Alle Infos zum Nissan Micra

Nissan Micra (2017): Preis & Motoren (Update!) Micra-Preis startet bei 11.990 Euro

von AUTO ZEITUNG 14.08.2018
Inhalt
  1. Preis: Nissan Micra (2017) ab 11.990 Euro
  2. Neuer Micra (2017) ohne Dieselmotoren
  3. Crashtest-Ergebnis des Nissan Micra (2017)
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenLimousine
Türen4/5
Abmessungen3995/1743/1452 mm
Leergewicht977 kg
Leistungvon 71 bis 90 PS
AntriebsartenVorderrad
Getriebeartenmanuell
KraftstoffartenBenzin
AbgasnormEuro 6c
Grundpreis11.990 Euro

Der Nissan Micra (2017) erhält rund anderthalb Jahre nach seinem Marktstart ein Motoren- und Infotainment-Update. Der Preis sinkt um 1000 auf 11.990 Euro. Das ist das Crashtest-Ergebnis!

30 Jahre nach dem Debüt holt der Nissan Micra (2017) zum Preis ab 11.990 Euro zum Gegenschlag aus! Und das ist auch nötig, schließlich ist der Micra in den vergangenen Jahren zunehmend vom Radar verschwunden. Zu brav, zu bieder und zu langweilig war die vierte Micra-Generation, als dass sie sich neben etablierten Konkurrenten hätte behaupten können. Mit dem der fünften Generation möchte der Kleinwagen europäischen Kunden den Kopf verdrehen und sich zum Star in der Stadt aufschwingen. Dabei setzt Nissan vor allem auf ein markantes Design. So, wie sie mit Qashqai und Juke den Markt aufgemischt haben, will auch der Nissan Micra (2017) frischen Wind in sein Segment bringen und macht deshalb Schluss mit der lustlosen Langeweile seines Vorgängers. Stattdessen gibt es ganz im Stil der Studie Sway ein ausdrucksstarkes Gesicht mit winzigem Kühlergrill, riesigen Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube. Die Flanke wird von einer zackigen Sicke dominiert, die jedes Coupé schmücken könnte. Das Micra-Dach scheint dank der schwarz gehaltenen C-Säule förmlich zu schweben. Und das Heck wird von Rückleuchten geprägt, die wie Bumerangs geformt sind.

Fahrbericht Nissan Micra
Neuer Nissan Micra (2017): Erste Testfahrt  

Micra sprengt Kleinwagen-Klasse

Nissan Micra (2017) im Video:

 
 

Preis: Nissan Micra (2017) ab 11.990 Euro

Aber der Nissan Micra (2017) will nicht nur scharf aussehen, sondern auch schlau sein: Deshalb übernimmt er ein paar Technologien seiner größeren Geschwister und wird so zum technologischer Vorreiter im Segment. Als erster Kleinwagen bietet der Nissan Micra den Around View Monitor, der den Wagen beim Rangieren aus der Vogelperspektive zeigt. Und zum ersten Mal in dieser Liga warnt die Elektronik des Micra nicht nur beim Verlassen der Fahrspur, sondern greift zur Kurskorrektur auch automatisch ins Lenkrad. Zum neuen Modelljahr fährt der Nissan Micra (2017) zudem mit dem neuen Nissan-Connect-Infotainmentsystem vor: Die Zahl der Druckknöpfe ist reduziert, der Bildschirm auf Touchbedienung hin optimiert und personalisierbar. Das integrierte Navigationssystem kann bis zu viermal im Jahr über das kabellos angedockte Smartphone aktualisiert werden. Hinzu kommt die neue "Find my Car"-Funktion, die den Parkplatz des Autos speichert und per Smartphone zurück navigiert. Per "Door to Door"-App kann die Navi-Route obendrein zu Hause geplant und ans Auto geschickt werden. Mehr zum Thema: Das ist die Nissan-Micra-Vorgängergeneration

 

Neuer Micra (2017) ohne Dieselmotoren

Während der Nissan Micra (2017) also bei Design und Technik ein ganz Großer sein will und auch im Format ein paar Zentimeter zulegt, regiert unter der Haube eine neue Bescheidenheit und die Abgasnorm Euro 6c. Der Diesel mit 1,5 Litern Hubraum entfällt zum neuen Modelljahr, dafür stehen zwei 0,9 und 1,0 Liter große Drei- und Vierzylinder-Benziner mit 90 und 71 PS zur Verfügung. Der ein Liter große Vierzylinder wird zum Einstiegsmodell und mit ihm der Preis des Nissan Micra (2017) auf neue 11.990 Euro gedrückt.

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Nissan Micra im Crashtest
Im Crashtest erhält der Nissan Micra (2017) mit Sicherheitspaket die Bestnote! © Euro NCAP
 

Crashtest-Ergebnis des Nissan Micra (2017)

Das Euro NCAP hat den Nissan Micra (2017) im Crashtest gleich zweimal unter die Lupe genommen: einmal mit und einmal ohne Sicherheitspaket. Und wer bei der Ausstattung gerne spart, sollte aufhorchen, denn mit dem Extra an Assistenten erreicht der Nissan Micra ein Ergebnis von fünf Sternen. Ohne Sicherheitspaket erreicht er vier Sterne. Den größten Unterschied gibt es natürlich in der Kategorie Assistenzsysteme mit 72 zu 49 Prozent. Hier schlägt insbesondere das Fehlen des Spurhalte-Assistenten in der Basisversion negativ zu Buche. In Sachen Fußgängerschutz wirkt sich die Fußgängererkennung positiv auf das Crashtest-Ergebnis aus und lässt den Wert von 68 (ohne Sicherheitspaket) auf 79 Prozent klettern. In beiden Varianten sind jedoch erwachsene Insassen (91 Prozent) und Kinder (79 Prozent) gleichermaßen gut geschützt. Erwachsene auf dem Rücksitz könnten allerdings bei einem Auffahrunfall eine schwere Nackenverletzung davontragen. Für Kleinkinder besteht im Nissan Micra 82017) eine leichte Verletzungsgefahr im Bereich der Brust bei einem Frontal-Crash. Mehr zum Thema: Der Nissan GT-R Nismo im Test

von Thomas Geiger & Alexander Koch

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