Subaru Safety Day 2018: Leser-Test-Aktion Das war der Subaru Safety Day

von Klaus Uckrow 02.06.2018
Inhalt
  1. Leser-Test-Aktion: Subaru Safety Day 2018
  2. Subarus mit Allradantrieb und Boxermotor
  3. Polizist aus Mainz gewinnt den Tagessieg

Beim Subaru Safety Day 2018 konnten 20 AUTO ZEITUNG-Leser das große Sicherheitspotenzial der Autos des japanischen Allradspezialisten testen.

20 Leser der AUTO ZEITUNG hatten beim Subaru Safety Day 2018 die Gelegenheit den Grenzbereich mit den Allradspezialisten aus Japan zu erkunden. Das bedeutete ein Sicherheitstraining unter fachkundiger Anleitung auf abgesperrter Strecke. Doch das war nur ein erwünschter Nebeneffekt der Veranstaltung im ADAC-Sicherheitszentrum in Gründau bei Frankfurt. Im Mittelpunkt standen die neuen Modelle von Subaru und ihr großes Sicherheitspotenzial. Ein Schwerpunktthema: der bei vielen Subaru serienmäßigen EyeSight-Sicherheitsassistent. Durch ihren symmetrischen Allradantrieb und den Boxermotor mit niedrigem Schwerpunkt bieten die Fahrzeuge des japanischen Herstellers schon konstruktiv viele Vorteile, die sowohl die Insassen als auch Leben und Gesundheit von anderen Verkehrsteilnehmern schützen. Davon konnten sich die Teilnehmer des Subaru Safety Days schon am Morgen überzeugen: Jörg Kracke, Leiter des Aftersales-Bereichs bei Subaru Deutschland, und Schulungsleiter Kay Hottner machten sie mit den technischen Feinheiten der Fahrzeuge vertraut. "Der Anspruch von Subaru ist, dass wir die sicherste Marke der Welt werden wollen," betonte Kracke. Anschaulich zeigte er anhand von Modellen die Vorteile des kultivierten Boxermotors gegenüber Reihen- und V-Aggregaten auf. "Das Triebwerk baut extrem flach, dadurch erhält das Fahrzeug einen niedrigen Schwerpunkt. Deshalb wird beispielsweise die Gefahr von Überschlägen deutlich reduziert."

Der Subaru Forester (2018) im Video:

 
 

Leser-Test-Aktion: Subaru Safety Day 2018

Kay Hottner wiederum erklärte den Teilnehmern das EyeSight-Sicherheitssystem, bei dem eine Stereokamera den Bereich vor dem Fahrzeug überwacht. So hält EyeSight etwa die Spur und den Abstand zum Vorausfahrenden, passt automatisch das Tempo an und bremst zur Not bis zum Stillstand ab – auch, um Fußgänger oder Radfahrer zu schützen. Doch es blieb  an diesem Tag nicht nur bei der Theorie. Gleich im Anschluss an ein stärkendes Frühstück und die technischen Erläuterungen ging es auf die Teststrecke des ADAC. An vier verschiedenen Stationen konnten die Leser das Gehörte in der Praxis ausprobieren. "Da bin ich mal gespannt, was die Autos so können," meinte Ursula Kropfeld aus Röttenbach. Die Zahnärztin fuhr bereits in den 80er-Jahren ihren ersten Subaru. "Schon damals mit Allradantrieb, aber trotzdem kein Vergleich zu heute." Das zeigte sich bei ihrer ersten Aufgabe: Mit einem neuen Subaru XV musste die Bayerin auf die Kunststoff-Attrappe eines stehenden Fahrzeugs zufahren – ohne rechtzeitig abzubremsen. Das Vertrauen in die Technik wurde belohnt: Der EyeSight-Sicherheitsassistent erkannte zuverlässig das Hindernis, warnte zunächst und leitete dann eine Vollbremsung ein, um eine Kollision zu verhindern. Instruktor Jan Mehring vom ADAC Hessen-Thüringen erklärte: "Das System funktioniert auch bei Nacht und erkennt selbst dunkel gekleidete Fußgänger."

Fahrbericht Subaru XV (2017)
Neuer Subaru XV (2017): Erste Testfahrt  

Mit dem neuen XV ins Grobe

 

Subarus mit Allradantrieb und Boxermotor

Auf der gegenüberliegenden bewässerten Strecke war dann weniger die Maschine, dafür umso stärker der Mensch gefordert. Die Aufgabe: Die Leser sollten einen Subaru mit ungefähr Tempo 40 auf die nasse Gleitfläche steuern, auf der eine Drehscheibe dem rechten Hinterrad einen Stoß versetzt und den Wagen so ins Schleudern bringt. Jetzt galt es, das Auto durch Gegenlenken rechtzeitig wieder auf Kurs zu bringen und durch eine schmale Gasse zu steuern – links und rechts durch Wasserwände markiert. Dabei erwiesen sich der Allradantrieb und der niedrige Schwerpunkt der Subaru als hilfreich. "Der neue Impreza liegt satt auf der Fahrbahn," urteilte Oliver Kleinz aus Homburg an der Saar. "Und er ist ganz leicht wieder einzufangen." Um die Fahrstabilität ging es auch an der dritten Station: Auf einer bewässerten Kreisbahn mussten die Teilnehmer verschiedene Subaru-Modelle in den Drift bringen – gar nicht so einfach mit Allradantrieb und niedrigem Schwerpunkt. Dabei gefiel den Teilnehmern der neue Impreza mit seiner geringen Wankneigung am besten. "Auf der Kreisbahn kann man mit dem Kompaktwagen die höchste Geschwindigkeit erreichen", berichtet etwa Simon Michailidis aus Recklinghausen.

 

Polizist aus Mainz gewinnt den Tagessieg

Ums Tempo ging es auch bei der vierten Übung: Hier galt es, rückwarts mit einem Anhänger durch eine schmale Pylonengasse zu rangieren. Instruktor Günter Wohlerdt gab zunächst erst einmal Tipps zum Einstellen der Spiegel und zum richtigen Gegenlenken. Nach einigen Proberunden wurde dann die Zeit gestoppt: Markus Krieger schaffte die Strecke in weniger als 23 Sekunden. Auch Malte Arndt, ein Polizeibeamter aus Mainz, bewies eine ruhige Hand und absolvierte den Rückwärtsfahr-Parcours in rund 28 Sekunden – zweiter Platz. Das war nicht ganz unwichtig: Aus der Zeit, dem Abschneiden auf der bewässerten Ausweich-Strecke und einem kleinen Test rund um EyeSight wurde der Tagessieger ermittelt: Am Ende lag Malte Arndt ganz vorn. Zur Belohnung darf er bei einem sportlichen Fahrevent im Juni mit Subaru WRX STi und Subaru BRZ auf der Rennstrecke am Bilster Berg teilnehmen. Doch auch die anderen Starter hatten Grund zur Freude. "Wir haben heute alle gewonnen," strahlte Ursula Kropfeld.

Neuheiten Subaru Viziv Tourer Concept (2018)
Subaru Levorg (2019): Erste Informationen  

Der nächste Levorg kündigt sich an

Tags:
https://engi.kiev.ua

рейтинг бирж
Copyright 2018 24fr.info. All rights reserved.