Neuer Citroën C4 Cactus (2018): Erste Testfahrt Neuer C4 Cactus wird erwachsen

von Sven Kötter 08.08.2018
Inhalt
  1. Erste Testfahrt im neuen Citroën C4 Cactus (2018)
  2. Europa-Premiere: Advanced-Comfort-Federung
  3. Steigende Preise beim neuen C4 Cactus (2018)

Mit dem neuen Citroën C4 Cactus (2018) betritt ein alter Bekannter im neuen Gewand die Bühne und soll zwei Modelle gleichzeitig ersetzen. Im Rahmen einer ersten Testfahrt können wir uns von den neuen Qualitäten überzeugen.

Der neue Citroën C4 Cactus (2018) entwickelt sich mit Einführung der Facelift-Version vom lauten und unangepassten Jugendlichen zum seriösen Erwachsenen, der Anzug mit Sneakern kombiniert. Sichtbar wird das zu allererst an der Reduzierung der Luftpolster (Airbumps), die an die unteren Türkanten verbannt wurden. Schickere Rückleuchten mit dreidimensionaler LED-Signatur und mehr Chromschmuck an der Front unterstreichen die neue Seriosität. Doch keine Panik: Mit diversen Optik-Paketen und stilvollen Innenraum-Harmonien kommen Individualisten weiterhin auf ihre Kosten. Die neue Design-Linie hat einen guten Grund: Mit Erscheinen des überarbeiteten Cactus fällt der Citroën C4 komplett aus dem Programm. Der neue Citroën C4 Cactus (2018) ist also auf großer Mission: Die Eroberung der Kompaktklasse, samt konservativer Käuferschichten.

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C4 Cactus bläst zur Komfortoffensive

Neuer Citroën C4 Cactus (2018) im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen Citroën C4 Cactus (2018)

Auf den Straßen der Provence durften wir die neue Top-Motorisierung des neuen Citroën C4 Cactus (2018) mit 131 PS fahren. Der Dreizylinder-Benziner ist stets an ein manuelles 6-Gang-Getriebe gekoppelt. Die Kombination passt perfekt zum kleinen Gallier. Der Motor hängt gut am Gas und hat mit den 1120 Kilogramm Leergewicht im wahrsten Sinne des Wortes leichtes Spiel. Die Lenkung ist zwar relativ synthetisch, aber dafür erfreulich direkt. Das Fahrzeug wirkt nicht nur handlich, sondern ist es auch. Sportliche Härte oder eine ausgeprägte Querdynamik möchte er gar nicht bieten. Der Grund liegt in der neuartigen Federung. Die Franzosen haben sich nun vollständig dem Komfort verschrieben und bringen im neuen Citroën C4 Cactus (2018) erstmals die neue Advanced-Comfort-Federung auf europäische Straßen.

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Europa-Premiere: Advanced-Comfort-Federung

Durch das Hinzufügen zweier hydraulischer Anschläge soll dem neuen Citroën C4 Cactus (2018) bei leichter Beanspruchung mehr Federweg zu Verfügung stehen, während bei stärkeren Schlägen der Rückfeder-Effekt minimiert wird. Auf der Straße fühlt sich das System erstaunlich normal an. Kurze Stöße mag das Fahrwerk weniger als lange Bodenwellen. Bei Landstraßentempo kommt der vom Marketing bemühte "Fliegende Teppich"-Effekt tatsächlich auf. Während man dem Cactus bisher seinen Minimalismus beim Fahren anmerkte, ist der Fahrkomfort nun also auf einem neuen Level. Besonders das gesunkene Geräuschniveau ist bemerkenswert. Dickere Scheiben, mehr Dämmmaterial und neue Türdichtungen zeigen Wirkung. Sehr bequem und empfehlenswert sind die neuen, optionalen Advanced-Comfort-Sitze. Mit speziellen Schaumstoffen schmeicheln sie den Körpern der Passagiere auf ähnlich angenehme Weise wie eine bequeme Matratze. So verlieren Langstrecken an Bord des neues Citroën C4 Cactus (2018) ihren Schrecken.

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Steigende Preise beim neuen C4 Cactus (2018)

Citroën bietet im neuen Citroën C4 Cactus (2018) zwar bis zu 12 Assistenzsysteme an, belässt es allerdings oft bei rudimentären Varianten. Der Spurhalte-Assistent warnt lediglich akustisch und der Tempomat ist nicht adaptiv. Besser gefällt der nun schneller reagierende, serienmäßige Touchscreen. Das mindert den Ärger darüber, dass weiterhin sämtliche Funktionen über selbigen gesteuert werden und es immer noch keine separate Klima-Einheit gibt. Das Platzangebot profitiert nach wie vor von der luftigen Cockpitgestaltung. Vorne gibt es kaum Grund zu meckern, während es hinten ein wenig enger zugeht. Die unpraktischen Ausstellfenster in den Fondtüren hat der Cactus leider behalten. Der Kofferraum liegt mit 358 Litern auf Kompaktklasse-Niveau. In punkto Variabilität bietet der Franzose nur eine asymmetrisch umklappbare Rückbank an, die darüber hinaus eine unschöne Stufe entstehen lässt. Die Preise erhöht Citroën moderat um je nach Version mehrere hundert Euro. Dies ist insofern erfreulich, da der neue Citroën C4 Cactus (2018) ab sofort spürbar mehr Qualität fürs Geld bietet.

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von Sven Kötter von Sven Kötter
Unser Fazit

Frankophile Autofahrer können sich freuen: Der neue Citroën C4 Cactus (2018) bleibt ein sympathischer Charakter und wird mit dem Plus an Komfort französischer denn je. Die Antriebe sind nach wie vor ökonomisch und die Preise nicht abgehoben Mit intelligenten Assistenzsystemen oder einer ausgeprägten Fahrdynamik kann er hingegen weniger punkten. Ob das für die Kompaktklasse reicht, wird sich zeigen.

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