Alle Infos zum Jeep Wrangler

Jeep Wrangler (2018): Motor & Ausstattung Wrangler jetzt auch als Benziner erhältlich

von Thomas Geiger 06.06.2019
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2018
AufbauartenKombi/Cabrio
Türen3/5
Abmessungen (L/B/H)4334-4882/1894/1821-1901 mm
Leergewichtab 1883 kg
Leistung200-270 PS
AntriebsartenAllrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6d-Temp
Grundpreisab 47.000 Euro

Der Jeep Wrangler kraxelt seit Sommer 2018 über die Straßen und abseits der Wege. Der Geländegänger bleibt sich optisch, in seinem Wesen und bei der Ausstattung als echter Offroader treu. Erhältlich ist der Offroader mit Benzin- und Dieselmotor. Das sind die Crashtest-Ergebnis!

Kein Allradler hat eine derart lange Tradition wie der Jeep Wrangler (2018). Schließlich reichen seine Wurzeln zurück bis zum Willy's Jeep von 1942. Und selbst in einem halben Dutzend Generationen hat sich nicht einmal am Design viel geändert. Deswegen ist der Neuling auch kein Retro-Auto oder gar eine Kopie, sondern einfach nur das nächste Kapitel einer ziemlich langen Geschichte – und es spricht vieles dafür, dass es ein gutes wird. Denn auch bei der neuen Generation halten die Amerikaner ihren Tugenden die Treue. Der Wrangler sieht trotz der neuen optischen Größe, die mit dem Zollstock nur bedingt nachzuvollziehen ist, trotz des kleinen Knicks im Grill, trotz der LED-Scheinwerfer und trotz der etwas stärker geneigten Frontscheibe nicht nur aus wie früher, er ist auch genauso gestrickt. Es bleibt beim obligatorischen Allradantrieb, beim Untersetzungsgetriebe und bei Geländeeigenschaften, bei denen ein Tiguan oder ein RAV-4 einpacken müssen. Der legendäre Rubicon-Trail in der Wüste von Moab ist für den Wrangler wieder nur ein besserer Spaziergang, versprechen seine Entwickler. Angeboten wird der Klassiker wie bisher als kurzer Drei- oder als langer Fünftürer und natürlich wieder mit einem halben Dutzend Aufbauvarianten. Beide Modelle kann man mit Hard- oder Softtop bestellen, kann sie zum Cabrio umbauen oder die Türen herausnehmen. Und wie eh und je lässt sich beim Jeep Wrangler (2018) auch wieder die Frontscheibe umklappen. "Das macht zwar kein Kunde, aber es sieht cool aus und ist bei keinem anderen Auto möglich", rechtfertigt Chefdesigner Mark Allen den Aufwand. Mehr zum Thema: Jeep Wrangler im Fahrbericht

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Jeep Wrangler (2018) im Video:

 
 

Jeep Wrangler (2018) mit Vierzylinder-Motoren

Während der Jeep Wrangler (2018) von außen also aussieht wie immer, weht innen ein neuer Wind. Zwar mühen sich die Amerikaner tapfer um einen rustikalen Look von Freiheit und Abenteuer – aber ohne großen Touchscreen und ein riesiges Display zwischen den Rundinstrumenten geht es offenbar nicht. Dafür wirken die Bedienelemente drum herum so wunderbar analog, als wären damit auch die GIs im Kalten Krieg schon zurechtgekommen. Auch unter der Haube ist alles neu und bleibt trotzdem beim Alten. Denn von der angekündigten Hybrid- oder Elektrovariante ist aktuell erst einmal keine Rede. Es gibt nur konventionelle Vier- oder Sechszylinder: Für die Ottofraktion sind das ein weiterentwickelter V6 mit 3,7 Litern Hubraum und 285 PS (in Deutschland nicht erhältlich) oder ein nagelneuer 2,0-Liter-Turbobenziner mit 270 PS. Für den Weltmarkt gibt es zudem noch einen 2,2-Liter-Diesel mit 200 PS. Er stellt auch die Basismotorisierung dar, die mit serienmäßiger Achtstufen-Automatik bei 47.000 Euro startet. Zwar wird für den Jeep Wrangler (2018) niemand ein modernes SUV stehen lassen, so dass der Wagen für Tiguan & Co kaum eine Gefahr ist, dafür erhöht Jeep den Druck auf Land Rover– und vom neuen Defender ist nämlich noch immer nichts zu hören.

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Jeep Wrangler (2018) im Crashtest-Video:

 
 

Nur ein Crashtest-Stern für Jeep Wrangler (2018)

Beim Euro-NCAP-Crashtest schneidet der Jeep Wrangler (2018) für ein neues Auto erschreckend schlecht hab und erhält nur einen Stern. In keiner Wertungskategorie kann er Glanzpunkte setzen. Der Schutz erwachsener Insassen liegt bei 50 Prozent, der von Kindern mit 69 Prozent nur unwesentlich höher. Der Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer bekommt eine 49-Prozent-Wertung. Besonders schlecht sieht es bei der lückenhaften Sicherheitsunterstützung und den Assistenten aus: 32 Prozent. Schmerzlich vermisst werden beim Jeep Wrangler (2018) unter anderem ein Spurhalte- und ein Notbremsassistent.

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