VW T7 (2020): Neue Informationen Neuer VW-Bus auch rein elektrisch

von Volker Koerdt 02.08.2018

Der komplett neu entwickelte VW T7 (2020) basiert auf dem Modularen Querbaukasten. Mit zahlreichen Assistenzsystemen, als Hybrid oder rein elektrisch macht sich der Bulli fit für die nächste Dekade. Wir zeigen, wie der T7 aussehen könnte!

Die Hannoveraner feilen am VW T7 (2020), allerdings sind die Planungen für den neuen Bulli weitaus kniffeliger als bei den meisten Pkw-Projekten. Eine stattliche Zahl von Motor- und Getriebevarianten lässt sich mit unterschiedlichen Radständen und Aufbauten multiplizieren, die wiederrum mit Front- oder Allradantrieb kombiniert werden können. "Allein die Vielzahl unterschiedlicher Seitenwände geht schwer ins Geld", verrät ein VW-Manager. War der Wechsel vom T5 zum T6 eher ein großes Facelift, so muss der für 2020 geplante VW T7 verschärften Crash-Anforderungen genügen. Eine weitgehende Neukonstruktion wird nötig. Weil aber mit dem für 2022 angekündigten, vollelektrischen I.D. Buzz ein Konkurrent aus dem eigenen Haus erscheint, wird die Kalkulationsgrundlage für den neuen Bulli schmaler. Die Lösung: Die klassischen Transport, Kasten- und Pritschenwagen bleiben auf der aktuellen, jedoch überarbeiteten Basis. Die komfortorientierten Multivans fußen dafür künftig auf dem Modularen Querbaukasten (MQB). Allerdings setzen die Nutzfahrzeugexperten auf eigene Achs-Konzepte – bestehend aus einer Schräglenkerachse hinten und McPherson-Federbeinen hinten –, die den höheren Traglasten des VW T7 (2020) gerecht werden. Mehr zum Thema: So kommt das VW T6 Facelift

Fakten zum VW Transporter im Video:

 
 

Neue Informationen zum VW T7 (2020)

Auch künftig soll es bei der Angebotsvielfalt aus Front- und Allradantrieb bleiben und selbstverständlich auch beim Turbodiesel, ohne den Fahrzeuge der Größe eines VW T7 (2020) nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Eine Revolution ist aber, dass die Verbrenner –stärkster Motor bleibt der 204-PS-Diesel, dazu kommt der 150-PS-Benziner – erst vier bis fünf Monate nach der Einführung des rein elektrischen T7 folgen. Als BEV wird der Transporter eine Reichweite von 450 Kilometern ermöglichen und bis zu einer Tonne Zuglast ziehen können. Beides hilft den California-Fahrern nicht, sind diese doch zumeist auf Fernfahrt unterwegs. Die Lösung lautet daher Plug-in-Hybrid, vielleicht sogar in Kombination mit Erdgas (CNG). An die Stelle der bisherigen Hydrauliklenkung tritt übrigens eine elektro-mechanische. Damit sind beim VW T7 (2020) dann auch die aus den VW-Pkw bekannten Assistenzsysteme, zum Beispiel für die automatische Spurhaltung, möglich.

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VW T7 als E-Auto, Hybrid und Verbrenner

Das Format des VW T7 (2020) bleibt zwar ähnlich groß und garantiert weiterhin eine Menge Stauraum und Platz für sieben Passagiere, allerdings wird der Neue voraussichtlich einige Zentimeter niedriger ausfallen. Insgesamt wird das ganze Auto deutlich mehr nach Van aussehen, dafür sorgen eine weiter vorgezogene Schnauze und eine sehr große sowie flach verlaufende Frontscheibe. Van-ähnliche Qualitäten garantiert auch das Schienensystem für alle Sitze, die herausnehmbar sind und nur 25 Kilogramm wiegen. Das Thema Gewicht steht ohnehin ganz oben im Lastenheft der Ingenieure: Mit einer Karosserie-Mischbauweise mit hochfesten und warmumgeformten Stählen sowie der Verwendung von Aluminium bringt der VW T7 (2020) künftig 150 Kilogramm weniger auf die Waage. Große, dem Fahrer zugewandte Displays und Touchscreens halten Einzug. Als Optionen stehen ein großes Panorama-Glasdach und eine Drei-Farben-Lackierung parat. Damit wird die Ikone fit gemacht für eine weitreichende Zukunft, denn die jeweiligen T-Generationen sind echte Langläufer mit einer Bauzeit von durchschnittlich 13 Jahren. Mehr zum Thema: VW T6 im Fahrbericht

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