Mazda Vision Coupe: Tokyo Motor Show 2017 Mazda zeigt Coupé-Studie in Tokyo

von Julian Islinger 25.10.2017

Mazda wirft mit dem Vision Coupe auf der Tokyo Motor Show 2017 (28. Oktober bis 5. November) einen Blick in die Zukunft von Design und Technik. Das Konzeptfahrzeug soll der japanischen Ästhetik Tribut zollen und das Kodo-Design neu erfinden.

Einfacher, aber elegant. Beziehungsweise "Weniger ist mehr". Mit dieser Designphilosophie fährt Mazda sein Vision Coupe auf die Tokyo Motor Show 2017 (28. Oktober bis 5. November) und möchte sich damit in die Reihe legendärer Fahrzeuge wie dem Mazda R360 Coupe und dem Luce Rotary Coupe einreihen, die vor Jahrzehnten schon für anerkennendes Kopfnicken gesorgt haben. Seitdem hat sich natürlich viel getan in Sachen Design und Ästhetik und so verwundert es nicht, dass das Konzeptfahrzeug Vision Coupe wie ein silbernes Raumschiff anmutet und mit dem Anspruch zeitloser Eleganz und japanischer Zurückhaltung in Toyko auftrumpfen möchte. Mazda will sich mit dem Messeauto zum einen vom bisherigen Kodo-Design abgrenzen, aber gleichzeitig die neue Designsprache als "Neustart" ebendieses Kodo-Designs verstehen. Dazu verzichtet das Mazda Vision Coupe auf den Eindruck rhythmischer Bewegung, auf der das Design bisher Wert legte, und setzt stattdessen auf eine einfachere Form, die auf alle nicht wesentlichen Elemente verzichten soll. Vom Globale Markenlogo im Kühlergrill bis zum Emblem am Heck spannt sich deshalb die Achse in einer leichten Kurve und lässt das Fahrzeug wie aus einem Guss wirken. Mehr zum Thema: Alle Autos der Tokyo Motor Show 2017

Mazda Vision Coupé (2017)
Soll einer japanischen Design-Philosophie folgen: Das Vision Coupe Foto: Mazda
 

Mazda Vision Coupe auf Toyko Motor Show 2017

Das Mazda Vision Coupe besitzt die Grundform eines fließenden viertürigen Coupés und soll in seinen Proportionen dem goldenen Schnitt entsprechen. Auch der Innenraum will dieser Designphilosophie folgen und bezieht sich dafür auf Elemente aus der traditionellen japanischen Architektur. Der Raum soll demnach optimal genutzt werden, gleichzeitig aber auch genug Platz zwischen Komponenten wie der Instrumententafel, der Türverkleidung und der Mittelkonsole lassen, um die Insassen nicht zu erschlagen. Feng-Shui auf Rädern sozusagen. Auch die Art, wie der Fahrer das Fahrzeug bedienen soll, hat Mazda nach einem japanische Ideal gestaltet, nämlich dem des Jinba Ittai: dem sogenannten Einklang von Pferd und Reiter. Als Beispiel dafür soll die Bedienung der Mittelkonsole Pate stehen, um bestimmte Informationen auf dem Display aufzurufen. Die Umsetzung solche einer intuitiven Steuerung möchte das Gefühl einer Verbindung zwischen Fahrer und Auto stärken.

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