Renault-Nissan (Dacia): Bilanz 2018 & Carlos Ghosn Ghosn reicht Klage gegen Nissan und Mitsubishi ein

von Christina Finke 19.07.2019
Inhalt
  1. Carlos Ghosn reicht Klage gegen Nissan und Mitsubishi ein
  2. Spannungen in der Renault-Nissan Allianz & Durchsuchungen des Renault-Hauptsitzes
  3. Frankreich kündigt Anzeige gegen Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn an
  4. Carlos Ghosn: Ex-Renault-Nissan-Chef erneut freigekommen
  5. Renault-Nissan: Die Vorwürfe gegen Carlos Ghosn
  6. Carlos Ghosn als Renault-Konzernchef zurückgetreten
  7. Weniger Umsatz der Renault-Gruppe im Jahr 2018
  8. Dacia-Erfolg pusht deutsche Renault-Bilanz 2018

Nicht nur durch die Ghosn-Affäre zeigen sich Risse in der Renault-Nissan-Allianz: Eine Fusion der beiden Globale Marken hält Nissan-Chef Saikawa für "keine gute Idee". Carlos Ghosn hat am 19. Juli 2019 Klage gegen Nissan und Mitsubishi eingereicht. Und: Das ist die Renault-Dacia-Bilanz von 2018. Dieser Artikel wurde am 19.07.2019 aktualisiert!

Der Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn hat in den Niederlanden Klage gegen Nissan und Mitsubishi eingereicht, wie am 19. Juli 2019 bekannt wurde. Eine Sprecherin Ghosns bestätigte einen entsprechenden Bericht der französischen Zeitung "Le Figaro". Demnach wirft der 65-Jährige den Automobilherstellern eine missbräuchliche Beendigung seines Arbeitsvertrags als Mitarbeiter der NMBV vor. Dabei handelt es sich um eine Tochter der japanischen Konzerne mit Sitz in den Niederlanden. Ghosn fordert "Le Figaro" zufolge 15 Millionen Euro Schadenersatz, weil nach Ansicht seiner Anwälte der Vertragsbruch nicht ausreichend begründet ist.  Mehr zum Thema: FCA kooperiert mit BMW

Fahrbericht Nissan Note e-Power (2018)
Neuer Nissan Note e-Power (2018): Erste Testfahrt So fährt sich der Hybrid-Note

Alpine A110 im Video:

 
 

Carlos Ghosn reicht Klage gegen Nissan und Mitsubishi ein

Renault-Nissan kommt derweil nicht zur Ruhe: Eine Fusion der beiden Globale Marken halte Nissan-Chef Hiroto Saikawa für "keine gute Idee", wie er auf der Hauptversammlung am 25. Juni 2019 in Yokohama sagte. Vielmehr wolle der japanische Renault-Partner die Konzernführung reformieren. Offenbar kursiert bei Nissan die Ansicht, dass die aktuelle Verflechtung unausgewogen sei. Während Nissan 15 Prozent der Anteile an Renault halten, besitzen die Franzosen 43 Prozent von Nissan. Zumal Nissan kein Stimmrecht hat, obwohl die Japaner mit 5,6 Millionen Autos rund 1,5-mal so viele verkauft haben wie Renault. Durch die Ghosn-Affäre möchte sich Nissan nun auf die Verbesserung der eigenen Bilanz konzentrieren und drei Aufsichtsratsausschüsse einrichten. Mit der Reform möchten die Japaner ihre bisherige Führungsstruktur ablösen, bei der Ghosn eine enorme Machtfülle auf sich vereint hatte. Sie zielt auf eine klare Trennung zwischen dem ausführenden Management und der Konzernaufsicht ab. Künftig soll ein Ausschuss Nominierungen von Führungskräften überwachen, einer die Entlohnungen und ein weiterer sich mit den Revisionsaufgaben befassen. Derweil haben Ermittler Anfang Juli 2019 den Hauptsitz von Renault bei Paris durchsucht. Eine Sprecherin des französischen Autobauers bestätigte eine polizeiliche Durchsuchung und teilte mit, dass man uneingeschränkt mit den Behörden zusammenarbeite. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Einsatz mit dem Ex-Renaultchef Carlos Ghosn zusammenhängen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins L'Express soll die Finanzierung der Hochzeit des ehemaligen Top-Managers im Schloss Versailles Grund der Ermittlungen sein. In diesem Zusammenhang war vor einigen Wochen bereits das Haus von Ghosn durchsucht worden.

 

Spannungen in der Renault-Nissan Allianz & Durchsuchungen des Renault-Hauptsitzes

Frankreich hat in der Affäre um den Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn rechtliche Schritte angekündigt. Es werde Anzeige erstattet, bestätigte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Mittwoch, 5. Juni 2019, dem Fernsehsender BFMTV. Wenn der Staat Aktionär eines Unternehmens sei, müsse er sicherstellen, dass dessen Führung gut funktioniere, so Le Maire. Die Justiz müsse dann in der Sache entscheiden. Frankreich hält 15 Prozent an der Renault-Gruppe. Bis wann die Anzeige eingereicht werden solle, sagte Le Maire zunächst nicht. Renault hatte bei einer Tochtergesellschaft in den Niederlanden zweifelhafte Ausgaben von zusammen rund elf Millionen Euro entdeckt. Wie der Renault-Verwaltungsrat am Dienstagabend, 4. Juni 2019, mitteilte, geht es dabei unter anderem um Kosten für Flugreisen des früheren Konzernchefs Ghosn. Auch in den Niederlanden sollten nun rechtliche Schritte gegen Ghosn geprüft werden. Eine Überprüfung der gemeinsamen Tochtergesellschaft mit dem japanischen Partner Nissan bestätigte erste Hinweise, wonach es dort ebenfalls Mängel gab im Hinblick auf die finanzielle Transparenz und Verfahren zur Ausgabenkontrolle. Nach der Verhaftung des Ex-Renault-Nissan-Chefs Ghosn in Japan war das von ihm geschaffene und kontrollierte französisch-japanische Auto-Bündnis zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi in eine schwere Krise geraten. Ghosn war ein Verstoß gegen Börsenauflagen in Japan vorgeworfen worden. (DPA) 

 

Frankreich kündigt Anzeige gegen Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn an

Carlos Ghosn, gegen den Anfang April 2019 abermals Anklage erhoben wurde, hat am 25. April erneut das Gefängnis verlassen. Wenige Stunden zuvor hatte ein Gericht in Tokio dem 65-Jährigen am 25. April die Freilassung auf Kaution gewährt und setzte die Höhe auf 500 Millionen Yen (rund vier Millionen Euro) fest. An seine Freilassung sind jedoch strenge Bedingungen geknüpft, um zu verhindern, dass er flieht oder Beweismaterial vertuscht. So darf Ghosn das Land nicht verlassen und nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo darf er auch nicht seine Frau treffen. Es ist das zweite Mal, dass der 65-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Die japanische Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Renault-Nissan-Chef vor, eine Nissan-Tochter in den arabischen Emiraten angewiesen zu haben, zehn Millionen Dollar an einen Vertriebspartner zu zahlen. Bei der Transaktion sollen fünf Millionen Dollar auf ein Konto der zu Ghosn gehörenden libanesischen Investmentfirma Good Faith Investments geflossen sein. Ein weiterer Teil der Gelder sei auf ein Firmenkonto seiner Frau weitergeleitet worden. Ghosns Verteidigung wirft hingegen der Staatsanwaltschaft vor, den Ex-Manager mit der erneuten Anklage so lange unter Druck zu setzen, bis dieser einknickt. Auch Renault greift seinen früheren Konzernchef mit neuen Vorwürfen an. Auch hier soll es um Zahlungen an einen Vertriebspartner des Autoherstellers in der Region des Mittleren Ostens gehen, wie Renault am 3. April 2019 mitteilte. Die Informationen sollen bereits an die französische Justiz weitergegeben worden sein. Zudem soll es zweifelhafte Zahlungen bei einer gemeinsamen Tochtergesellschaft mit dem Allianzpartner Nissan gegeben haben. Ghosns Anwalt Junichiro Hironaka bezeichnete den inzwischen vierten Haftbefehl gegen den einst gefeierten Manager als "extrem unangemessen" und verglich das Vorgehen der Staatsanwaltschaft mit einer "Geiselnahme". Es sei völlig unverständlich, warum Ghosn erneut festgenommen werden musste. Unterdessen beteuert der ehemalige Renault-Nissan-Chef weiter seine Unschuld und sieht sich als Opfer einer Verschwörung. 

Fahrbericht Neues Renault Captur Facelift (2017)
Neues Renault Captur Facelift (2017): Erste Fahrt So fährt der aufgemöbelte Captur

 

Carlos Ghosn: Ex-Renault-Nissan-Chef erneut freigekommen

Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn saß zuvor seit dem 19. November 2018 wegen Verstoßes gegen japanische Börsenauflagen in japanischer Untersuchungshaft und wurde später angeklagt. Am 6. März 2019 kam der 65-Jährige dann auf Kaution frei. Das Bezirksgericht in Tokio gab einem entsprechenden Antrag seines Anwalts statt und lehnte einen Einspruch der Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidung ab. Beim Verlassen der Haftanstalt wurde der 65-Jährige von fünf Gefängnisbeamten begleitet und war mit weißer Maske, Brille, dunkler Arbeiterkluft mit Warnweste sowie blauer Schirmmütze auf dem Kopf derart verkleidet, dass er kaum zu erkennen war. Er konnte das Gefängnis verlassen, nachdem er die auf eine Milliarde Yen (7,9 Millionen Euro) festgesetzte Kaution gezahlt hatte. Zudem hatte das Team von Ghosns Verteidiger Junichiro Hironaka vorgeschlagen, dass die Freilassung unter der Bedingung einer strikten Überwachung erfolgt. Dazu gehört die Installation einer Überwachungskamera am Hauseingang des ehemaligen Top-Managers. Zudem darf er das Land nicht verlassen und muss sich tagsüber im Anwaltsbüro aufhalten. Zwei Anträge auf Freilassung auf Kaution waren zuvor gescheitert, woraufhin Ghosn seinen japanischen Anwalt auswechselte: Seitdem übernimmt Staranwalt Hironaka seine Verteidigung. Der als "Rasierer" bekannte Jurist hat schon mehrmals prominente Angeklagte in Japan vertreten und häufig Freisprüche erreicht. Ghosn beteuert nach wie vor seine Unschuld. Einen Termin für einen Prozess gegen ihn gibt es noch nicht. Trotz seiner Freilassung durfte Carlos Ghosn, der weiterhin Direktor bei Nissan ist, nicht der Vorstandssitzung von Nissan beiwohnen. Das Bezirksgericht in Tokio lehnte einen Antrag zur Teilnahme des Ex-Managers ab.

Fahrbericht Nissan Micra
Neuer Nissan Micra (2017): Erste Testfahrt Micra sprengt Kleinwagen-Klasse

 

Renault-Nissan: Die Vorwürfe gegen Carlos Ghosn

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn schweren Vertrauensbruch und Verstoß gegen Unternehmensgesetze vor. Neben Ghosn selbst wurde auch seine frühere rechte Hand Greg Kelly sowie der Autokonzern wegen Verstoß gegen das Gesetz für Finanzinstrumente und Finanzhandel angeklagt. Ihnen wird vorgworfen, gegen die Offenlegungspflichten des Wertpapier- und Börsengesetzes verstoßen zu haben. Darüber hinaus soll der ehemalige Renault-Nissan-Chef Ghosn private Investitionsverluste in Höhe von umgerechnet 14 Mio. Euro auf seinen früheren Arbeitgeber Nissan übertragen haben. Außerdem wird dem Ex-Manager vorgeworfen, unerlaubt Millionenbeträge einer niederländischen Tochterfirma von Nissan und Mitsubishi kassiert haben, so das Ergebnis einer gemeinsamen internen Prüfung. Anfang Februar 2019 hatte der französische Autobauer Renault zudem wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens seines inhaftierten Ex-Konzernchefs die Justiz eingeschaltet. Das Unternehmen teilte mit, dass im Rahmen eines Sponsoring-Vertrags mit dem Schloss Versailles eine Zahlung zum "persönlichen Vorteil" von Ghosn festgestellt wurde. Konkret handele es sich um eine Summe in Höhe von 50.000 Euro für eine Hochzeitsfeier. Renault will die Untersuchungen zu möglichen Unregelmäßigkeiten bis zum Frühjahr 2019 abschließen. Die Ermittlungen zur niederländischen Tochtergesellschaft mit dem japanischen Partner Nissan werde noch Wochen oder "einige kurze Monate" dauern, so Generaldirektor Thierry Bolloré Mitte Februar 2019.

 

Carlos Ghosn als Renault-Konzernchef zurückgetreten

Nissan und Mitsubishi hatten Carlos Ghosn kurz nach seiner Festnahme als Verwaltungsratschef abgesetzt. Bei Renault trat der 64-Jährige Ende Januar 2019 als Konzernchef zurück. Ghosn, der Nissan einst vor der nahen Pleite gerettet und zusammen mit Renault und Mitsubishi eine mächtige internationale Autoallianz geschmeidet hatte, vermutet derweil einen Komplott seiner Rivalen hinter seiner Festnahme. In einem Intverview mit der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei sagte der 64-Jährige Ende Januar 2019, einige Leute hätten seine starke Führung als Diktatur dargestellt, um ihn loszuwerden. Demnach habe man mit seinem Abgang eine engere Verflechtung von Renault mit den japanischen Partnern Nissan und Mitsubishi verhindern wollen. Diese Pläne habe Ghosn nach eigenen Angaben im September 2018 mit Nissan-Präsident Hiroto Saikawa besprochen. Weiter sagte der Ex-Renault-Nissan-Chef in dem Gespräch in einer Vollzugsanstalt in Tokio: "Ich werde nicht fliehen, ich werde mich verteidigen. Alle Beweismaterialien sind bei Nissan, und Nissan verbietet allen Mitarbeitern, mit mir zu sprechen."

Elektroauto Nissan Leaf Modelljahr 2019
Nissan Leaf (2017): Motor & Reichweite (Update) Limitierter Leaf mit mehr Reichweite

 

Weniger Umsatz der Renault-Gruppe im Jahr 2018

Renault hat das Betriebsergebnis des Konzerns bekanntgegeben: Demnach hat der französische Autobauer im Jahr 2018 unter dem inzwischen zurückgetretenen Konzernchef Carlos Ghosn weniger verdient. Der Umsatz der Gruppe sank um 2,3 Prozent auf 57,42 Millionen Euro. Der neue Präsident des Konzerns, Jean-Dominique Senard, traf sich unterdessen in Japan zu Gesprächen mit Nissan-Chef Hiroto Saikawa, um über die weitere Zukunft der Allianz von Renault und Nissan zu sprechen. Es wird erwartet, dass Senard am 8. April bei einer außerordentlichen Aktionärsversammlung in den Vorstand von Nissan berufen wird. Carlos Ghosn muss währenddessen auf eine Entschädigungszahlung in Millionenhöhe von Renault verzichten. Der Verwaltungsrat des Atuoherstellers berichtete Mitte Februar 2019, dass ihm keine Zahlung im Gegenwert von zwei Jahresgehältern mit festen und variablen Bestandteilen erhalten werde. Zudem verliert er das Recht, ihm in den vergangenen Jahren zugebilligte Aktien endgültig zu erwerben. Ergänzend hieß es aus dem Unternehmen, das Thema Bezahlung von Ghosn sei noch nicht erledigt. Der Verwaltungsrat werde am 15. März über die Entlohnung für 2018 beraten. 

 

Dacia-Erfolg pusht deutsche Renault-Bilanz 2018

Renault konnte sich 2018 in Deutschland über gute Absatzahlen freuen: Insgesamt wurden 231.500 Fahrzeuge von Renault, Dacia und Alpine verkauft. Ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Damit war es unser bestes Verkaufsergebnis seit 1999 – wenn man vom Jahr der Abwrackprämie 2009 absieht", so Uwe Hochgeschurtz, Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland. Das Wachstum haben die Franzosen vor allem Dacia zu verdanken: Die Billigmarke konnte 2018 in Deutschland mit einem Plus von 14,5 Prozent erneut zweistellig wachsen. Insgesamt 71.746 Dacia  fanden einen Käufer. Der Marktanteil der Rumänen stieg auf 2,1 Prozent. Damit konnte Dacia etablierte Globale Marken wie Peugeot und Mazda überholen. Bestseller war der Dacia Sandero mit 25.109 Neuzulassungen. Auf dem Privatmarkt zählte der Kleinwagen 2018 mit Platz fünf sogar zu den meistverkauften Autos in Deutschland überhaupt. Daneben legte die zweite Generation des Dacia Duster einen Erfolgsstart hin: Die Verkäufe des SUV wuchsen um 43,7 Prozent auf einen Absatzrekord von 22.664 Stück. Die Marke Renault erzielte in der Jahresbilanz 2018 dagegen mit 130.825 Neuzulassungen ein leichtes Minus von 3,4 Prozent. Eine Ausnahme bildeten die Elektrofahrzeuge: So blieb der Renault Zoe mit 6360 Verkäufen (+47,1 %) das erfolgreichste E-Auto in Deutschland. Auch die leichten Nutzfahrzeuge von Renault verbuchten 2018 mit 25.900 Verkäufen ein Rekordjahr.

Neuheiten Renault Mégane R.S. (2017)
Renault Mégane R.S. (2017): Motor (Trophy) Trophy-R mit Nordschleifen-Rekord

Tags:
NEWSLETTER
Melden Sie sich hier an!
Beliebte Globale Marken

AUTO ZEITUNG 16/2019AUTO ZEITUNGAUTO ZEITUNG 16/2019

ремонт квартиры в киеве

www.220km.net

купить тюль дешево
Copyright 2019 24fr.info. All rights reserved.