Alle Infos zum Tesla Model 3

Tesla Model 3 (2018): Preis & technische Daten Volle Punktzahl beim Crashtest für Model 3

von Alexander Koch 26.09.2018
Inhalt
  1. Preis: Tesla Model 3 (2018) ab 35.000 US-Dollar
  2. Technische Daten: Tesla Model 3 (2018)
  3. Tesla Model 3 (2018) holt volle Punktzahl beim Crashtest

Das Tesla Model 3 hat beim NHTSA-Crashtest die volle Punktzahl geholt. Gute Nachrichten für Elon Musk, der erst kürzlich die Farbpalette des Tesla Model 3 angepasst hat. In den USA ist das Tesla Model 3 seit 2018  zu einem Preis von 35.000 US-Dollar erhältlich. Wir haben technische Daten und neue Informationen zum Crashtest.

Ab Herbst 2018 wird das Tesla Model 3 nur noch in fünf  Farben erhältlich sein. Die Lacke Silbermetallic und Obsidian-Schwarz werden somit ausschließlich mit Aufpreis erhältlich sein. Fahrzeuge, die bereits in diesen Lackierungen bestellt wurden, werden noch ausgeliefert. Zahlreiche Kunden reklamieren außerdem die Lackqualität des Model 3. Mit der Änderung in der Farbpalette möchte Tesla Chef Musk auf die Probleme in der Produktion reagieren. Tesla verfehlt nahezu jede Woche die selbstgesteckten Ziele. Demnach liefen Ende Juni 2018 innerhalb von sieben Tagen rund 7000 Model 3 vom Band. Im ersten Quartal 2018 wurden die eigenen Produktionsziele von 2500 Fahrzeugen pro Woche noch verfehlt. Ende März verließen noch nur 2020 Fahrzeuge in sieben Tagen die Werkshallen. Bereits früher waren zahlreiche Kunden in Deutschalnd von Problemen in der Produktion betroffen. In den USA, wo die Produktion des Model 3 2017 startete, sind über 400.000 Fahrzeuge vorbestellt worden. Auch hier kommt es zu Verzögerungen von ungefähr drei Monaten. Als Grund für die Schwierigkeiten bei der Fertigung führt Musk die Automatisierung der Herstellung an. Ein weiteres Problem sei auch, dass ins Tesla Model 3 (2018) "zu viele neue Technologien auf einmal reingepackt" worden seien. "Das hätte gestaffelt werden müssen", fügte er hinzu.

Test Tesla Model 3 (2017)
Tesla Model 3 (2017): Test  

Model 3 kann durchaus überzeugen

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 
 

Preis: Tesla Model 3 (2018) ab 35.000 US-Dollar

Mit dem Tesla Model 3 (2018), dem ersten Mittelklassewagen der Marke, der zu einem Preis von 35.000 US-Dollar erhältlich ist, soll der Durchbruch in den Massenmarkt gelingen und das bislang chronisch defizitäre Unternehmen profitabel machen. Da passt es ins Bild, dass Tesla-Chef Musk neue, teurere und damit gewinnbringendere Varianten für sein neues E-Auto ankündigt: Dem Online-Konfigurator wurden die Option auf Allradantrieb und die Performance-Version hinzugefügt. Alle, die eine Reservierung getätigt hatten und in den USA wohnen, können ihr Fahrzeug ab sofort mit entsprechender Ausstattung bestellen. So soll das Model 3 in der Performance-Variante in nur 3,5 Sekunden auf 60 mph (97 km/h) beschleunigen, auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h kommen und eine Reichweite von 500 Kilometern haben. Die neue Allradvariante knackt das Landstraßentempo in 4,5 Sekunden und fährt in der Spitze 225 km/h. Beide Versionen des Tesla Model 3 (2018) sind mit einem AC-Asynchronmotor an der Vorder- und einem geschalteten Reluktanz- und Teil-Permanentmagnetmotor an der Hinterachse ausgestattet. Ein Motor sei für Leistung und einer für die Reichweite optimiert, so Musk.

Elektroauto Tesla Model X (2016)
Tesla Model X (2016): Preis & Motoren  

Tesla Model X mit reduzierter Farbpalette

 

Technische Daten: Tesla Model 3 (2018)

Das Tesla Model 3 (2018) ziert wie auch schon das Model S kein Kühlergrill. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter, was auch bestätigen die Zahlen belegen: Mit 4694 Millimetern Länge ist die Mittelklasse fast 30 Zentimeter kürzer als das größere Schwestermodell und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 Millimeter). Innen bietet der US-Amerikaner Platz für fünf Passagiere, zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Das Cockpit erhält nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige, die wird nämlich komplett durch ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe ersetzt. Die Lüftung versteckt sich in einem Schlitz in den Armaturen. Standardmäßig erhält das 261 PS starke Tesla Model 3 (2018) die volle Ausstattung aus acht Kameras und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren, zunächst sollen aber nur die Fahrassistenz-Funktionen aktiviert werden. Die Software zum autonomen Fahren wird später in die Fahrzeuge geladen. Schon jetzt läuft die Roboterwagen-Software im Hintergrund mit, um Daten für die Zukunft zu sammeln.

 

Tesla Model 3 (2018) holt volle Punktzahl beim Crashtest

Das Tesla Model 3 hat bei dem Crashtest der amerikanischen Sicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) die volle Punktzahl geholt. Beim Seitenaufprall- und beim Überschlags-Test erreichte das Model 3 die maximalen fünf Punkte. Auch bei dem sogenannten Pfahl-Test, der den seitlichen Aufprall auf ein Hindernisse simuliert, punktet das Tesla Model 3 maximal. Das ein Auto in allen Kategorien mit fünf Punkten abschneidet, kommt selten vor. Das Tesla Model 3 zählt somit zu den sichersten Limousinen weltweit. Die Börse reagiert positiv auf das Ergebnis. Die Tesla-Aktie stieg nach der Bekanntgabe.

Volle Punktzahl beim Crashtest für Model 3

Tesla Model 3 holt volle fünf Punkte beim Seitenaufprall-Test. © NHTSA

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 

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