Opel Rückruf (Oktober 2018): Abschalteinrichtung KBA will Rückruf für Opel-Diesel

von AUTO ZEITUNG 15.10.2018
Inhalt
  1. Oktober 2018: KBA plant Rückruf für Opel-Diesel
  2. Juli 2015: Undichte Gasfedern beim Insignia Sports Tourer
  3. September 2014: Rückruf für Adam & Corsa

Opel-Rückruf im Oktober 2018: Das Kraftfahrt-Bundesamt will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen. Grund dafür sind mutmaßlich illegale Abschalteinrichtungen. Das müssen Cascada-, Insignia- und Zafira-Fahrer jetzt wissen!

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für Opel einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen. Nachdem eine unerlaubte Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung gefunden wurde, stünde der amtliche Rückruf "kurz bevor", so das Bundesverkehrsministerium am Montag, 15. Oktober 2018. Schon 2015 seien die Abschalteinrichtungen gefunden worden, für die das KBA eine freiwillige Servicemaßnahme angeordnet hatte. "Die Durchführung dieser Servicemaßnahme wurde von Opel lange verschleppt", sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums. Deshalb seien bisher nur etwa 70 Prozent der geforderten Software-Updates durchgeführt worden. "Nach Auffinden einer fünften Abschalteinrichtung Anfang 2018, welche das KBA als unzulässig eingestuft hat, läuft eine amtliche Anhörung mit dem Ziel, die nun in den Medien zitierten Euro-6-Modelle Opel Cascada, Insignia und Zafira mit einem verpflichtenden Rückruf zu versehen", hieß es weiter. Auch diese Anhörung habe und werde durch Opel mit immer neuen technischen Argumenten zeitlich verschleppt. "Der amtliche Rückruf der betroffenen rund 100 000 Fahrzeuge steht nunmehr kurz bevor." Angesichts der laufenden Betrugsermittlungen beharrt Opel allerdings darauf, dass die betroffenen Fahrzeuge geltenden Vorschriften entsprächen.

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Oktober 2018: KBA plant Rückruf für Opel-Diesel

Opel-Rückruf im Juli 2015: Der Autohersteller Opel ruft gut 47.000 Wagen des Typs Insignia Sportstourer in die Werkstätten. Grund sind möglicherweise undichte Gasdruckfedern an der Heckklappe, bestätigte ein Unternehmenssprecher einen Bericht der Fachzeitschrift "Kfz-Betrieb". Laut einem Warnhinweis besteht die Gefahr, dass die Klappe des Kombis plötzlich herabfällt. Vom Rückruf betroffen seien Modelle mit elektrisch betriebener Heckklappe aus den Baujahren 2009 bis 2015.

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Juli 2015: Undichte Gasfedern beim Insignia Sports Tourer

Januar 2015: Aufgrund von Problemen mit der Batterieabdeckung gibt es einen Opel-Rückruf für über 60.000 Modelle des Astra sowie Astra GTC der Baureihe J. Wie ein Sprecher der Rüsselsheimer bestätigte, könne sich die Abdeckung lösen und so eine Blockade der Lüftung hervorgerufen werden. Im schlimmsten Fall drohe bei der Kompaktklasse eine Überhitzung des Kühlsystems, was dazu führen könne, dass das Fahrzeug in Brand gerate. Personenschäden gab es bislang nicht: Von Unfällen oder gar Verletzten sei laut Opel nichts bekannt. Betroffen von der breitangelegten Service-Aktion sind ausschließlich die Benziner aus den Baujahren 2010 bis 2012. Beim Werkstatt-Aufenthalt werde die problembehaftete Batterieabdeckung entfernt, anschließend mit einem zusätzlichen Kabelsatz fixiert. Wie bei Rückrufen üblich, werden die Halter der betroffenen Modelle vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verständigt. Laut "Spiegel" sind weltweit 208.000 Fahrzeuge betroffen.

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September 2014: Rückruf für Adam & Corsa

September 2014: Opel-Rückruf für 8000 Fahrzeuge der Modellreihen Adam und Opel Corsa, die bis Mai 2014 ausgeliefert worden sind. Hintergrund sei, dass die betroffenen Fahrzeuge mit einem Teil des Lenkungssystems hergestellt worden seien, "das nicht den Spezifikationen entsprach". Um jedes Risiko zu vermeiden, sollten diese Autos erst nach einer Überprüfung wieder gefahren werden. Bei Routine-Kontrollen in den Produktionsstätten sei Opel auf das Problem aufmerksam geworden.

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