VW T-Roc (2017): Preis & Crashtest VW T-Roc auch als R-Line

von Alexander Koch 12.04.2018
Inhalt
  1. Golf-SUV VW T-Roc zum Preis ab 20.590 Euro
  2. VW T-Roc (2017) als R-Line
  3. VW T-Roc (2017) im Crashtest
  4. Alle Motoren und Preise des T-Roc

Der VW T-Roc (2017) ergänzt die Golf-Palette als eigenständiger SUV-Ableger und gibt den sportlichen Bruder des geräumigeren wie praktischeren Tiguan. Die Preise starten bei 20.390 Euro. Außerdem: Die Crashtest-Ergebnisse des T-Roc.

Der VW T-Roc (2017) mit dem 115 PS starker Einliter-TSI steht zum Preis ab 20.590 Euro beim Händler. Wie schon die gleichnamige Studie tritt der neue Wolfsburger spürbar dynamischer und sportlicher auf als der Golf. Schlitzartige LED-Scheinwerfer treffen auf sechseckig geformte Tagfahrlichter, die hohe Schulterlinie auf eine früh abfallende Dachlinie. Mit 4,23 Metern Länge, 1,82 Metern Breite und nur 1,57 Metern Höhe steht das Golf-SUV in der Hierarchie unter dem größeren, aber optisch zurückhaltenderen Tiguan, der 20 Zentimeter länger ist. Dank des modularen Querbaukastens (MQB) erhält der VW T-Roc (2017) aber trotzdem das volle Technik-Programm. Bedeutet, er übernimmt die technischen Neuerungen vom Golf 7 Facelift, dessen LED-Scheinwerfer, dessen Assistenzsysteme und nicht zuletzt dessen Infotainment, das in einem bunten Cockpit mit Zierteilen zum Beispiel in "Ener-getic Orange Metallic" oder "Kurkuma Gelb Metallic" gebettet ist.

VW T-Roc (2017) im Video:

 
 

Golf-SUV VW T-Roc zum Preis ab 20.590 Euro

Die Motorisierungen des VW T-Roc (2017) reichen bei den Dieselaggregaten von 115 bis 136 PS, die Benziner decken eine Spanne von 115 bis 190 PS ab. Da der Crossover auf Platz pfeifen und fahrdynamisch orientiert sein darf, ist sogar eine R-Variante denkbar. Das Golf-SUV punktet aber auch noch woanders: Im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten ist er auch mit dem Allradantrieb 4Motion erhältlich. Mit der Studie T-Roc Breeze gab VW bereit einen Ausblick, wie ein scharfen SUV-Cabrio aussehen kann. Dafür melden sich die Wolfsburger aber in einer anderen Nische ab. Der VW T-Roc (2017) wird nämlich in jenem portugiesischen Werk produziert, in dem bis vor kurzem noch der Eos vom Band gelaufen ist.

Fahrbericht VW T-Roc (2017)
Neuer VW T-Roc (2017): Erste Testfahrt (Update!)  

Am Steuer des neuen T-Roc

 

VW T-Roc (2017) als R-Line

Wer nicht auf das Topmodell R warten möchte und auf das Leistungsplus verzichten kann, der kann sich den VW T-Roc (2017) als R-Line kaufen. Die Stoßfänger vorne wie hinten sind sichtlich sportlicher gestaltet und in Wagenfarbe gehalten. Ein dunkelschwarz gehaltener Diffusor und dunkelrot eingefärbte LED-Rückleuchten komplettieren im Zusammenspiel mit den 18 oder 19 Zoll großen Alufelgen sowie zahlreichen R-Line-Logos den aggressiveren Auftritt des Kompakt-SUV. Das Exterieur-Paket ist für die Ausstattungslinie "Style" für 1895 Euro und für "Sport" zum Preis ab 1705 Euro erhältlich. Aber auch der Innenraum des VW T-Roc (2017) lässt sich durch ein R-Line-Paket aufwerten: Zum Gegenwert von 2205 Euro gibt es Sportsitze sowie Sitzaußenwangen, Kopfstütze, Mittelarmlehne und Türarmauflage in Lederoptik, einen schwarzen Dachhimmel, eine Edelstahl-Pedalerie und auch innen zig R-Line-Logos.

Neuheiten VW T-Roc R (2018)
VW T-Roc R (2018): Neue Fotos (Update!)  

Sportliche Golf-SUV am Ring

 

VW T-Roc (2017) im Crashtest

Im Crashtest des Euro NCAP zeigt sich der VW T-Roc (2017) als echter Streber. Die Gesamtwertung von fünf Sternen und Spitzen-Wertungen in allen Kategorien sprechen eine klare Sprache. Top-Disziplin ist der Insassenschutz, den das Euro NCAP mit 96 Prozent bewertet. Passagiere verschiedener Größen in unterschiedlichen Sitzpositionen sind im VW T-Roc im Falle eines Crashs sehr sicher. Ähnliches gilt für Kinder, wo das Golf-SUV mit einer 87-Prozent-Wertung abschneidet. Besonders positiv hervorgehoben wird das Airbag-System, das den Fahrer klar informiert, ob ein Airbag an- oder ausgeschaltet ist. Bei vielen anderen Modellen kritisieren die Crashtester hier oft fehlende Eindeutigkeit. Im Falle eines Unfalls mit einem Fußgänger besteht für diesen Verletzungsgefahr an den Säulen der Windschutzscheibe und mittig oberhalb der Scheinwerfer. Der T-Roc (2017) punktet hier mit seinen Assistenzsystemen, die fast immer einen Aufprall verhinderten (79 Prozent). Dementsprechend gut fällt die Wertung zu den Assistenten aus: 71 Prozent.

Neuheiten VW T-Roc Cabrio (2020)
VW T-Roc Cabrio (2020): Neue Fotos  

So kommt das T-Roc Cabrio

 

Alle Motoren und Preise des T-Roc

VW T-Roc (2017)Preis
1.0 TSI, 115 PSab 20.390 Euro
1.5 TSI, 150 PSab 22.875 Euro
2.0 TSI, 190 Psab 30.800 Euro
1.6 TDI, 115 Psk.A.
2.0 TDI, 150 PSab 31.825 Euro
2.0 TDI, 190 PSk.A.

 

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