Alle Tests zum Lamborghini Urus

Neuer Lamborghini Urus (2018): Erste Testfahrt So fährt sich der neue Urus

von Elmar Siepen 02.05.2018
Inhalt
  1. Erste Testfahrt des neuen Lamborghini Urus (2018)
  2. Fahrmodi: Urus auch für unbefestigte Wege
  3. Atemberaubende Querbeschleunigung des neuen Lamborghini

Wir konnten mit dem neuen Lamborghini Urus (2018) eine erste Testfahrt auf unbefestigtem Gelände drehen. Das neue "Super-SUV" rollt in Sant‘ Agata Bolognese vom Band und wird zu einem Stückpreis von 204.000 Euro vertrieben.

Der neue Lamborghini Urus (2018) erinnert auf der ersten Testfahrt keinswegs an das erste SUV der Italiener names LM002. Das erschien 1986, war recht rustikal und gelangte nur in kleiner Stückzahl in die Hände einiger Scheichs oder ausgeprochene Globale Globale Globale Globale Globale Globale Globale Globale Globale Globale Markenliebhaber. Nunmehr soll sich Geschichte wiederholen, wenngleich deutlich erfolgreicher als damals. Der Urus unterscheidet sich von High-End-Allradlern wie beispielsweise dem Konzern-Verwandten Bentley Bentayga, der die Inkarnation des allradgetrieben Luxus darstellt, deutlich. Wie könnte es anders sein, legen die Italiener vor allem Wert auf fahrdynamische Superlative in diesem Segment. Dies dokumentiert bereits die Silhouette. Die nach hinten abflachende Dachlinie, die Design-Zitate aus den Supersportmodellen des Hauses und das gekonnte Spiel mit Sicken und Linien lassen den Urus weniger wuchtig als betont sportlich erscheinen. Anders als es die Form vermuten lässt, herrscht im Innenraum alles andere als drangvolle Enge. Selbst im Fond sitzt man bequem, sogar dort wo Lamborghinis eher selten anzutreffen sind, wirkt der Urus nicht verloren. Auf dem Baumarktparkplatz zum Beispiel wartet er mit einem Laderaumvolumen von 616 bis 1596 Litern auf. Das riecht nach verdammt hoher Alltagstauglichkeit. Wer will, kann den Urus als Vier- oder Fünfsitzer ordern.

Der neue Lamborghini Urus (2018) im Video:

 
 

Erste Testfahrt des neuen Lamborghini Urus (2018)

Am Fahrerarbeitsplatz des neuen Lamborghini Urus wartet ein Digitaldisplay mit vielfältigen Anzeigeoptionen, die beiden Touchscreens in der Mittelkonsole sowie zahleiche Schalter und Tasten kennt man von Audi. Zwischen Fahrer und Beifarer ruht der "Tamburo"-Fahrdynamik-Schalter mit dem sich die "Anima" (Seele) des Urus beim Fahren wählen lässt. Sechs Fahrmodi – "Strada" (Straße), "Sport", "Corsa" (Rennstrecke), "Sabbia" (Sand), "Terra" (Offroad) und "Neve" (Schnee) – stehen zur Verfügung mit jeweils passend für den Einsatzzweck abgestimmten Motor-, Getriebe- und Fahrwerkseinstellungen. Über einen weiteren "EGO"-Schalter lassen sich Antrieb, Lenkung und Dämpfung individuell nach den Bedürfnissen des Fahrers konfigurieren. Damit das SUV das Prädikat "Super" zurecht trägt, haben die Techniker in die vollen gegriffen und alles an High-Tech verbaut, was die Konzern-Regale hergeben. Das beginnt beim Vierliter-Bi-Turbo-V8 mit Zylinderabschaltung, welcher mit 650 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment bereits bei 2250/min keine Wünsche offen lassen dürfte und kaum Gegner fürchten muss. Die Kraft gelangt über eine Achtstufen-Automatik, ein zentrales Torsen-Differenzial und ein aktives Hinterachsdifferenzial an die Räder. Weiter geht’s beim Fahrwerk in Gestalt einer adaptiven Luftfederung, einer elektromechanischen Wankstabilisierung mit separater 48-Volt-Technik. Eine Allradlenkung ist ebenso an Bord wie mächtige Carbon-Keramik-Bremsen.

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Fahrmodi: Urus auch für unbefestigte Wege

Während bei einer Vielzahl von SUV der Allradantrieb lediglich nur dann zum Einsatz kommt, wenn es gilt Bordsteinkanten zu erklimmen, legen die Lamborghini-Techniker Wert darauf, dass der Urus auch hinreichend Potenzial abseits befestigter Wege mitbringt. Zwar ist man sich im Klaren darüber, dass der neueste Lambo nicht mit Hardcore-Offroadern wie dem G-Modell von Mercedes oder dem Jeep-Wrangler konkurriert, immerhin sieht man aber beispielsweise im Nahen Osten Kundschaft, die mit ihren SUVs gerne in den Sanddünen der Wüsten surft. Dies soll natürlich auch mit dem Urus möglich sein. Zum Beweis führen die ersten Kilometer auch über einen Offroad-Parcour. Mit der Wahl der "Terra"- oder "Sabbia" Einstellung macht die Elektronik den Urus bis zu einem gewissen Maß geländetauglich. Das heißt, die Bodenfreiheit wird auf die maximal möglichen 24,8 Zentimeter erhöht, die Regelschwellen des ABS, der Traktionskontrolle und des ESC (ESP) werden erhöht, während die Motorkennlinie auf das höchstmögliche Drehmoment im Drehzahlkeller getrimmt wird. Die Lenkkennlinie tendiert dagegen Richtung indirekt, was abseits befestigter Straßen besser ist. Der Druck auf den Startknopf lässt den V8 erwartungsvoll losbollern. Der Zug am rechten Lenkradpaddel stellt den Kraftsschluss her und los geht’s. Mit einer nicht für möglich gehaltenen Traktion stürmt der 2,2-Tonner los, während die Schotter-Steine gegen den Unterboden prasseln. Schnell kommt die erste Kurve in Sicht. Kräftig packen die riesiegen Festsättel in die Carbon-Keramik-Scheiben und bauen radikal Speed ab. Einlenken, warten und im Scheitelpunkt Vollgas geben. Unerbittlich baggern sich die 23-Zöller, mächtige Stabufontänen produzierend, durch das Erdreich, während die Elektronik 87 Prozent des Motordrehmoments an die Hinterachse leitet. Das Ergebnis sind herrliche, bestens kontrollierbare Driftwinkel, die sich übrigens problemlos halten lassen. Ein Riesenspaß, Runde für Runde.

 

Atemberaubende Querbeschleunigung des neuen Lamborghini

Auf der öffentlichen Straße hingegen ist der Lambo lammfromm, schwimmt akustisch unauffällig im Verkehr mit, und fällt allenfalls durch seine spektakuläre Optik auf. Die Luftfederung sorgt ebenso für viel Komfort wie die bequemen Sitze und die ausgezeichnete Geräuschdämmung. Was fehlt ist der Ausflug auf die Rennstrecke. Der "Corsa"-Modus stellt nicht nur die Auspuffklappen auf Durchzug. Akustisch die ganz große Oper! Das gestraffte Fahrwerk, die geschärfte Motor- und Getriebekennlinie sind bereit den heißen Asphalt unter die Räder zu nehmen. Nichts wie raus aus der Boxengasse des Autodromo Vallelunga und wie vom Katapult gefeuert schießt der Lambo Richtung Horizont, wechselt nahezu Zugkraftunterbrechungsfrei die Fahrstufen und stürmt auf Kurven zu. Beim Einlenken fühlt er sich überraschenderweise wesentlich leichter an als er tatsächlich ist. Das Fahrzeuggewicht verteilt sich zu 55 Prozent auf die Vorder- und 45 Prozent auf die Hinterachse. Die aktive Wankstabilisierung und Kraftverteilung verhindern hier auf dem Rundkurs störendes Untersteuerung. Die Pirelli P Zero im Format 285/35 R 23 Y vorn und 325/30 R 23 Y hinten ermöglichen eine für dieses Fahrzeugsegment atemberaubende Querbeschleunigung und lassen den Urus mit mächtigem Druck. Bemerkenswert: Die Bremsanlage bleibt überraschend standfest, was bei diesem Fahrzeuggewicht und den Geschwindigkeiten keineswegs selbstverständlich ist. Kein Zweifel: Das neue "Super-SUV" des Supersportwagenherstellers Lamborghini trägt seinen Titel zu Recht!

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