der Scuderia auf Maurizio Arrivabene folgt. Der neue Dienstwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc hört auf den Namen SF90 – eine Anspielung auf das 90-jährige Bestehen, das die Scuderia in diesem Jahr feiert. Natürlich will das Team mit dem Jubiläumsfahrzeug endlich wieder die Fahrer-Weltmeisterschaft in der Formel 1 gewinnen – es wäre das erste Mal seit 2007. Das Bodywork des nun matt-roten F1-Boliden ist ziemlich eng gehalten, vor allem hinten. Auch an der Power Unit namens 064 wurde nach Ferrari-Angaben gearbeitet: Der Energiespeicher soll nun leichter, kompakter und effizienter sein. „Es ist aufregend, das neue Auto zu sehen. Ich kann es kaum abwarten, das Auto zu fahren. Ich freue mich auf die Saison, das Team ist auf einem guten Weg“, so Vettel.

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Formel-1-Saison 2019: McLaren stellt sein neues Auto vor

Mit dem MCL34 hat McLaren als achtes Team sein neues Auto für die Formel-1-Saison 2019 vorgestellt. Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Lackierung – trotz einiger neuer Partner – nicht großartig vom Vorgänger. Nur etwas mehr Blau gibt es am Heck des ansonsten orangenen Rennwagens zu sehen. Motorenpartner bleibt wie bereits 2018 Renault.

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Neuer Silberpfeil für die F1-Saison 2019 vorgestellt

Mit dem Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+ hat das Team rund um den Fünffach-Weltmeister Lewis Hamilton sein zehntes Formel-1-Auto seit dem Comeback als Werksteam präsentiert. Während die generelle Bauweise und der Radstand unverändert bleiben, fällt wie schon bei den bereits vorgestellten Autos auch beim Silberpfeil die Frontflügel auf, die den Regeln entsprechend breiter und vereinfacht wurden. Außerdem wurde an der Aufhängung der Hinterreifen und der aerodynamischen Charakteristik gearbeitet. Auch das Gewicht des F1-Boliden wurde im Vergleich zum Vorgänger reduziert. "Ein neues Auto zu fahren ist wie jemanden zum ersten Mal kennenzulernen – du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt", sagte Hamilton nach seinen ersten Kilometern im W10 auf dem Gran-Prix-Kurs in Silverstone im Rahmen eines offiziellen Filmtages. Und auch sein ehemaliger Teamkollege Nico Rosberg meldete sich bereits über Twitter zu Wort: "Großartiger Job. Der Mercedes sieht ultraschnell aus wie immer."

 

F1-Bolide von Red Bull für die Saison 2019

Mit einer einmaligen Sonderlackierung hat Red Bull seinen neuen Rennwagen für die Formel-1-Saison 2019 vorgestellt. Das dunkelblau lackierte Fahrzeug mit roten Schritzügen trug allerdings in einigen Bereichen noch Schraffierungen, die es der Konkurrenz wie bei einem "Erlkönig" genannten Prototypen in der Autoindustrie schwieriger macht, Details zu erkennen. Interessanter als das spektakuläre Outfit, ist aber ohnehin die Frage, wie sich der Wechsel vom langjährigen Motorenpartner Renault zu Honda auswirkt. "Wir erwarten sehr viel. Es braucht aber sicher auch Zeit, wir können nicht erwarten, dass es vom ersten Rennen an sofort perfekt läuft", so Max Verstappen, der bereits die ersten Testkilometer mit dem neuen Wagen auf dem Gran-Prix-Kurs in Silverstone zu Filmzwecken absolvieren durfte. Kurzum: "Ich bin optimistisch, aber auch realistisch."

 

F1-Auto von Racing Point bleibt auch 2019 pink

In einem Live-Stream hat Racing Point sein Formel-1-Auto für die Saison 2019 präsentiert. Der neue Titelsponsor, die Sportwettenplattform SportsPesa, ist auf der nun blauen Airbox des Boliden namens RP19 vertreten, der Rest der Karosserie bleibt nach wie vor pink. "Die Stimmung in der Fabrik ist unglaublich. Die Leute, mit denen ich täglich spreche, sind so aufgeregt, wenn es um die neuen Eigentümer geht", sagt Technik-Chef Green. "Sie geben uns endlich die Werkzeuge, um weiter nach vorne zu kommen."

 

Formel-1-Saison 2019: Renault-Team startet im R.S. 19

Mit dem neuen R.S. 19 hat nun auch das Formel-1-Team von Renault sein neues Auto für die Saison 2019 präsentiert. Die Optik des neuen Boliden wird vor allem von den neuen Aerodynamik-Regeln bestimmt, die unter anderem einen breiteren Frontflügel – 2,0 statt 1,8 Meter – beinhalten. Außerdem wird der Heckflügel sieben Zentimeter höher montiert als bisher und legt zudem jeweils zehn Zentimeter an Höhe und Breite zu. Auch das DRS-Segment (Drag Reduction System) des Heckflügels darf sich nun weiter öffnen als bisher, so dass sich der Luftwiderstand verringert. Ziel dieser Modifikationen ist es, das Überholen zu erleichtern. Neben dem eigenen Werksteam stattet Renault in der F1-Saison 2019 auch das Team von McLaren mit der neuen Power-Unit E-Tech 19 aus.

 

Toro Rosso präsentiert STR14 für die F1-Saison 2019

Per Online-Launch präsentierte die Scuderia Toro Rosso das Formel-1-Auto für die Saison 2019. Viel Neues gibt es allerdings nicht: Der STR14 setzt weiterhin auf Honda-Power, die Lackierung unterscheidet sich nicht großartig von der des Vorgängers. Die größten Änderungen sind am Chassis zu finden und ergeben sich aus den Regeländerungen in Sachen Aerodynamik. 

 

Formel-1-Autos 2019: Williams stellt den FW42 vor

Nachdem der Titelsponsor Martini ausgestiegen ist, präsentiert sich nicht nur das Auto, sondern das gesamte Formel-1-Team von Williams in der Saison 2019 in einem komplett neuem Gewand und mit neuem Namen. Neuer Sponsor ist das Telekommunikationsunternehmen Rokit – das Team tritt dementsprechend unter dem Namen Rokit Williams Racing an. Der neue F1-Bolide FW42, in denen die Fahrer Robert Kubica und George Russell auf Punktejagd gehen werden, erstrahlt nun in Eisblau, Schwarz und Weiß. Im Heck arbeitet weiterhin eine Power-Unit von Mercedes, mit denen Williams seit 2014 eine Partnerschaft pflegt. 

 

Formel-1-Autos 2019: Haas zeigt Design seines VF-19

Der neue Haas-Renner wartet zur Formel-1-Saison 2019 mit einem frischen Look auf. Die US-Amerikaner präsentierten die neue Lackierung ihres F1-Boliden zunächst aber nur an einem Showauto: Demnach geht der VF-18-Nachfolger in diesem Jahr in den Farben des neuen Hauptsponsors, dem Energy-Drink-Herstellers Rich Energy, an den Start. Statt grau-rot ist der Rennwagen nun in schwarz-gold gehalten. Auch die breitere Front- und höhere Heckflügel entsprechend den neuen Regeln waren bereits zu erkennen. Das endgültige Formel-1-Auto des Haas-Teams rund um die Fahrer Romain Grosjean und Kevin Magnussen werden wir dann am 18. Februar 2019 kurz vor den Testfahrten in Barcelona zu sehen bekommen, erste Bilder des Boliden wurden aber bereits am Tag der Design-Präsentation veröffentlicht. Und auch eine erste Kampfansage in Richtung des Konkurrenten Red Bull gab es aber bereits: "Wir wollen Red Bull auf und abseits der Strecke herausfordern!", so Rich-Energy-Chef William Storey.

 

Mercedes teasert den F1 W10 EQ Power+ (2019) an

Titelverteidiger Mercedes-AMG heizt bereits vor der offiziellen Präsentation seines Formel-1-Autos für die Saison 2019 Diskussionen an. Ein auf Twitter veröffentlichtes Teaserfoto zeigt den Frontflügel des Rennwagens in ungewohntem Design. Dass sich das neue Design aber durchaus über das ganze Fahrzeug erstrecken könnte, lässt der Zusatz "Silver is so last season" vermuten. Letztendlich könnte es sich bei der neuen Lackierung aber auch einfach nur um eine Tarnung handeln, die von technischen Details ablenken soll. Ob Mercedes tatsächlich mit einer jahrzehntelangen Tradition bricht, und der kommende Formel-1-Bolide des Weltmeisterteams tatsächlich kein Silberpfeil mehr ist, erfahren wir endgültig aber wohl erst am 13. Februar 2019.

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