VW-Manager Schmidt: Klage gegen Kündigung (USA) Parteien vereinbaren außergerichtliche Einigung

von Anika Külahci 14.02.2018

Der in den USA inhaftierte VW-Manager Oliver Schmidt (49) befindet sich im Rechtsstreit mit VW und wehrt sich gegen seine fristlose Kündigung. Beim Braunschweiger Arbeitsgericht hat Schmidt Klage erhoben. Nun möchten sich beide Parteien außergerichtlich einigen.

VW-Manager Oliver Schmidt wurde am 6. Dezember 2017 in Detroit wegen seiner Rolle im Diesel-Abgas-Skandal zu der höchstmöglichen Strafe von sieben Jahren Gefängnis und 400.000 US-Dollar (338.000 Euro) verurteilt. Fast zwei Wochen danach, am 19. Dezember 2017, hat der 49-Jährige die fristlose Kündigung erhalten. Deswegen hat Schmidt beim Arbeitsgericht Braunschweig Klage eingereicht. Der ehemalige VW-Manager hält die fristlose Kündigung für rechtswidrig, heißt es vonseiten des Anwalts, weil sich Schmidt lediglich an die Weisungen des VW-Konzerns gehalten habe. Das rufe "in Herrn Schmidt nicht nur das Gefühl hervor, ungerecht behandelt zu werden, es ist arbeitsrechtlich auch höchst zweifelhaft", so der Anwalt weiter. Der Termin für die Güteverhandlung war für den 19. Februar angesetzt. Dieser wurde nun aufgehoben, weil beide Parteien eine außergerichtlich Einigung anstreben. Oliver Schmidt hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft für schuldig bekannt. Er ist nach dem früheren VW-Ingenieur James Liang der zweite langjährige VW-Mitarbeiter, der in den USA aufgrund des Abgas-Skandals zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden ist. Im September 2015 hatte Volkswagen eingeräumt, mit spezieller Software Abgastests im großen Rahmen manipuliert zu haben. 

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