Neuer DS7 Crossback (2017): Erste Testfahrt Neuer DS7 pflegt den Pariser Chic

von Thomas Geiger 08.12.2017
Inhalt
  1. Erste Testfahrt im neuen DS7 Crossback (2017)
  2. Nachtsichtsystem im DS7 Crossback (2017)
  3. DS7 ab 2019 auch als Hybrid erhältlich

Mehr Boulevard als Buckelpiste: Mit Pariser Chic und französischem Flair will der neue DS7 Crossback (2017) im SUV-Lager punkten. Ob das klappen kann, klärt die erste Testfahrt!

Seine Heimat ist der Boulevard, er trägt Samt und Seite und seinen großen Auftritt hat er nicht im Outback, sondern vor der Oper – der neue DS7 Crossback (2017) lässt andere auf die Buckelpiste stürmen, sich im Schlamm suhlen und die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer wecken. Wenn der noble Citroen-Ableger DS den Crossback als erstes wirklich eigenständiges Modell an die Spitze der jungen Familie rückt, will die junge Marke vor allem mit französischem Flair und Pariser Chic punkten. Damit eröffnet sie nicht nur geschickt eine Lücke zwischen Volumenmodellen wie VW Tiguan oder Kia Sportage und Autos vom Schlage eines Audi Q5 oder BMW X3. Damit rechtfertigt sie nicht zuletzt auch die stattlichen Preise zwischen 31.490 und 43.090 Euro, die sich mit ein paar der reichlich angebotenen Extras schnell an die 50.000er-Grenze treiben lassen. Abgesehen von seinen faszinierenden Leuchten wirkt der 4,57 Meter lange Aufsteiger dabei von außen noch vergleichsweise gewöhnlich. Die Franzosen scheuen das Risiko und bleiben deshalb mit ihrem sanft abgerundeten Design des neuen DS7 Crossback (2017) auf der sicheren Seite.

Neuer DS7 Crossback (2017) im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen DS7 Crossback (2017)

Aber sobald man in den neuen DS7 Crossback (2017) einsteigt, eröffnet sich einem tatsächlich eine andere Welt: Patiniertes Leder, Nähte wie Perlenketten, Schalter, die aussehen, als hätte sie ein Uhrmacher geschliffen, und als Blickfang eine mechanische Uhr, die sich erst beim Anlassen aus dem Cockpit dreht – so wirkt die Kabine wie ein alt eingesessenes Juwelier-Geschäft in der Rue du Faubourg Saint-Honore. Damit sich aber niemand wie in einem Oldtimer fühlt, gibt es dazu digitale Instrumente und einen Touchscreen vom rekordverdächtigen zwölf Zoll Durchmesser. Zusammen mit den butterweichen Massagesesseln und der auf Flüsterniveau gedämmten Geräuschkulisse zaubert das ein Wohnzimmer-Gefühl, wie es die Konkurrenz in dieser Klasse kaum hinbekommt. Selbst auf die Wellnessfunktionen aus der S-Klasse hat der neue DS7 Crossback (2017) eine Antwort und ebenfalls ein paar Wohlfühlszenarien programmiert, die man auf Knopfdruck abrufen und dann mit Massage, Licht und Luft genießen kann. Dazu gibt es ein paar technische Finessen, die man einem Auto dieser Klasse nicht zugetraut hätte.

Neuheiten DS7 Crossback (2017)
DS7 Crossback (2017): Preis, Motoren & Crashtest So punktet der DS7 im Crashtest

 

Nachtsichtsystem im DS7 Crossback (2017)

Der neue DS7 Crossback (2017) bietet als erster in diesem Segment ein Nachtsichtsystem, das Infrarot-Bilder in das digitale Cockpit projiziert und Fußgänger oder Wildtiere elektronisch markiert. Wie bislang nur in der S-Klasse gibt es auf Wunsch ein Fahrwerk, das sich mit Hilfe einer Kamera vorausschauend auf die Straßenverhältnisse einstellt und dem gehobenen Komfortanspruch von DS sowie der butterweichen Tradition der Luftfedermarke Rechnung trägt. Eine weitere Kamera schaut nach dem Fahrer und kontrolliert seine Aufmerksamkeit. Und vom Highend-Partner Focal gibt es ein maßgeschneidertes Soundsystem mit 14 Boxen. Und wenn der PSA-Konzern im Sommer 2019 seinen ersten Plug-In-Hybriden bringt, wird die 300-PS-Kombination aus einem Vierzylinder-Benziner, zwei E-Motoren und einem Akku für bis zu 50 Kilometer Reichweite im neuen DS7 Crossback (2017) ihren Einstand geben. Spätestens dann kann der Wagen auch runter vom Boulevard und rauf auf die Buckelpiste. Denn mit je einem Motor pro Achse wird der bis dahin nur als Fronttriebler lieferbare Crossback durch die Hintertüre doch noch zum veritablen SUV. Bis dahin fährt der DS7 – auf Wunsch mit Abstandskontrolle und Lenkeingriff fast schon autonom – allerdings mit eher konventionellen Aggregaten, die man zum Beispiel aus dem Plattform-Bruder Peugeot 5008 kennt.

Messe DS e-Tense (2016)
DS e-Tense (2016): Alle Informationen Dieser DS beeindruckt lautlos

 

DS7 ab 2019 auch als Hybrid erhältlich

Wirklich neu ist beim neuen DS7 Crossback (2017) nur die Achtgang-Automatik, die – BMW lässt grüßen – ebenfalls die Aufstiegsambitionen und den Komfortanspruch unterstreicht. Es gibt zunächst zwei Diesel mit 130 oder 180 PS, von denen zumindest der stärkere eine sehr vernünftige Figur macht und mit seinen 400 Newtonmetern Drehmoment gut bei der Sache ist. Und wem die 9,4 Sekunden von 0 auf 100 oder die 215 km/h Spitze nicht reichen, der kann den DS7 auch als Benziner bestellen. Der hat dann 1,6 Liter Hubraum, geht mit 225 PS und 300 Newtonmeter zu Werke und fährt mit einem Sprintwert vom 8,3 Sekunden und einem Spitzentempo von 227 km/h am ehesten auf dem Niveau von Q5 oder X3 – allerdings nur auf dem Papier. Denn im Vergleich zur Konkurrenz fehlt es dem neuen DS7 Crossback (2017) an der Strenge und Präzision: Laissez-Faire und Savoir-Vivre sind ihnen eben wichtiger als hohe Querbeschleunigungen – gerade im Herzen von Paris.

Test DS 4 Crossback BlueHDI 180 im Test
DS 4 Crossback BlueHDI 180: Test Der DS 4 ist ein Abenteurer

Tags:
NEWSLETTER
Melden Sie sich hier an!
Beliebte Globale Marken

Gewinnspiel Ostern

 

progressive.ua

У нашей фирмы популярный блог со статьями про фруктовый чай http://etalon.com.ua/
www.best-cooler.reviews
Copyright 2019 24fr.info. All rights reserved.