Skoda Karoq (2017): Ausstattung & Motoren (Update!) Karoq Scout & Sportline jetzt bestellbar

von AUTO ZEITUNG 18.12.2018
Inhalt
  1. Die Motoren des Skoda Karoq (2017)
  2. Clevere Details im Yeti-Nachfolger Karoq (2017)
  3. Skoda Karoq Scout seit Dezember 2018 bestellbar
  4. Skoda Karoq Sportline mit umfangreicher Ausstattung
  5. Skoda Karoq (2017) im Crashtest
  6. Motoren und Preise des Skoda Karoq (2017)
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenSUV
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4382/1841/1605
Leergewicht1340–1665 kg
Leistungvon 115 bis 190 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis24.290 Euro

Skoda Karoq (2017) heißt der Yeti-Nachfolger, der spür- und sichtbar gereift ist. Ende 2018 ergänzen der Karoq Scout und Sportline das Angebot. So schneidet der Tscheche im Euro-NCAP-Crashtest ab!

Der Skoda Karoq (2017) kostet mit dem 115 PS starken 1,0-Liter-TSI ab 24.890 Euro. Im Serienumfang sind unter anderem 17-Zoll-Alufelgen, Klimaanlage, Leder-Multifunktionslenkrad, Tempomat und der Online-Dienst Skoda Care Connect enthalten. Als weitere Ausstattungsvariante ist der Karoq auch als Style (ab 26.490 Euro) verfügbar, später ergänzt noch die Basiversion Active das Angebot für das neue SUV. "Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein bei der Ausweitung der Modellpalette", unterstreicht Firmenchef Bernhard Maier die Wichtigkeit des Karoq. Dabei machen die Tschechen den gleichen Schritt wie man ihn zuletzt bei Peugeot, Renault oder Opel beobachten konnte und schwenken deshalb konsequent auf ein SUV-Design um: War der Yeti noch zwischen Kindergarten und Kletterwald gefangen, ist der auf 4,38 Meter gewachsene Skoda Karoq (2017) ein waschechter Geländewagen. Der Name hat seinen Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner-Stamm auf einer Insel für der Südküste Alaskas. Er zitiert damit nicht nur den bärigen Namen seines großen Bruders, sondern trägt auch seine Züge. Zumindest von außen wirkt der Karoq deshalb wie ein Kodiaq, der zu heiß gewaschen wurde, hat das gleiche entschlossene Gesicht, dieselben scharfen Linien an der Flanke und ein ähnlich klar und schnörkellos gezeichnetes Heck. Mehr zum Thema: So fährt sich der Skoda Karoq (2017)

Skoda Karoq (2017) im Video:

 
 

Die Motoren des Skoda Karoq (2017)

Im Innenraum des Skoda Karoq (2017) dagegen zetteln die Tschechen eine kleine Revolution an und bauen nun ebenfalls das digitale Cockpit von Audi und VW ein. Zusammen mit dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole, dem selbst entwickelten Online-Infotainment und dem mobilen Hotspot macht das den Yeti-Nachfolger zum Vorreiter der digitalen Revolution in Mlada Boleslav. Aber der Karoq will sich nicht nur auf der Datenautobahn bewähren, sondern auch im richtigen Leben. Dafür rüstet Skoda den aus dem Modularen Querbaukasten montierten Vetter des VW Tiguan mit reichlich Bodenfreiheit, großen Böschungswinkeln und fünf Motoren, von denen es vier bei den Tschechen so noch nicht gegeben hat: Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen einem ein Liter großen Dreizylinder mit 115 PS oder einem 150 PS starken 1,5-Liter-Triebwerk, von dessen vier Zylindern zwei gelegentlich Pause machen (ACT). Für die Dieselfraktion hat Skoda drei Triebwerke in der Startaufstellung: Einen 1,6-Liter mit 115 PS und einen Zweiliter, den es mit 150 oder 190 PS gibt. Damit erreicht der schnellste Skoda Karoq (2017)  211 km/h und der sparsamste ist mit 4,4 l zufrieden. Für die allermeisten Motoren bietet Skoda auf Wunsch Allradantrieb und Doppelkupplungsautomatik an, beim Spitzendiesel ist beides Serie.

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Clevere Details im Yeti-Nachfolger Karoq (2017)

Zwar hat der Skoda Karoq (2017) vom Yeti weder den Namen noch irgendeine Schraube übernommen. Doch zumindest die Flexibilität des Fabelwesens lebt im Nachfolger weiter. So kann man auch den Karoq mit einer variablen Rückbank bestellen, die sich in drei Teilen verschieben oder gleich ganz ausbauen lässt. So wächst das Gepäckabteil bei knapp 2,40 m Radstand stufenweise von 521 auf 1630 l und lässt sich am Ende auf bis zu 1810 l erweitern. Spätestens dann werden sogar Erinnerungen an den seligen Roomster wach. Das Design ist frisch und neu, der Innenraum macht mit der ganzen Elektronik einen Zeitensprung. Doch der Karoq wäre kein Skoda, wenn er nicht auch wieder ein paar pfiffige Details hätte. Und damit meinen die Entwickler längst nicht mehr den obligatorischen Eiskratzer im Kofferraumdeckel oder den Regenschirm unter dem Beifahrersitz. Sondern mit verschiebbaren Taschenhaken im Kofferraum und einer neuartigen Laderaumabdeckung zum Beispiel spinnen sie den Faden von Simply Clever wieder ein wenig weiter. Mit dem Skoda Karoq (2017) könnten die Tschechen einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen haben. Die Kunden mag das freuen, doch bei der Konzernmutter in Wolfsburg werden sie das mit geteilter Freude registrieren. Denn so groß der Kuchen der kompakten Geländewagen auch sein mag, könnten sich die beiden Bären aus Tschechien als ziemlich gefräßige Tiere erweisen und damit bei VW einen gewissen Futterneid auslösen. Mehr zum Thema: Das kostet der Skoda Kodiaq

Skoda Karoq Scout (2018)
Skoda stellt die Offroad-Variante Karoq Scout vor. © Skoda
 

Skoda Karoq Scout seit Dezember 2018 bestellbar

Die Tschechen erweitert das Angebot des Skoda Karoq (2017):  Seit Dezember 2018 ist er auch als robuster Scout ab 33.640 Euro bestellbar. Wie alle Scout-Modelle erhält auch der Karoq serienmäßig Allradantrieb und zusätzliche Plastikbeplankungen im Offroad-Stil. Außenspiegel und Dachreling sowie Chromzierleisten an den Seitenfenstern setzten silberne Highlights, die hinteren Seitenfenster sind ebenso wie die Heckscheibe dunkel getönt. Dank des Schlechtwege-Pakets ist der Tscheche höher gelegt und tatsächlich für Fahrten jenseits befestigter Straßen besser gerüstet. Ab Werk montiert Skoda anthrazitfarbene, 18 Zoll große und polierte Leichtmetallräder an, optional gibt es auch 19-Zöller. Im Innenraum fallen die Sitze mit neuen Bezügen, schwarz-braunen Kontrastnähten und eingestickten Scout-Schriftzügen ins Auge. Außerdem besitzt das Lenkrad Multifunktionstasten und die Pedalerie glänzt im Edelstahldesign. Darüber hinaus gehören das Musiksystem Swing, die Fahrprofilauswahl mit inklusive personalisierbarem Schlüssel und Offroad-Assistent, Heckleuchten in Kristallgalsoptik mit LED-Brems- und Schlusslicht sowie Parksensoren vorn und hinten zur Ausstattung. Bei den Motoren stehen für den Skoda Karoq Scout neben dem 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS und Siebengang-DSG auch der 2,0-Liter-TDI mit 150 PS mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Allrad. Mehr zum Thema: Das kostet das Skoda Octavia Facelift

Skoda Karoq Sportline (2018)
Der Sportline kann exklusiv mit dem 190 PS starken 2.0 TSI ausgerüstet werden. © Skoda
 

Skoda Karoq Sportline mit umfangreicher Ausstattung

Mit dem Skoda Karoq Sportline bekommt das kleine SUV im Dezember 2018 eine betont sportliche Variante zur Seite gestellt. Der Sportler im Portfolio ist ab 30.520 Euro bestellbar, besitzt serienmäßig eine eigene, dynamischere Frontschürze und ist so auf den ersten Blick identifizierbar. Die Optik wird maßgeblich von den schwarz lackierten 18-Zoll-Leichtmetallrädern "Mytikas" geprägt. Für gute Sicht sorgen LED-Hauptscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht inklusive adaptiven Frontscheinwerfern. Und auch die Heckleuchten in Kristallgalsoptik weisen LED-Technik für Brems- und Schlusslicht sowie Nebelschlussleuchte auf. Der Innenraum empfängt seine Passagiere mit serienmäßigen Sportsitzen, die mit einem neuen besonders luftdurchlässigen Thermoflux-Stoff bezogen und mit silbernen Kontrastnähten aufgewertet sind. Optional glänzt der Sportler mit dem Virtual Cockpit hinter seinem Multifunktions-Sportlenkrad. Getönte Heck- und hintere Seitenscheiben, eine schwarze Dachreling und Sportline-Plaketten runden das Paket ab. Zur umfangreichen Ausstattung gehören unter anderem das Musiksystem Swing inklusive 6,5-Zoll-Bildschirm, Klimaanlage und Parksensoren hinten. Zudem verfügt der Skoda Karoq Sportline über das adaptive Fahrwerk DCC. Zunächst ist je ein Benziner und Diesel mit 150 PS lieferbar. Der Benziner lässt sich wahlweise mit manuellem 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb mit 7-Ganz-DSG sowie mit Allrad und 7-Gang-DSG kombinieren. Beim Selbstzünder sind Allrad und manuelles 6-Gang-Getriebe gesetzt. Im ersten Quartal 2019 wird die Motorenpalette des Skoda Karoq Sportline (2018) um den Topbenziner mit 190 PS, Allradantrieb und 7-Gang-DSG erweitert.  Mehr zum Thema: Das ist der Skoda Kodiaq Sportline

Skoda Karoq (2017) im Crashtest
Der Skoda Karoq (2017) holt sich im Crashtest des Euro NCAP die Bestnote. © Euro NCAP
 

Skoda Karoq (2017) im Crashtest

Kaum ist der Yeti-Nachfolger Skoda Karoq (2017) auf dem Markt, zieht ihn das Euro NCAP auch schon zum ersten Crashtest heran. In Sachen Insassenschutz Erwachsene und Kinder, Fußgängerschutz und Assistenzsysteme muss sich der Tscheche beweisen. Dabei schneidet er beim Schutz erwachsener Insassen mit 93 Prozent am besten ab. Beim Aufprall auf ein Hindernis wurde der Dummy auf dem Beifahrersitz allerdings im Burstbereich verletzt. Der Dummy des sechsjährigen Kindes wurde beim Frontalcrash stark an der Brust verletzt. Für beide Dummys (Sechs- und Zehnjähriger) hätte der Schutz im Nackenbereich ebenfalls etwas besser sein können. Ansonsten waren in den Tests alle Körperbereiche gut geschützt (79 Prozent). In Sachen Fußgängerschutz schneidet der Karoq mit 73 Prozent ab. Im Beckenbereich kann es zu Verletzungsgefahr kommen. In allen Tests kam dem Skoda Karoq (2017) der Notbrems-Assistent zugute. Allerdings wird dem SUV das Fehlen eines Tempowarners angeprangert, weswegen er bei den Assistenzsystemen mit 59 Prozent abschneidet. Insgesamt erreicht der Karoq aber mit Leichtigkeit die Fünf-Sterne-Wertung.

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Motoren und Preise des Skoda Karoq (2017)

MotorisierungGetriebePreis
1,0 TSI/115 PS6-Gang manuell24.890 Euro (Ambition)
1,0 TSI/115 PS7-Gang-DSG26.690 Euro (Ambition)
1,5 TSI ACT/150 PS6-Gang manuell27.090 Euro (Ambition)
1,5 TSI ACT/150 PS7-Gang-DSG28.890 Euro (Ambition)
1,6 TDI/115 PS6-Gang manuell27.740 Euro (Ambition)
1,6 TDI/115 PS7-Gang-DSG29.540 Euro (Ambition)
2,0 TDI 4x4/150 PS6-Gang manuell31.840 Euro (Ambition

von Alexander Koch und Thomas Geiger

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