Alle Tests zum Jaguar F-Type

Neuer Jaguar F-Type 400 Sport (2017): Erste Testfahrt F-Type Cabrio röhrt durch den Tunnel

von Thomas Geiger 13.03.2018
Inhalt
  1. Erste Testfahrt mit neuem F-Type 400 Sport (2017)
  2. 400 Sport als stärkster F-Type mit V6
  3. Im F-Type Cabrio wird jeder Tunnel zum Genuss

Der neue Jaguar F-Type 400 Sport (2017) beeindruckt auf der ersten Testfahrt nicht nur mit seinen Fahrleistungen, sondern vor allem mit seinem Sound. Da wird das Cabrio nicht nur zum Spaßmacher unter freiem Himmel.

Im neuen Jaguar F-Type 400 Sport (2017) ist jeder Tunnel ein Traum – erst recht, wenn man im Cabrio mit offenem Verdeck sitzt. Denn so blau der Himmel auch strahlen mag, gibt es im neuen F-Type nichts schöneres, als wenn der Sound von Wänden und Decke zurückhallt und eine kilometerlange Röhre zu einem einzigen, überdimensionalen Resonanzkörper wird. Dann kann einem selbst die Sonne gestohlen bleiben. Von ein paar blutleeren Vierzylinder-Modellen einmal abgesehen, gilt das zwar für die allermeisten Sportwagen, doch kaum ein Flachmann diesseits von Ferrari & Co ist buchstäblich so vorlaut wie der neue Jaguar F-Type 400 Sport (2017), der sich damit auf der Überholspur ein ordentliches Mitspracherecht erkämpft hat. Über fünf Jahre nach dem Start hat er der immerhin mit 160 Preisen bedachte F-Type die schlechten Erinnerungen an den seniorenfreundlichen XK getilgt und stattdessen die guten an den legendären E-Type geweckt. So hat sich der Zweisitzer als würdiger Konkurrent für Porsche & Co etabliert.

Jaguar F-Type Facelift (2017) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit neuem F-Type 400 Sport (2017)

Diesen Erfolg schlachten die Briten weidlich aus – und fächern die Modellpalette deshalb beinahe weiter auf, als es Porsche mit dem 911 macht. Gut zwei Dutzend Varianten haben sie mittlerweile im Programm und beim Jaguar F-Type (2017) zu Preisen ab 66.200 Euro für das Coupé und 73.200 Euro für das Cabrio gibt es nicht nur LED-Scheinwerfer und das neue Infotainment-System TouchPro serienmäßig. Die Palette wurde auch noch um eine weitere Serie erweitert: Jaguar F-Type 400 Sport heißt der Neuzugang, der die Lücke zwischen den bisherigen Sechszylindern mit 340 oder 380 PS und dem V8 mit 550 oder 575 PS zumindest ein bisschen kleiner machen soll. Außerdem haben die Briten den Wagen mit breiteren Schwellern und dunkleren Spoilern ein bisschen auf Krawall gebürstet und bitten dafür entsprechend zur Kasse. Mit 99.350 Euro für das Coupé und 106.350 Euro für das Cabrio ist der neue Jaguar F-Type 400 Sport (2017) rund 12.000 Euro teurer als der sportlichste F-Type mit 380 PS.

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400 Sport als stärkster F-Type mit V6

Auch der neue Jaguar F-Type 400 Sport (2017), dessen Stellung in der Familienhierarchie man am besten mit dem 911 GTS vergleichen kann, fährt mit dem drei Liter großen Sechszylinder, ist aber von einem deutlich aggressiveren Wesen und lässt sich entsprechend engagierter bewegen – erst recht, wenn man ihn für knapp 6.000 Euro mehr mit Allrad bestellt, der Physik damit ein bisschen mehr Spielraum abringt und die maximal 460 Newtonmeter entsprechend zuverlässiger auf die Straße bringt. Von Null auf 100 beschleunigt der Tiefflieger aus dem Königreich damit in 5,1 Sekunden und ihr Ende findet die Raserei erst bei 275 km/h. Doch viel wichtiger als das Spurtvermögen, ist der Spaß, den man mit dem neuen Jaguar F-Type 400 Sport (2017) in Kurven hat. Denn der Wagen krallt sich dank einer mechanischen Quersperre fast ohne Schlupf so fest in den Asphalt, dass man erschreckend spät bremsen muss, das Lenkrad erstaunlich schnell herumreißen und fürchterlich früh wieder aufs Gas steigen kann. 

 

Im F-Type Cabrio wird jeder Tunnel zum Genuss

In den neuen Performance-Sitzen näher an die Straße und etwas weiter nach hinten gerückt, fährt man mit dem neuen Jaguar F-Type 400 Sport (2017) so wie im Rausch. Und wenn dann noch ein Tunnel kommt, dann ist das Glück perfekt. Dann zwingt man sich ein paar Sekunden zum Langsamfahren, lässt sich ein bisschen zurückfallen, nur um danach ein, zwei Gänge zurückzuschalten und umso stärker zu beschleunigen, bis der Schall den Staub von der Tunneldecke bläst. Dann fühlt man sich wie der Frontmann einer Heavy-Metall Combo, das Gaspedal wird zum Mischpult und die sechs Zylinder zur lautesten Band der Welt.

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