VW Golf 8 (2019): Neue Informationen 1,8 Milliarden für den Golf 8

von AUTO ZEITUNG 16.04.2018

Der sichtlich moderner gewordene VW Golf 8 soll ab 2019 durch Digitalisierung, mit sparsameren Verbrennungsmotoren und optimiertem E-Antrieb Maßstäbe setzen. Der Volkswagen-Konzern investiert 1,8 Milliarden Euro in die Entwicklung.

Aus Sicht von VW-Chef Matthias Müller muss bei der Entwicklung des neuen VW Golf 8 (2019) alles passen, auch beim Design. Bei der "Golf 8 Supplier Summit", einem Treffen von Volkswagen mit den Zulieferern für den neuen Golf, zeigte Beschaffungsvorstand Ralf Brandstätter eine Skizze des Kompakten, der bei gleichbleibenden Proportionen spürbar moderner werden soll. Nicht ohne Grund nennt Brandstätter die Produkteinführung der kommenden Golf-Generation neben der I.D.-Familie als "die strategisch bedeutsamste für die Marke". Um den Kompakt-Bestseller weiter zu optimieren, steckt der Konzern insgesamt 1,8 Milliarden Euro in die neue Generation. Das Design soll eine noch höhere Wertigkeit ausdrücken und erinnert, wie die neuen Entwürfe verraten, ein wenig an den VW Arteon. Die größten Modifikationen sind die leicht geschärften Konturen und die veränderten, schmaleren und etwas aggressiver wirkenden LED-Frontleuchten. Die Heckstoßstange trägt mit der nächsten Generation einen Diffusor, GTI und GTD sind am Doppelendrohr zu erkennen. Im Vergleich zum aktuellen Modell soll Golf etwas flacher werden, Breite und Länge bleiben hingegen unverändert (1,80 und 4,26 Meter). Als technische Plattform für den VW Golf 8 (2019) dient eine weiterentwickelte Version des Modularen Querbaukastens (MQB), der VW erlaubt, auch während des Modellzyklus Motoren und Getriebe zu wechseln. Vorteil: Die Technik bleibt aktuell, ihre massenhafte Verwendung senkt die Kosten.

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Neue Fotos zeigen VW Golf 8 (2019)

Neu im VW Golf 8 (2019) ist ein 1,5-Liter-Benzindirekteinspritzer mit vier Zylindern, der durch einen Turbo mit variabler Turbinengeometrie aufgeladen und dank Partikelfilter und Zylinderabschaltung noch umweltfreundlicher wird. Durch das Miller-Brennverfahren sinkt der Verbrauch um bis zu zehn Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Benzindirekteinspritzern. Bald wird auch eine 130-PS-Verson als BlueMotion kommen. Darüber hinaus übernimmt der nächste Golf aber auch viele Motorvarianten vom Vorgänger, darunter den von 110 auf 115 PS erstarkten 1,6-Liter-Diesel sowie 2,0-Liter-Turbodiesel. Der 1,2-Liter-TSI des Vorgängers wird durch einen Einliter-Dreizylinder mit 85 bis 110 PS durch Turboaufladung ersetzt. Dieser verfügt über eine Zylinderabschaltung und soll mit seiner hohen Verdichtung besonders wenig Benzin konsumieren. Der Zweiliter-Turbo des nächsten GTI hat künftig 245 statt 230 PS, der neue Golf R bis zu 400 statt 310 PS. Gerade im Zuge der Elektrifizierung des VW-Konzerns wird natürlich der VW Golf E auch weiterhin im Programm sein, dann mit mehr Leistung (136 PS) und 300 Kilometern Reichweite. Auch der Hybrid-Golf GTE hat mit künftig 70 Kilometern rein elektrischer Reichweite gewonnen. Ob der VW Golf 8 (2019) auch eine Erdgasvariante (CNG) bekommt, ist noch nicht entschieden. Fest steht aber, dass die neuen E-Autos der ID-Reihe in Zwickau produziert werden. Dafür zieht die Passat-Abteilung ab 2018 nach Emden und die Golf-Produktion insklusive neuer Generation wird im Wolfsburger Stammwerk vom Band rollen.

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Beschaffungsvorstand Ralf Brandstätter vor einer Illustration des Golf 8. © VW
 

VW Golf 8 (2019) mit verbesserter Konnektivität

Im Interieur des neuen VW Golf 8 (2019) ersetzen zukünftig Displays die Knöpfe. Ergänzt wird das Ganze durch die weiterentwickelte Sprach- und Gestensteuerung. Ein 8,0-Zoll-Bildschirm sorgt für eine bessere Auflösung, und künftig wird der Golf über eine Hotspot-Schnittstelle "always on" vernetzt sein. Außerdem verrät ein VW-Entwickler: "Wir arbeiten an der Vernetzung aller Steuergeräte. In einem gut ausgestatteten Golf gibt es bis zu 50 davon." Die Rede ist von einem von nur noch wenigen Steuergeräten unterstützten zentralen Autocomputer. Er sorgt dafür, dass alle Assistenzsysteme richtig reagieren und die immense Datenflut aus kamera- und radarbasierten Umfelderkennungssystemen in Echtzeit verarbeitet und in Steuerbefehle umgesetzt werden. So soll der Klassenprimus künftig auch einige Fahrmanöver autonom absolvieren können, beispielsweise die Fahrt auf den Parkplatz oder in die Garage. Die Produktion des VW Golf 8 wird im Juni 2019 anlaufen, so ist ein Marktstart im darauffolgenden Herbst denkbar.

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