Umweltprämie/Klimaprämie für Dieselautos: So gehts! Umweltprämie für alten Diesel

von Alexander Koch 18.04.2018
Inhalt
  1. Klimaprämie für alte Diesel bei Alfa Romeo 
  2. Umweltprämie von Audi (ausgelaufen)
  3. Umweltbonus bei BMW
  4. Umweltprämie bei Citroën & DS (ausgelaufen)
  5. Umweltprämie von Fiat, Fiat Professional und Abarth (ausgelaufen)
  6. Umweltbonus bei Ford
  7. Umweltprämie von Hyundai
  8. Umweltprämie von Jeep 
  9. Umweltbonus bei Lexus
  10. Umweltprämie von Mazda
  11. Umweltprämie von Mercedes
  12. Umstiegsbonus bei Mini
  13. Klimaprämie bei Mitsubishi (ausgelaufe)
  14. Klimaprämie von Nissan (ausgelaufen)
  15. Umweltbonus bei Opel (ausgelaufen)
  16. Umweltprämie von Peugeot (ausgelaufen)
  17. Umweltprämie von Porsche (ausgelaufen)
  18. Umweltbonus bei Renault
  19. Umweltbonus bei Seat (ausgelaufen)
  20. Umweltprämie von Skoda
  21. Umstiegsbonus bei Smart
  22. Umweltprämie von Toyota
  23. Umweltbonus bei VW
  24. Umweltprämie von VW Nutzfahrzeuge
  25. Keine staatliche Umweltprämie für Diesel

Viele Autobauer bieten beim Neuwagenkauf Umweltprämien für alte (Diesel-) Autos an:  Je nach Hersteller fallen die Eintauschprämien sogar fünfstellig aus. Das sind alle Informationen zur Klimaprämie!

Zahlreiche Autobauer verlängern ihre Umtauschprämien für alte Dieselautos bis weit ins Jahr 2018. Mit den Kaufanreizen wollen die Konzerne Dieselautos mit hohem Stickoxidausstoß von der Straße holen und Fahrverbote in einzelnen Städten verhindern. Seit dem Start des Prämienangebots im August 2017 hätten schon mehr als 150.000 Kunden von VW, Audi, Seat und Skoda ihre Euro-1- bis Euro-4-Dieselautos zum Verschrotten abgegeben und mit der Prämie ein neues Auto gekauft, teilte der VW-Konzern mit. Die eigentlich bis Jahresende befristete Aktion werde nun bis Ende Juni 2018 verlängert, "um die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern", sagte Vertriebschef Fred Kappler. Auch Daimler und BMW bieten ihre Prämien bis Ende Juni 2018 an. Ford zahlt die Prämie "bis auf Widerruf" weiter. Nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes waren zum 1. Januar 2017 noch 6,4 Millionen Dieselautos mit Euro-1- bis Euro-4-Motoren in Deutschland zugelassen. Zur Erfolgsquote der Umtauschprämien lägen dem KBA aber noch keine Zahlen vor. Stefan Bratzel, Autoinstitut der Wirtschaftshochschule Bergisch Gladbach, sagte, auch ohne Prämie wären viele zum Teil schon 15 Jahre alte Dieselautos verschrottet worden. Doch dürften viele Autofahrer die Chance genutzt haben, ein neues Fahrzeug zu kaufen und die Prämie mitzunehmen – die 150.000 bei VW eingetauschten Autos seien ein Indiz dafür.

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Klimaprämie für alte Diesel bei Alfa Romeo 

Wer einen neuen Alfa Romeo Stelvio, Giulia oder Giulietta kauft und sein altes Auto mit der Schadstoffeinstufung Euro 1 bis 5 (Benzin und Diesel) eintauscht, erhält bis Ende April 2018 einen Nachlass in Höhe von bis zu 8000 Euro. Für den Alfa Romeo Mito Urban zahlt der Hersteller eine Umweltprämie von 2500 Euro.

 

Umweltprämie von Audi (ausgelaufen)

Audi schloss sich dem Umweltprogramm an und bot bis zum 31. März 2018 je nach Fahrzeug eine Umweltprämie von 3000 bis 10.000 Euro. Die Vorraussetzung: Der Kunde lässt sein altes Auto mit Dieselmotor der Schadstoffklasse Euro 1 bis Euro 4 verschrotten und kauft sich einen neuen Audi oder einen jungen Gebrauchtwagen von Audi. Wer sich für einen Audi mit Plug-in-Hybrid-Antrieb entschieden hat, bei dem die Förderbedingungen der staatlichen E-Auto-Prämie erfüllt sind, für den verdoppelte Audi den Herstelleranteil von bisher 1500 Euro. Obendrauf kam die eigentliche Umweltprämie. Audi-Kunden, die sich für ein Erdgas-betriebenes G-Tron-Modell entschieden haben, erhielten neben der Umweltprämie weitere 1000 Euro.

 

Umweltbonus bei BMW

BMW bietet bis Juni 2018 einen Umweltbonus für Dieselautos an, sogar schon ab einer Schadstoffklasse von Euro 4 oder schlechter. Im Gegensatz zu den Kölnern beschränkt sich die Prämie auf den Kauf eines BMW i3, eines Plug-In-Hybriden oder einen Neuwagen von BMW oder Mini mit Euro 6 und einem Ausstoß von maximal 130 Gramm CO2 je Kilometer (NEFZ). Auch hier variiert die Höhe der Prämie je nach Modell, sie wird aber nicht mit staatlichen Subventionen für E-Autos oder Hybride verrechnet. 

 

Umweltprämie bei Citroën & DS (ausgelaufen)

Citroën lockte Diesel-Kunden bis Ende September 2017 mit einer Umweltprämie von bis zu 7000 Euro. Alle Diesel-Besitzer mit Euro-4-Norm oder schlechter konnten ihren alten Diesel egal welcher Marke gegen ein neues Modell von Citroën oder DS eintauschen. Die Höhe der Umweltprämie lag zwischen 2000 und 7000 Euro und richtete sich nach dem ausgewählten Modell. So gab es für den Citroën C3 Picasso oder den DS 3 besipielsweise 3000 Euro. Wer einen Citroën C4 Aircross kaufte, konnte sogar bis zu 7000 Euro sparen.

 

Umweltprämie von Fiat, Fiat Professional und Abarth (ausgelaufen)

Wie für Alfa Romeo gilt auch für Fiat eine Eintauschprämie von bis zu 8000 Euro bei Abgabe des alten Diesel-Fahrzeugs. Bis Ende April 2018 können Kunden noch eine Prämie von 3500 Euro für den Fiat 500 erhalten. Der Fiat 500L, Fiat 500X und alle Varianten des Fiat Tipo bringen ebenfalls einen Rabatt von bis zu 3500 Euro. Das Angebot gilt für die Schadstoffklassen 1 bis 5.

 

Umweltbonus bei Ford

Ford bietet für Autos mit Einstufungen in den Schadstoffklassen Euro 1, 2 oder 3 sowie einer Zulassung bis spätestens 2006 eine Umweltprämie von 2000 bis 8000 Euro. Die Höhe der Prämie hängt vom Modell ab. Zur Umweltprämie von Ford gehört auch, das alte Auto über den Händler kostenlos verschrotten zu lassen. Obendrein möchten die Kölner 100.000 Kunden eine einjährige Mitgliedschaft bei "Call a Bike", einem Fahrradverleih der Deutschen Bahn mConnect, schenken. Die Aktion ist vorerst unbefristet.

 

Umweltprämie von Hyundai

Hyundai bietet Kunden, die sich nach mindestens sechs Monaten der Zulassung von ihrem Euro-1,-2,-3 oder -4-Diesel trennen, eine Umweltprämie von bis zu 10.000 Euro. Die Pkw der Euro-3-Norm oder schlechter werden verschrottet. Wer einen Euro-4-Diesel abgibt, kann neben der Prämie außerdem von der Inzahlungnahme profitieren. Für einen Hyundai i10 und einen Hyundai ix20 bringt der "Green Deal" jeweils 2500 Euro. Für einen Hyundai i20 sind es 3800 Euro. Der Kauf eines Hyundai Ioniq Hybrid wird mit 4000 Euro bezuschusst. Wer einen Hyundai i30, Tucson oder H-1 als Neuwagen kauft, bekommt jeweils 5000 Euro auf den Kaufpreis angerechnet. Käufer des Hyundai i40 Kombi, Santa Fe oder Grand Santa Fe erhalten sogar eine Prämie von 10.000 Euro.

 

Umweltprämie von Jeep 

Auch Jeep-Neuwagenkäufer bekommen bis zum 30. April 2018 beim Kauf eines neuen Jeep Renegade, Compass, Cherokee oder Grand Cherokee eine Umweltprämie. Im Falle des Grand Cherokee beträgt die Prämie bis zu 8000 Euro. Alle Schadstoffklassen, also Euro 1 bis 5, werden in Zahlung genommen.

 

Umweltbonus bei Lexus

Lexus-Neulunden können von einem Umweltbonus in Höhe von bis zu 6000 Euro profitieren. Neben der Umweltprämie von 3000 Euro umfasst das Angebot eine Hybridprämie von ebenfalls 3000 Euro. Dafür müssen sie ihr gebrauchtes Dieselfahrzeug gegen ein neues Lexus-Hybridmodell eintauschen.

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Umweltprämie von Mazda

Mazda bietet Besitzern von Diesel-Fahrzeugen mit Euro-1 bis Euro-4-Norm bis zum 30. Juni 2018 eine Wechselprämie beim Kauf eines neuen Mazda. Bedingung ist der Wechsel auf ein Skyactiv-Auto mit Euro-6-Norm (außer Mazda MX-5). Dabei können sowohl Privat als auch Gewerbekunden von bis zu 7500 Euro Bonus profitieren. Das abzugebende Auto muss allerdings mindestens sechs Monate auf den Kunden zugelassen sein. Für Euro-1 bis Euro-3-Fahrzeuge muss der Kunde einen Verschrottungsnachweis erbringen, Euro-4-Diesel können alternativ auch in Zahlung genommen werden. Die Höhe der Wechselprämie richtet sich nach dem gekauften Fahrzeug (Mazda2: 3200 Euro, Mazda3: 4500 Euro, Mazda6: 7500 Euro, Mazda6 Facelift: 6000 Euro, CX-3 (2017): 4500 Euro, CX-3 (2018): 4000 Euro, CX-5: 4500 Euro).

 

Umweltprämie von Mercedes

Der Autobauer Daimler bietet den Besitzern alter Dieselfahrzeuge eine Umtauschprämie von 2000 Euro, wenn sie ein neues Mercedes-Benz-Fahrzeug kaufen. Für einen Smart Electric Drive gibt es 1000 Euro, wie ein Sprecher im August 2017 mitteilte. Die Prämie bekommen Besitzer von Diesel-Autos aller Globale Marken mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, wenn sie bis Juni 2018 einen neuen Mercedes-Diesel mit Euro 6, einen Plug-in-Hybriden oder einen elektrischen Smart kaufen. Die alten Autos müssen mindestens sechs Monate auf die aktuellen Besitzer zugelassen sein. Den Angaben zufolge zahlt Daimler zusätzlich den Wertausgleich für einen Euro-1- bis Euro-3-Wagen, wenn dieser verschrottet wird. Euro-4-Diesel können nur bei einem Händler in Zahlung gegeben werden. Die Umtauschprämie soll es dann zusätzlich zum dafür vereinbarten Preis geben.

 

Umstiegsbonus bei Mini

Wer seinen Euro 4-Diesel oder einen älteren Wagen zur Verschrottung geben will, bekommt auch bei Mini dafür einen Bonus beim Kauf eines neuen Modells. Der Käufer profitiert von 2000 Euro beim Kauf eines Euro 6-Minis. Wer sich für einen Plug-in-Hybrid entscheidet, kann gleich doppelt sparen, denn zusätzlich wird die gesetzliche E-Autoprämie fällig. Bis Ende 2018 wird der Rabatt gewährt.

 

Klimaprämie bei Mitsubishi (ausgelaufe)

Mitsubishi förderte mit 8500 Euro den Wechsel auf einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Wer sich bis zum 31. Dezember 2017 für das SUV entschieden hatte, konnte zusammen mit dem staatlichen Umweltbonus für Elektro- und Hybridautos in Höhe von 1500 Euro einen gesamten Preisvorteil von 10.000 Euro erzielen.

 

Klimaprämie von Nissan (ausgelaufen)

Auch Nissan beteiligte sich bis zum 31. Dezember 2017 an den Rabattaktionen der Hersteller und bot für die Elektro-Modelle Leaf und e-NV200 jeweils 2000 Euro Nachlass, wenn der alte Diesel unter Euro 5 verschrottet wird. Zusätzlich profitierten Kunden von 2000 Euro staatlichem Umweltbonus und der Nissan-Umweltprämie, die nochmal mit 3000 (Leaf) bzw. 3250 Euro (e-NV200) zu Buche schlug.

 

Umweltbonus bei Opel (ausgelaufen)

Bei der Abwrackprämie für ältere Diesel-Fahrzeuge zog auch Opel nach. Der Autobauer bot bis zum 31. März 2018 den Besitzern älterer Dieselautos der Abgasnorm Euro 4 und niedriger modellabhängige Prämien an, wenn sie einen Opel-Neuwagen kaufen. Der Umweltbonus betrug zwischen 1750 Euro beim Karl und 7000 Euro beim Insignia. Dafür muss der Käufer seinen Alt-Diesel verschrotten lassen.

 

Umweltprämie von Peugeot (ausgelaufen)

Auch Peugeot wollte Autofahrer mit einem Diesel der Euro-4-Norm oder schlechter bis Ende September 2017 mit einem Bonus von der französischen Marke überzeugen. Je nach Modell gab es für die Kunden bis zu 7000 Euro.

 

Umweltprämie von Porsche (ausgelaufen)

Porsche-Kunden erhielten ebenfalls eine Umweltprämie: Wer seinen gebrauchten Diesel mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4 gegen einen neuen, viertürigen Porsche eintauscht, erhielt eine Prämie in Höhe von 5000 Euro. Die Aktion galt bis Ende 2017.

 

Umweltbonus bei Renault

"Tschüss, alter Diesel! Die Renault Wechselprämie": Wer als Privatkunde seinen alten Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1, Euro 2, Euro 3 oder Euro 4 beim Kauf eines Neuwagens von Renault in Zahlung gibt, erhält eine Umweltprämie in Höhe von bis zu 7000 Euro. Voraussetzung ist, dass der alte Wagen mindestens sechs Monate auf den Besitzer zugelassen ist und einen Neuwagenkaufvertrag für einen Renault mit Diesel- oder Benzinmotor unterschrieben wird. Renault hat die Aktion verlängert: Die Umweltprämie können Kunden noch bis zum 30. Juni 2018 erhalten, wenn sie bis dahin den Kaufvertrag eines neuen Renault unterschreiben und das Fahrzeug bis zum 31. August 2018 zulassen. Der Umweltbonus richtet sich nach dem Wert des Neuwagens und reicht von 2000 Euro für den Renault Twingo über 5000 Euro für den Renault Mégane bis zu 7000 Euro für den Renault Espace.  Zusätzlich bietet Renault eine Abwrackprämie für Altautos gleich welcher Marke und Antrieb in einer Höhe von bis zu 5000 Euro an. Auch hier ist die Voraussetzung, dass das Auto mindestens sechs Monate auf den Halter zugelassen war.

 

Umweltbonus bei Seat (ausgelaufen)

Seat bo Kunden, die bis Ende März 2018 ihr gebrauchtes Dieselauto mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4 gegen einen Neuwagen von Seat eintauschen, eine Umweltprämie von 1750 Euro bis 8000 Euro an. Die eingetauschten Dieselautos weuden durch den Seat-Händler verschrottet. So erhielten Käufer des Seat Mii einen Bonus von 1750 Euro, während der Erwerb eines Seat Ibiza mit 3000 Euro unterstützt wurde. Der Kauf der Modelle Leon und Toledo wurden jeweils mit einer Umweltprämie in Höhe von 5000 Euro bedacht, für den Seat Alhambra gab es 8000 Euro. Außerdem gewährte Seat beim Kauf eines Neuwagens mit CNG-Antrieb eine weitere Prämie von 2000 Euro. Am Beispiel des Seat Mii 1.0 MPI Ecofuel summierten sich die Prämien auf 3750 Euro. Als weiteres Modelle mit CNG-Antrieb war der Seat Leon erhältlich.

 

Umweltprämie von Skoda

Skoda verlängert seine Umweltprämie für bestimmte Dieselfahrzeuge und zahlt je nach Modell bis zu 7500 Euro Eintauschprämie. Das Angebot gilt zwischen dem 1. April und 30. Juni 2018 und richtet sich an alle Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer, die bei Skoda einen Neuwagen kaufen und im Gegenzug einen Diesel-Pkw der Abgasnormen eins bis vier einer beliebigen Marke eintauschen. Den "Bye-Bye-Bonus" zahlt Skoda, wenn das alte Dieselfahrzeug verschrottet wird. Für den Fabia erhalten Kunden eine Umweltprämie in Höhe von 3000 Euro, bei dem Erwerb eines Skoda Rapid erhält der Kunde einen Bonus von 3500 Euro, beim Skoda Octavia sind es 5000 Euro. Im Falle eines Skoda Superb fällt die Eintauschprämie mit 7500 Euro am höchsten aus. 

 

Umstiegsbonus bei Smart

Wer seinen Euro 4-Diesel oder schlechter eintauschen möchte, bekommt beim Kauf eines Elektro-Smarts 1000 Euro vom Händler erlassen. Zusätzlich gibt es den staatlichen Umweltbonus. Die Aktion läuft noch bis Ende 2018.

 

Umweltprämie von Toyota

Wer von der Prämie von Toyota profitieren möchte, muss seinen alten Diesel gegen ein Hybridauto eintauschen. Als Voraussetzung geben die Japaner an, dass der Wagen zuvor mindestens sechs Monate auf den Halter angemeldet gewesen sein muss. Zu den 2000 Euro von Toyota addiert sich dann auch noch die staatliche Subvention für E-Autos in Höhe von nochmal 2000 Euro. Die Umweltprämie von Toyota gilt für die Modelle Yaris Hybrid, Auris Hybrid, Auris Touring Sports Hybrid, Rav4 Hybrid, C-HR Hybrid und Prius sowie Prius+.

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Umweltbonus bei VW

VW verlängert seine Umweltprämie: Kunden können ihren alten Diesel-Pkw der Schadstoffklasse eins bis vier bis Ende Juni 2018 gegen ein Neufahrzeug von Volkswagen eintauschen. Dafür zahlt der Konzern in Abhängigkeit von dem jeweiligen Neuwagen eine Klimaprämie in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Insgesamt hat VW so bereits über 170.000 alte Autos der Abgasnormen eins bis vier verschrotten können. Voraussetzung für den Bonus ist die gleichzeitige Verschrottung eines älteren Dieselmodells mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4. Seit 2018 gelten neue Bedingungen: Dann steuert VW für den Up 2000 Euro, für den Polo 3000 Euro, für den Tiguan und den Tiguan Allsprace 4000 Euro, für die Golf-Familie, den Touran und den Beetle 5000 Euro, für den Passat, den Arteon und den Sharan 8000 Euro und für den Touareg 10.000 Euro. Jahreswagen fördert Volkswagen mit 75 Prozent der jeweiligen Neuwagen-Umweltprämie. Die zusätzliche Zukunftsprämie beträgt für Erdgas-Modelle 1000 Euro, für Hybridvarianten 1785 Euro und für Elektroautos 2380 Euro. Außerdem bietet VW ein Mobilitätsversprechen, wenn es zu Fahrverboten kommen sollte. Diese Garantie gilt für drei Jahre ab Kauf eines Neuwagens mit Dieselantrieb zwischen dem 1. April und Jahresende 2018 und beinhaltet den Rückrauf des Fahrzeugs zum Zeitwert bei Diesel-Fahrverboten. Allerdings müssen Kunden im Gegenzug einen Neu- oder Jahreswagen bei VW kaufen, um die Garantie zu nutzen. 

 

Umweltprämie von VW Nutzfahrzeuge

Bis zum 30. Juni 2018 verlängert VW Nutzfahrzeuge seine Umweltprämie beim Einatusch der alten Diesel-Fahrzeuge. Das Angebot gilt für private und gewerbliche Kunden und schließt Diesel-Fahrzeuge des Schadstoffklasse Euro 1 bis 4 ein. Je nach Neuwagen-Modell beträgt die Umweltprämie zwischen 4000 und 7000 Euro brutto. Für die Kunden, die ein Fahrzeug mit Nutzfahrzeug-Zulassung kaufen, gibt es einen Rabatt in Höhe von 7000 Euro. Beim kauf eines Caddy Kombi oder Kastenwagen beträgt die Umweltprämie 4000 Euro, der Kauf eines Caddy Maxi liefert eine Prämie von 4500 Euro. Transporter Kombi, Kastenwagen und Pritsche bringen einen reduzierten Preis von 5500 Euro – dies gilt auch bei Leasing und Finanzierung. 7000 Euro Prämie erhalten Kunden bei einem Crafter mit 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Bei der Anschaffung eines Caddy mit Pkw-Zulassung bekommen Kunden eine Umweltprämie von 4000 Euro, bei Erdgasantrieb sind sogar 5000 Euro drinnen. Voraussetzung für den Bonus ist ein aktueller Verwertungsnachweis des alten Dieselautos mit einem Abgasstandard von Euro 1 bis Euro 4. 

 

Keine staatliche Umweltprämie für Diesel

Noch im Vorfeld des Diesel-Gipfels hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine Umweltprämie ins Gespräch gebracht, die Konsumenten den Umstieg von alten Dieselautos auf emmisionsfreundliche Alternativen schmackhaft machen soll. "Es müssen Anreize für den Umstieg von alten Diesel- auf Euro 6- und Elektroautos geschaffen werden", sagte der SPD-Politiker, der auch im Volkswagen-Aufsichtsrat sitzt, am 28. Juli 2017. Denkbar seien etwa "steuerliche Anreize oder eine Art Klimaprämie, die von Industrie und Staat angeboten wird". Die Industrie müsse sich zwar zur Nachbesserung von Diesel-Autos verpflichten, der Staat sei aber nicht minder in der Pflicht, großflächige Fahrverbote zu verhindern, und sei dies über finanzielle Anreize. Eine ähnliche Forderung kommt von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Statt einer Klimaprämie, schlägt dieser vor, die Kfz-Steuer als "Anreiz zum Kauf eines neuen, emissionsarmen Euro-6-Diesel" zu senken. Kritik am Vorschlag kam aus dem Bundesumweltministerium, aber auch aus der Oppisition von FDP und Grünen. "Die Konzerne sind selbst gefordert und in der Pflicht, die Abgas-Probleme zu lösen und die notwendigen technischen Nachrüstungen bei Diesel-Fahrzeugen schnell vorzunehmen. Das ist keine Aufgabe der Steuerzahler", sagte FDP-Chef Christian Lindner in einem Interview.

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