Formel E 2018/2019 (Sieger/Punkte/Teams): Wichtige Infos! Erster Formel E-Sieg für Jaguar

von Max Sonnenburg 15.04.2019
Inhalt
  1. Formel E 2018/2019: Mitch Evans siegt in Rom (Italien)
  2. Vergne gewinnt Hitzeschlacht von Sanya (China)
  3. Formel E 2018/2019 Strecken, Termine, Sieger (Tabelle)
  4. Formel E 2018/2019 – das ändert sich!
  5. Erstmalig Gen2-Fahrzeuge am Start
  6. Was ist Ziel der Formel E?
  7. Wie funktioniert die Formel E?
  8. Wer sind die prominentesten Fahrer?
  9. Welche Autobauer sind dabei?
  10. Warum steigt das Interesse der Autohersteller?
  11. Ist die Formel E eine Konkurrenz für die Formel 1?
  12. Muss sich die DTM sorgen?
  13. Wo ist die Formel E Saison 2019 zu sehen?
  14. Formel E 2018/2019: Fahrer- und Teamwertung (Tabelle)

Die Formel-E-Saison 2018/2019 gastierte am 13. April auf dem 2,860 Kilometer langen Straßenkurs in der Cittadina dell’EUR im Süden Roms. Sieger des Rennes wurde Mitch Evans von Team Panasonic Jaguar Racing. Alle Informationen zu Sieger, Punkten und Teams der aktuellen Formel-E-Saison gibt es hier! 

Das siebte Formel-E-Rennen der Saison 2018/2019 in Rom (13. April) gewann Mitch Evans vom Team Panasonic Jaguar Racing. Auf den letzten Metern setzte sich der Neuseeländer, dem Attack-Modus sei Dank, gegen DS Techeetah-Piloten Andre Lotterer – der auf den zweiten Rang fuhr – durch. Mit dem Podiumsplatz in Rom sicherte sich das Team Panasonic Jaguar Racing den ersten Sieg in der Formel E und zugleich 62 Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Stoffel Vandoorne vom Team HWA Racelab konnte sich mit dem dritten Rang ebenfalls einen Platz auf dem Podium sichern. Direkt zu Beginn des Rennens hielt ein Crash zwischen Jose Maria Lopez, Gary Paffett und Jean-Eric Vergne das Fahrerfeld auf, worauf das Rennen für 47 Minuten unterbrochen wurde. Paffet konnte das Rennen nach der Karambolage nicht fortsetzten. Für das restliche Feld ging es für weitere 42 Minuten zurück auf den engen Stadtkurs der italienischen Metropole. Punktelos blieben Audi Sport ABT Schaeffler und Fahrer Daniel Abt. Technische Problem und Startplatz 17 machten das Team bereits beim Qualifying chancenlos. Auch im Rennen lief es für die Abt-Mannschaft nicht besser. Am Ende blieb ein 18 Platz und viel Enttäuschung. Ohne Punkte gingen auch Edoardo Mortara und Felipe Massa aus. Am 27. April 2019 werden die Karten wieder neu gemischt. Dann geht es zum nächsten Formel-E-Rennen in die französische Hauptstadt.

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Formel E 2018/2019: Mitch Evans siegt in Rom (Italien)

Das sechste Rennen am südlichsten Punkt von China in der Bademetropole Sanya auf der Insel Hainan wurde zuvor zur erwarteten Hitzeschlacht. Doch deutlich anders als zuletzt in Hongkong, als über 100 Überholmanöver im Rennen gezählt wurden, hielten die Piloten bei 32 Grad im Schatten und 90 Prozent Luftfeuchte in den ersten Runden ihre Positionen. Zu Energie-intensiv ist der neu angelegte, 2,360 Kilometer lange Straßenkurs, als dass gewagte Attacken dauerhaft geritten werden konnten. Auch mit dem Attack Mode, der den Piloten zweimal für jeweils vier Minuten die Möglichkeit gibt, 25 Kilowatt mehr Leistung abzurufen, hileten sich die Fahrer zurück. Von der Pole Position übernahm zunächst der Engländer Oliver Rowland im Nissan die Spitze vor Titelverteidiger Jean-Eric Vergne und BMW-Ass Antonio Felix da Costa. Dahinter folgten dicht an dicht Daniel Abt (Audi), Alex Sims (BMW), André Lotterer (DS Techeetah) und Lucas di Grassi (Audi). Vor allem Lotterer drehte auf: Dass ihm der als Tabellenführer ins Rennen gegangene Virgin-Pilot Sam Bird in Hongkong in der vorletzten Runde nach einem Rammstoß den Sieg raubte, wurmte den Deutschen nachhaltig. Beim Formel-E-Lauf in Sanya teilte Lotterer selbst aus: Sein Überholmanöver vorbei an Alex Sims im Kampf um Rang fünf war hart an der Grenze. Doch Sims hatte vor der Spitzkehre entlang der Fentang Road für einen Moment die Tür zu weit offengelassen. Lotterer nahm die Einladung sofort an, bremste sich innen vorbei, ließ beim Herausbeschleunigen seinem britischen Kontrahenten allerdings nicht jene vier Zentimeter extra Platz zum Überleben: Sims touchierte am Kurvenausgang die Mauer, worauf die rechte Hinterradaufhängung kollabierte. Weil sein BMW mitten auf der Piste strandete, musste das Formel-E-Rennen neutralisiert werden, bevor es nach zwölfminütiger Unterbrechung wieder freigegeben wurde. 

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Vergne gewinnt Hitzeschlacht von Sanya (China)

Nach dem Re-Start des sechste Formel-E-Rennen der Saison 2018/2019 in Sanya (China) setzte Vergne auf Rang zwei Nissan-Pilot Rowland immer stärker unter Druck. Mit Erfolg: Kurz nach Rennhalbzeit überraschte der Franzose den Leader mit einem gewagten Manöver. In der  spitzen ecke vor der Ziellinie, wo Vergne sich bislang beharrlich zurückgehalten hatte um Strom zu sparen, setzte sich der 28-Jährige resolut neben Serien-Newcomer Rowland. "Einerseits bin ich happy, aber andererseits auch etwas enttäuscht", gab Rowland zu Protokoll, "Jev hat einen guten Job gemacht und mich überrascht. Ich dachte mir sowas schon." Sieger Vergne, der sich mit seinem sechsten Formel-E-Karrieresieg wieder mitten in den Meisterschaftskampf gewühlt hat, rekapitulierte: "Ich hatte vor Sanya drei Ausfälle, davor aber war ich 20 Rennen hintereinander immer in den Punkten. Ich konnte nach Hongkong und dem Rennen hier kaum noch schlafen. Für den chinesischen Besitzer unseres Teams war der Sieg in diesem Event hier enorm wichtig." Ein Schrecken blieb Vergne bis nach der Zieldurchfahrt dennoch: Bei der SafetyCar-Phase bummelte er zu sehr hinter dem Führungsfahrzeug. Ein Verstoß laut der sportlichen Regularien, die einen Mindestabstand vorschreiben. Dafür kassierte er nur eine Verwarnung. Dank seiner schnellsten Rennrunde, wofür er einen Extrapunkt kassierte, wird Vergne nun hinter Felix da Costa und Marrakesch-Sieger Jerome D’ambrosio auf Tabellenrang drei gelistet – punktgleich mit dem bisherigen Leader Sam Bird, der in Sanya bereits in der ersten Runde von HWA-Pilot Stoffel Vandoorne auf die Hörner genommen wurde. Audi verbuchte nur einen fünften Platz von Daniel Abt. Der 26-jährige Kemptener hielt permanent im Spitzensextett mit, wurde aber zehn Minuten vor Rennende von André Lotterer in rustikaler Manier überholt. "Ein sehr intensiver Renntag heute", kommentierte ein verschwitzter Abt, "ich war sehr gut dabei, vor allem was das Haushalten mit der Energie betrifft. Aber die Rote Flagge und die SafetyCar-phase machte unsere Strategie zunichte, weil es danach ein Vollgas-rennen bis ins Ziel war." Immerhin fuhr Abt bislang in jedem Rennen in die Punkteränge. Teamkollege Lucas di Grassi musste indes eine Nullrunde akzeptieren. Weil sich Angreifer Sébastien Buemi und Robin Frijns im Fight um Rang sieben ins Gehege kamen, wurde der Brasilianer im Scheitelpunkt der Haarnadelkurve unschuldiges Opfer. Auch Frijns verlor sichere Punkte. Buemi wurde mit einer Zehnsekunden-Strafe belegt und fiel somit auf Rang acht zurück. Beide Mahindra-Piloten profitierten von dem Malheur. "Mit meinen Punkten hätten wir die Tabellenführung in der Teamwertung übernommen. Jetzt müssen wir nach vorne schauen", kommentierte Ex-Meister di Grassi die Situation. Mehr zum Thema: Kommentar zu Formel E gegen Formel 1
von Gregor Messer

 

Formel E 2018/2019 Strecken, Termine, Sieger (Tabelle)

StreckeTerminSieger
15.12.2018Diriyya / Saudi-Arabienda Costa
12.01.2019Marrakesch / Marokkod’Ambrosio
26.01.2019Santiago / ChileBird
16.02.2019Mexiko-Stadt / MexikoDi Grassi
10.03.2019Hongkong / HongkongMortara
23.03.2019Sanya / ChinaVergne
27.04.2019Paris (Frankreich)Evans
11.05.2019Monaco / Monaco-
25.05.2019Berlin / Deutschland-
22.06.2019Bern / Schweiz-
13.07.2019New York / USA-
14.07.2019New York / USA 
 

Formel E 2018/2019 – das ändert sich!

Zu Beginn der fünften Formel-E-Saison 2018/2019 steht die Rennserie vor einer Anzahl an Änderungen. Technisch werden diese mit der neuen Fahrzeuggeneration auf Basis des Gen2-Chassis eingeläutet. Die Fahrzeuge sind um 20 Zentimeter in der Länge gewachsen und bestechen durch komplett verkleidete Radhäuser. Der große Heckflügel musste weichen und wird nun durch einen großen Diffusor ersetzt, der für den nötigen Anpressdruck sorgt und den Luftwiderstand verringert. Auch unter dem Chassis hat sich einiges getan: Die Leistung im Rennmodus steigt von 180 kW auf 220 kW. Stellenweise lassen sich sogar 250 kW abrufen. Die Batterien leisten nun 54 kWh, sodass sie über die Dauer der gesamten Renndistanz halten. Die maximale Rekuperation steigt von 150 auf 250 kW. Auch am Sportlichen Regelwerk der Formel E 2018/2019 wurde gefeilt. Neu ist der sogenannte "Attack Mode", der dem Fahrer erlaubt, zusätzliche 25 kW Leistung zu aktivieren. Möglich soll das auf ausgewiesenen Abschnitten der Rennstrecken sein. Die Anzahl der Aktivierungen ist abhängig von der jeweiligen Strecke. Neu ist auch die Regelung, dass nicht wie bisher fünf, sondern nur noch vier neue Vorder- und Hinterräder pro Rennen benutzt werden dürfen. Die sogenannten Monsun-Reifen werden nicht mehr eingesetzt. Auch in puncto Gewicht wurde nachgebessert: Das Mindestgewicht von Fahrer und Fahrzeug wurde um 20 Kilo auf nun mehr 900 Kilogramm angehoben. Für frischen Wind im Fahrerfeld sorgt Alexander Sims. Der Engländer steigt in das Cockpit des  BWM-Andretti-Fahrzeugs ein. Der Name Garry Paffett ist für jeden Motorsport-Fan ein Begriff. Am Steuer des HWA Racelab kann er beweisen, was noch in ihm steckt. Ebenfalls für das Team von HWA Racelab geht Stoffel Vandoorne erstmals an den Start der Formel E. Das indische Team Mahindra Racing bekommt Verstärkung in Form von des 24 jährigen Pascal Wehrlein. Für das Nissan Nismo Team geht neuerdings Alexander Albon auf die Rennstrecke. Prominentest Neuzugang der Formel-E-Saison 2018/2019 ist Felipe Massa. Der Ex-Formel -1-Fahrer nimmt hinter dem Lenkrad des Venturi-Teams Platz, das technologische von Mercedes HWA unterstützt wird.

 

Erstmalig Gen2-Fahrzeuge am Start

Bei der Formel E 2018/2019 werden erstmals die Gen2-Fahrzeuge ins Rennen starten. Sie verfügen über mehr Batterie-Kapazität und erstrahlen im futuristischen Design. Das Team von Renault verabschiedet sich aus dem elektrischen Renn-Zirkus und wird zum Nissan e.dams Team. Neu dazu kommt das deutsche HWA Racelab Team, das mit Gary Paffett direkt einen erfahrenen Rennfahrer in Position bringt. Weitere Neuerungen der Formel-E-Saison 2018/2019 sind drei neue Strecken, auf denen die elektrische Rennserie gastiert. Neben der Premiere für die Rennstrecke von Diriyya (Saudi-Arabien) zum Saison-Auftakt am 15. Dezember 2018 werden die Schweizer Rennen ab der fünften Saison nicht mehr in Zürich, sondern fortan in Bern stattfinden. Auf einer Länge von 2,7 Kilometern geht es durch 13 Kurven und zwei Schikanen entlang des Ufers der Aare. Neu hinzugekommen ist die Rennstrecke von Sanya, die an der Südküste der chinesischen Insel Hainan befindet. Auch das Reglement wurde überarbeitet und wartet mit einigen Neuerungen auf. 

 

Was ist Ziel der Formel E?

Der Automobil-Weltverband FIA möchte mit der 2014 gestarteten Formel E den grünen Motorsport fördern. "Eine stille Revolution", nannte es Geschäftsführer Alejandro Agag. Umweltfreundlich, sparsam, leise – das sind die Argumente, mit denen die Formel E für sich wirbt. Zugleich soll die grüne WM Autobauern eine Plattform zur Entwicklung der Elektromobilität bieten.

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Wie funktioniert die Formel E?

Zehn Teams mit je zwei Fahrern sind bei der Formel E dabei. Es gilt eine offizielle Kosten-Obergrenze pro Team von rund drei Millionen Euro. Gefahren wird mit einheitlichem Chassis und Reifen, den Antriebsstrang entwickeln inzwischen fast alle Rennställe selbst. Die Batterie für die Formel E kommt von einem Tochter-Unternehmen des Formel-1-Teams Williams. Weil diese jedoch noch nicht ausgereift genug ist, um ein gesamtes Rennen durchzuhalten, wechseln die Fahrer zur Hälfte das Auto. Training, Qualifikation und Rennen der Formel E finden an einem Tag statt, Ausnahmen sind Doppelrennen auf ausgewählten Rundkursen.

 

Wer sind die prominentesten Fahrer?

Ab dieser Formel E 2018/2019 steigt Ex-Formel-1-Pilot Felipe Massa in die Rennserie ein. Er hat bei Venturi einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. "Ich bin sehr glücklich, zum Venturi Formel-E-Team zu stoßen und in der Formel E an den Start zu gehen, die in kurzer Zeit zu einem großartigen Wettbewerb geworden ist", sagte Massa. Zahlreiche Motorsporterfolge hat auch Garry Paffett vorzuweisen, der erstmals hinter dem Steuer des HWA Racelab Autos Platz nimmt. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld bestritt in elf Formel-1-Jahren 183 Grand-Prix-Rennen – konnte aber nie gewinnen. In der Formel E fährt er als Ersatzfahrer für das indische Team Mahindra. Auch Sebastien Buemi und Lucas di Grassi sowie Jérôme D'Ambrosio und Jean-Eric Vergne können auf Formel-1-Erfahrung verweisen.

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Welche Autobauer sind dabei?

In den ersten beiden Jahren der Formel E schickte Renault als einziger Hersteller ein Werksteam an den Start, ist aber nach der Saison 2018 ausgestiegen. Zur dritten Saison kam Jaguar hinzu. Audi, Förderer des einzigen deutschen Teams Abt, baut sein Engagement zur neuen Saison zum Werksteam aus. BMW unterstützt bereits den Rennstall der US-Motorsportlegende Michael Andretti und wird in der Formel E 2018/2019 als Werksteam mit von der Partie sein. Mercedes hat für 2018 den Ausstieg aus der DTM angekündigt und forciert für 2019 sein Engagement in der Formel E. Als erster japanischer Autobauer steigt Nissan ab dieser Formel-E-Saison ein. Jüngst präsentierte auch Porsche ein Bild seines ersten Formel-E-Renners. Die Zuffenhausener steigen jedoch erst zur sechsten Saison 2019/20 in die Meisterschaft ein.

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Warum steigt das Interesse der Autohersteller?

BMW will mit dem Formel-E-Einstieg seine "Kompetenz in der Elektromobilität" beweisen, wie Motorsportdirektor Jens Marquardt sagt. Auch Audi sieht sein Engagement in der Formel E als logisch. 2025 soll jeder vierte Audi ein Elektroauto sein. In der Formel E könne die Technologie für den Einsatz in der Serien-Produktion getestet werden. Ähnlich argumentiert Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Der Rennsport war schon immer eine Forschungs- und Entwicklungsplattform für die Industrie, wodurch die Formel E in der Zukunft sehr an Bedeutung gewinnen wird." Daniele Schillaci, Verkaufschef von Nissan und unter anderem auch für den Geschäftsbereich E-Mobilität zuständig, bläst ins gleiche Horn: "Wir sind Pioniere der Elektromobilität und blicken gleichzeitig auf eine lange Motorsporthistorie zurück. Es liegt also nahe, diese beiden Kernkompetenzen zusammenzubringen und in der Formel E anzutreten." Porsche bringt 2019 parallel zum Einstieg in die Rennserie den ersten vollelektrischen Porsche Mission E auf den Markt. Die Zuffenhausener investieren bis Ende 2022 mehr als sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität, das Engagement in der Formel E kann man also als logische Schlussfolgerung sehen.

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Ist die Formel E eine Konkurrenz für die Formel 1?

Bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg. Die Formel 1 ist ein Milliarden-Geschäft mit globaler Strahlkraft, schillernder Historie und den berühmtesten Fahrern. Die Formel E wird wegen der längst nicht ausgereiften Technik und der Skepsis vieler Motorsport-Fans gegenüber den elektrischen Flitzern noch lange im Schatten der Königsklasse stehen. Der US-Medienkonzern Liberty, der künftig die Mehrheitsanteile an beiden Rennserien hält, dürfte ohnehin kaum daran interessiert sein, dass die Formel E der Formel 1 das Wasser abgräbt.

 

Muss sich die DTM sorgen?

"Nein, diese Bedenken gibt es nicht. Alle drei Hersteller haben ein klares Bekenntnis zur DTM abgegeben. In welcher Form und über welche Serien das Motorsportprogramm in der Breite ausgestaltet wird, ist Sache jedes Herstellers", sagte Hans Werner Aufrecht, Chef des DTM-Rechteinhabers ITR, zur Konkurrenzsituation zwischen der Formel E und der DTM. Leider zeigt sich diese Aussage nur kurze Zeit später bereits als überholt: Mercedes steigt aus der DTM aus und möchte sich auf Formel 1 und Formel E konzentrierten. Allerdings "bleibt der ITR Zeit, die Situation zu analysieren und ein tragfähiges Konzept für die Zukunft aufzusetzen", ließ die Trägerorganissation (ITR) der DTM verlauten.

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Wo ist die Formel E Saison 2019 zu sehen?

Die Formel E Saison Stadtkursen in zehn Metropolen von Hongkong über Paris bis New York. Neu zur Formel E Saison 2018/2019 sind die Stationen Bern (Schweiz), Diriyya (Saudi-Arabien) und Sanya (China). In Deutschland macht die Formel E am 25. Mai 2019 in Berlin Halt. Eurosport überträgt die Formel E im frei empfangbaren Fernsehen.

 

Formel E 2018/2019: Fahrer- und Teamwertung (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Daniel Abt (66)44Audi Sport
ABT Schaeffler
102
Lucas di Grassi (1)58  
Jose Maria Lopez (7)2Dragon Racing2
Maximilian Günther (6)0  
Sam Bird (2)54Envision Virgin Racing109
Robin Frinjs (4)55  
Pascal Wehrlein (94)37Mahindra Racing102
Jerome d´ Ambrosio (64)65  
Antonio Felix da Costa (28)64BMW i Andretti Motorsport82
Alexander Sims (27)18  
Tom Dillmann (8)0NIO6
Oliver Turvey (16)6  
Nelson Piquet jr. (3)1Panasonic Jaguar Racing62
Mitch Evans (20)61  
Sebastina Buemi (23)30Nissan e.dams65
Oliver Rowland (22)35  
Jean-Eric-Vergne (25)54DS Techeetah116
Andre Lotterer (36)62  
Felipe Massa (19)15Venturi67
Edoardo Mortrara (48)52  
Garry Paffett (17)4HWA Racelab22
Stoffel Vandome18  

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