Hightech-Scheinwerfer: "Mercedes Digital Light" Genaue Ausleuchtung der Fahrbahn

von Markus Schönfeld 12.11.2018

Mercedes hat mit "Digital Light" intelligente Hightech-Scheinwerfer im Programm, die noch weit mehr als modernes Matrix-Licht können. Wir stellen die Technik vor!

Die Hightech-Scheinwerfer "Digital Light" von Mercedes sind längst nicht nur extrem hell und leuchten weit. Sie passen sich der Umgebung optimal an und blenden weder den Gegenverkehr, noch den Fahrer durch Reflexionen. Zusammen mit Leuchtmittel-Spezialisten wie Osram, Hella oder Texas Instruments machten vor allem die Premiumhersteller in den vergangenen Jahren große Entwicklungssprünge und brachten sogenannte LED-Matrix-Scheinwerfer auf den Markt. Diese sind in der Lage, den Gegenverkehr trotz Dauerfernlicht großflächig auszublenden. Der logische nächste Schritt ist die Verfeinerung dieser Idee bis hin zur HD-genauen Ausleuchtung der Fahrbahn. Schon auf dem Genfer Automobilsalon stellte Mercedes ein Scheinwerferpaar vor, das mit mehr als zwei Millionen Pixeln wie ein HD-Beamer funktioniert. Es kann sogar nur einzelne Gesichter aus dem Lichtkegel ausblenden, kleine Verkehrsschilder weniger stark beleuchten oder Fußgänger gesondert hervorheben. Jetzt strahlen die Hightech-Scheinwerfer "Mercedes Digital Light" schon in den ersten Maybach-S-Klassen der Marke.

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Hightech-Scheinwerfer "Mercedes Digital Light"

Als Sensorik nutzen die zusätzlich installierten Steuergeräte des "Mercedes Digital Light" die ohnehin im Auto verbauten Assistenzsysteme wie Kameras, Radar oder auch Daten aus den vernetzten Navigationsgeräten. So erfasst das System sogar mehr Informationen als der Mensch und kann den Fahrer unter Umständen auch vor Gefahrensituationen warnen. Denn der Minichip mit den Millionen Mikrospiegeln im Scheinwerfer ist in der Lage, Symbole auf den "Lichtteppich" vor dem Auto zu projizieren und so die bestehenden Fahrerassistenzsysteme visuell zu unterstützen. Das Licht kann dabei wie bisher durch Hochstrom-Leuchtdioden (LED) oder durch Laser-Quellen entstehen. Solche Zeichen können beispielsweise vor dem ungewollten Verlassen der Fahrspur warnen sowie vor einem bevorstehenden Stau-Ende oder einer Baustelle mit verengter Fahrspur. Denkbar sind zudem Signale zur Kommunikation mit der Umwelt. Dies wird im Rahmen der Gesamtstrategie Intelligent Drive und auch bei der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen immer wichtiger. Denn das Auto muss in Zukunft selbständig mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren können – beispielsweise wenn es einem Fußgänger signalisieren will, dass dieser die Straße überqueren kann.

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